Ripple baut mit luxemburgischer Genehmigung die EU-Regulierungspräsenz aus

Ripple erhält vorläufige EMI-Zulassung von der luxemburgischen Aufsichtsbehörde

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  • Luxemburgs CSSF gab ein grünes Licht heraus, das Ripple näher an eine vollständige EU-weite EMI-Autorisierung bringt.
  • Die vorläufige Genehmigung ermöglicht Fortschritte hin zu regulierten, passportierten Zahlungsdiensten in der gesamten EU.
  • Kombinierte Genehmigungen aus Großbritannien und Luxemburg erweitern die regulierte operative Basis von Ripple in Europa.

Ripple hat eine vorläufige Genehmigung für eine Electronic Money Institution (EMI)-Lizenz von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde erhalten, was einen weiteren Schritt in der europäischen regulatorischen Expansion des Unternehmens markiert. Die Genehmigung wurde von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) durch ein formelles „grünes Lichtschreiben“ erteilt, so eine vom Unternehmen veröffentlichte Erklärung.

https://twitter.com/Ripple/status/2011363419501347177?s=20

Die Genehmigung bestätigt, dass Ripple die anfänglichen regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit seinem EMI-Antrag erfüllt hat. Obwohl die Genehmigung noch keine vollständige Lizenz darstellt, bringt sie das Unternehmen auf einen definierten Weg zur Erlangung der endgültigen Genehmigung, die es ihm ermöglichen würde, regulierte Zahlungsdienste an Finanzinstitute in der gesamten Europäischen Union anzubieten.

Luxemburger Genehmigung fördert die EU-Zahlungsstrategie

Ripple erklärte, dass die luxemburgische Genehmigung die Bemühungen unterstützt, regulierte, durchgängige Zahlungsdienste innerhalb der EU auszubauen. Im Rahmen des Passporting-Rahmens des Blocks kann eine in einem Mitgliedstaat erteilte EMI-Lizenz auf andere EU-Jurisdiktionen ausgeweitet werden, sofern die Aufsichtsbedingungen erfüllt sind. Nach vollständiger Genehmigung könnte das Unternehmen EU-basierte Kunden über ein einziges Regulierungszentrum bedienen.

Die Entscheidung in Luxemburg folgt auf Ripples jüngste regulatorische Fortschritte im Vereinigten Königreich, wo das Unternehmen sowohl eine EMI-Lizenz als auch eine Kryptoasset-Registrierung von der Financial Conduct Authority erhalten hat. Gemeinsam stärken die Genehmigungen aus Großbritannien und Luxemburg die operative Präsenz des Unternehmens in zwei großen europäischen Finanzzentren.

Fokus auf die immer-auf-Siedlungsinfrastruktur

Laut Ripple ist die mit der EMI-Anwendung verbundene Zahlungsplattform darauf ausgelegt, eine kontinuierliche, rund um die Uhr abwickelnde Abwicklung zu unterstützen und damit Einschränkungen in der alten Finanzinfrastruktur zu beheben. Unternehmensvertreter sagten, die Struktur solle die Wertbewegung über Grenzen hinweg mithilfe digitaler Asset-Technologie innerhalb regulierter Umgebungen erleichtern.

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Monica Long, Präsidentin von Ripple, sagte, dass die frühe Einführung umfassender Regulierungen digitaler Vermögenswerte durch die EU zu einer verstärkten institutionellen Einführung blockchain-basierter Zahlungssysteme beigetragen habe. Sie stellte fest, dass regulatorische Klarheit es Finanzinstituten ermöglicht hat, über Pilotprogramme hinaus in den kommerziellen Einsatz zu gehen.

Luxemburgs Rolle als Finanzzentrum

Cassie Craddock, Geschäftsführerin von Ripple für das Vereinigte Königreich und Europa, hob Luxemburgs Rolle als Zentrum für Finanzdienstleistungen und regulatorische Innovation hervor. Sie erklärte, dass der Aufsichtsrahmen der Jurisdiktion sie zu einer attraktiven Basis für Unternehmen gemacht habe, die regulierte digitale Vermögensinfrastruktur aufbauen.

Ripple gab bekannt, dass es derzeit mehr als 75 Lizenzen und Registrierungen weltweit besitzt und bisher über 95 Milliarden US-Dollar an Transaktionsvolumen verarbeitet hat, wobei sein Zahlungsnetzwerk einen großen Anteil an den täglichen Devisenmärkten erreicht.

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