- Ripple-CEO Brad Garlinghouse sieht eine 90%ige Chance, dass der CLARITY Act bis April umgesetzt wird.
- Eine Frist am 1. März zur Lösung der Stablecoin-Prämienregeln führt zu dringenden Verhandlungen.
- Der Hauptstreit bleibt die Rendite von Stablecoin, wobei Banken auf Verbote drängen.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse schätzt nun die Chance, dass der CLARITY Act bis Ende April verabschiedet wird, auf 90%. Er sagte, die Dynamik habe nach den jüngsten Treffen des Weißen Hauses mit Führungskräften von Kryptofirmen und Banken zugenommen.
Frühere Schätzungen hatten den Zeitplan als optimistisch eingestuft, doch laufende Verhandlungen haben das Vertrauen gestärkt.
Deadline am 1. März
Das Weiße Haus hat eine Deadline am 1. März gesetzt, um Streitigkeiten über Stablecoin-Belohnungen beizulegen. Finanzminister Scott Bessent hat den Kongress aufgefordert, im Frühjahr voranzuschreiten.
Die Regierung hat mehrere geheime Treffen zwischen Kryptounternehmen und Bankgruppen abgehalten. Die dritte Sitzung fand am Donnerstag statt und dauerte mehrere Stunden. Beamte drängen auf eine Einigung über die letzten Fragen, die das Gesetz blockieren.
Der CLARITY Act zielt darauf ab, Regeln für den Kryptomarkt zu definieren und die Aufsicht zwischen der Commodity Futures Trading Commission und der Securities and Exchange Commission aufzuteilen. Das Repräsentantenhaus hat im vergangenen Juli eine Version des Gesetzes verabschiedet, aber die Senatsversion bleibt fest.
Streit um die Stablecoin-Erträge bleibt der Hauptgrund
Die Hauptuneinigkeit dreht sich darum, ob Stablecoin-Emittenten und Plattformen den Nutzern Rendite oder Belohnungen bieten sollten. Banken argumentieren, dass Zinszahlungen Einlagen von traditionellen Institutionen, insbesondere von Gemeinschaftsbanken, abziehen könnten.
Krypto-Firmen sagen, strenge Beschränkungen würden die Innovation verlangsamen und den Wettbewerb verringern. Einige Gesetzgeber und Bankgruppen wollen ein vollständiges Verbot von Belohnungen für das Besitz von Stablecoins.
Krypto-Unternehmen unterstützen einen anderen Ansatz. Sie wollen, dass die Regulierungsbehörden Zinszahlungen von nutzungsbasierten Belohnungen trennen. Vertreter der Branche argumentieren, dass Belohnungen für die Nutzung von Stablecoins eher wie Anreize für Kreditkarten und nicht als Einzahlungszinsen behandelt werden sollten.
Das Problem hat bereits die Unterstützung der Industrie beeinträchtigt. Coinbase zog die Unterstützung für einen früheren Entwurf wegen Ertragsbeschränkungen zurück. Gleichzeitig wurde im letzten Sommer ein separates Stablecoin-Gesetz verabschiedet, das Emittenten von direkten Zinszahlungen verbietet, aber Drittanbieterplattformen erlaubt, Prämien anzubieten.
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Die Verhandlungen zeigen Fortschritte, aber noch keine Einigung
Die Teilnehmer der jüngsten Sitzung des Weißen Hauses beschrieben die Diskussionen als konstruktiv und kooperativ. Die Verantwortlichen überprüften spezifische Gesetzestexte und diskutierten mögliche Prinzipien, die es Unternehmen ermöglichen könnten, Belohnungen für bestimmte Aktivitäten, einschließlich Kontostände, anzubieten.
Trotz der Fortschritte entstand kein endgültiger Kompromiss. Der nächste Schritt hängt weitgehend von den Bankgruppen ab, und die Gespräche werden voraussichtlich in den kommenden Tagen fortgesetzt. Zu den Teilnehmern der jüngsten Treffen gehörten Ripple, Coinbase, die Blockchain Association, der Crypto Council for Innovation und große Bankhandelsgruppen.
Coinbase-CEO Brian Armstrong sagte, die Verhandlungen hätten große Fortschritte erzielt und nur noch wenige Probleme verbleiben. Er sagte, dass sich die Senatsgesetzgeber häufig treffen, um das Gesetz voranzubringen, und beschrieb einen Weg zu einem Ergebnis, das Kryptounternehmen, Banken und Verbraucher zugutekommt.
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