Garlinghouse: Bank-Krypto-Deal-Tür weit offen

Ripple-CEO Brad Garlinghouse sagt, die Tür zu einem Bank-Krypto-Deal stehe weit offen

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Garlinghouse: Bank-Krypto-Deal-Tür weit offen
  • Brad Garlinghouse sagt, dass das CLARITY Act-Abkommen in Reichweite ist, wobei die Banken nun den Schlüssel zur endgültigen Genehmigung besitzen.
  • Garlinghouse sieht eine 80%ige Chance auf eine Annahme des Gesetzes bis Ende April.
  • Ripple CEO sagt, unvollkommene Krypto-Gesetze seien besser als keine Klarheit.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse sagt, ein Abkommen im Zusammenhang mit dem CLARITY Act sei in Reichweite, fügte jedoch hinzu, dass Banken in gutem Glauben handeln müssen. Seiner Meinung nach steht die Tür für einen Deal weit offen.

Die Kommentare kommen nach wochenlangen stockenden Gesprächen in Washington. Patrick Witt, Berater für digitale Vermögenswerte im Weißen Haus, hatte sich den 1. März als Ziel gesetzt. Diese Frist verstrich ohne endgültige Vereinbarung.

Der KI- und Krypto-Zar des Weißen Hauses, David Sacks, hat Witts Verhandlungsbemühungen öffentlich unterstützt und erklärt, dass der Kryptosektor Zugeständnisse bei den Stablecoin-Renditen gemacht habe, um regulatorische Standards zu erfüllen.

80 % Chance auf eine Genehmigung im April

Das Gesetz geriet unter Druck, nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong einen Senatsentwurf abgelehnt hatte. Er argumentierte, der Vorschlag sei schlechter als das derzeitige System, insbesondere Bestimmungen zu Stablecoin-Belohnungen und Renditstrukturen.

Der abgelehnte Entwurf hätte mehrere Belohnungsmodelle in der gesamten Branche eingeschränkt.

Letzten Monat sanken die Chancen, dass der CLARITY Act verabschiedet wird, um mehr als 30 %, da die Senatsdiskussionen wegen Streitigkeiten über Stablecoin-Belohnungen ins Stocken kamen. Jetzt haben die Verhandlungen wieder aufgenommen.

Garlinghouse schätzt eine 80%ige Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz bis Ende April verabschiedet wird.

Ripple setzt Klarheit über Chaos

Garlinghouse hat einen anderen Ton gewählt als einige Branchenführer. Er ist der Meinung, dass Klarheit besser ist als Chaos, und obwohl das Gesetz nicht perfekt ist, ist regulatorischer Fortschritt wichtiger als ideale Sprache.

Er warnte die Industrie, den Fortschritt nicht zu blockieren, während sie auf perfekte Bedingungen wartet.

Garlinghouse argumentiert, dass die meisten digitalen Vermögenswerte nicht der traditionellen Definition von Wertpapieren entsprechen. Wertpapiere gewähren in der Regel Eigentumsrechte, Dividenden oder Stimmrecht.

Er sagt, dass die meisten Krypto-Vermögenswerte diese Funktionen nicht bieten, was die Anwendung jahrzehntealter Wertpapiergesetze unwirksam macht.

Er wies außerdem darauf hin, dass der Stablecoin-Sektor unter dem GENIUS Act klarer behandelt wurde. Seiner Ansicht nach braucht die breitere Krypto- und Blockchain-Branche das gleiche Maß an Rechtssicherheit, um in den Vereinigten Staaten zu wachsen.

Die institutionelle Nachfrage wächst

Garlinghouse behauptet, dass 2025 ein starkes Jahr für Ripple war und dass 2026 mit wachsendem Interesse der Unternehmen begonnen habe.

CFOs, Treasury-Teams und Vorstände erforschen, wie Blockchain-Tools Zahlungssysteme verbessern und Kosten senken können. Stablecoins dienen als Einstiegspunkt. Von dort aus testen Unternehmen eine breitere Blockchain-Infrastruktur.

Ripple hat seine Position im vergangenen Jahr durch Übernahmen gestärkt. Garlinghouse sagt, das Unternehmen geht in eine starke Wettbewerbsposition ins Jahr 2026.

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