- Resolv bot einem Hacker eine 10%ige Belohnung an, um innerhalb von 72 Stunden 25 Millionen Dollar zurückzugeben.
- USR Stablecoin stürzte nach einem Exploit und Liquiditätsdruck um über 70 % ab.
- Resolv warnte, dass Angreifergelder nachverfolgt und eingefroren werden könnten, wenn sie ignoriert werden.
Resolv hat ein 72-Stunden-Ultimatum gestellt, nachdem ein 25-Millionen-Dollar-Exploit sein Stablecoin-Ökosystem getroffen hat. Das Team bot dem Angreifer eine Belohnung von 10 % an, um die Gelder zurückzugeben.
Der Vorfall löste einen starken Rückgang des USR-Tokens aus und sorgte für Besorgnis auf den DeFi-Märkten.
Resolv bietet 10 % Kopfgeld für gestohlene Gelder an
Resolv Labs kündigte ein On-Chain-Angebot an den Angreifer an, der etwa 25 Millionen Dollar aus dem Protokoll abgezogen hat. Das Team schlug vor, dass der Ausbeuter 90 % der Gelder innerhalb von 72 Stunden zurückgibt und die restlichen 10 % als White-Hat-Kopfgeld behält.
Die Nachricht forderte den Angreifer außerdem auf, die gestohlenen Gelder nicht mehr zu bewegen und die verbleibenden USR-Token an die angegebene Adresse zurückzugeben.
Laut On-Chain-Daten erhielt der Angreifer Zugriff auf einen kompromittierten privaten Schlüssel und prägte nicht gesicherte Token. Die Gelder wurden dann getauscht und abgehoben, was einen starken Verkaufsdruck erzeugte.
Nach dem Exploit fiel Resolvs USR-Stablecoin um mehr als 70 %, was Bedenken hinsichtlich der Stabilität und Liquidität des Protokolls aufkommen lässt.
Team warnt vor Tracking und Fondssperre
Resolv erklärte, dass die Nichteinhaltung innerhalb der Frist zu einer Eskalation führen würde. Das Team erklärte, es werde sich mit Börsen, Analysefirmen und Strafverfolgungsbehörden koordinieren, um die Gelder zu verfolgen und gegebenenfalls einzufrieren.
Solche Reaktionen kommen bei DeFi-Exploits immer häufiger vor, bei denen Teams versuchen, sich zu retten, bevor sie rechtliche Schritte einleiten.
White Hat-Kopfgelder wachsen in DeFi-Exploits
Resolvs Reaktion (und das Angebot eines White-Hat-Kopfgelds) ist in der Kryptobranche nicht ungewöhnlich.
Tatsächlich wird es immer beliebter. Anstatt sich nur auf rechtliche Schritte zu stützen (die vor allem grenzüberschreitend langsam und chaotisch sein können), versuchen Projekte oft, den Hacker zu bestechen, damit er freiwillig Geld zurückgibt. Es funktioniert nicht immer, aber in DeFi ist es eine der wenigen echten Optionen.
So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr die dezentrale Börse GMX für rund 42 Millionen Dollar ausgenutzt. Ähnlich wie bei Resolv bot das Team dem Hacker eine 10%ige White-Hat-Belohnung an, um die Gelder zurückzugeben.
Interessanterweise nahm der Hacker das Angebot an und gab das Geld zurück, wodurch er eine Kopfgeldprämie von etwa 5 Millionen Dollar erhielt.
Ebenfalls im Jahr 2025, nach einem massiven Exploit von 1,5 Milliarden Dollar, startete Bybit ein Recovery-Bounty-Programm mit bis zu 10 % der zurückgesicherten Mittel.
Eine etwas andere Situation ereignete sich im März dieses Jahres. Foom Cash verlor 2,26 Millionen Dollar, aber ein White-Hat-Hacker griff ein und half dabei, über 80 % davon zurückzugewinnen.
Derzeit warten Resolv und die DeFi-Community auf das 72-Stunden-Zeitfenster, um zu sehen, ob der Angreifer das Angebot annimmt.
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