- Die Sberbank plant Ruble-Kredite, die durch Kryptowährungen abgesichert sind, und arbeitet eng mit russischen Regulierungsbehörden zusammen.
- Die Börsen in Moskau und St. Petersburg sind bereit für den Krypto-Handel, sobald die Gesetze im Jahr 2026 in Kraft treten.
- Die Bank of Russia wechselt von der Opposition zur kontrollierten Krypto-Regulierung unter Sanktionsdruck.
Russlands größte Bank, Sberbank, prüft die Einführung von Krediten, die durch Kryptowährungen abgesichert sind. Das vorgeschlagene Produkt würde es Kreditnehmern ermöglichen, Kredite in russischen Rubel aufzunehmen, während sie Kryptowährungen als Sicherheit verwenden, so Anatoly Popov, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats von Sberbank.
Bank bereit, mit den Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten
Popov sagte, Sberbank sei bereit, eng mit den Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten, um den rechtlichen und technischen Rahmen für kryptogestützte Kredite zu entwickeln. Russlands Krypto-Regeln befinden sich noch in der Entwicklung, und es sind klarere Gesetze erforderlich, bevor solche Produkte breit eingeführt werden können.
„Wir prüfen derzeit die Möglichkeit, mit Kryptowährungen besicherte Kredite zu verleihen“, sagte Popov. Er fügte hinzu, dass die Bank hoffe, diese Transaktionen bald offiziell zu diskutieren und Deals anzukündigen, sobald das regulatorische Umfeld es zulässt.
Das Digital Asset-Geschäft wächst weiterhin
Das Interesse von Sberbank an krypto-gesicherten Krediten entsteht, während sie ihre umfassendere Strategie für digitale Vermögenswerte ausbaut. Seit Jahresbeginn hat die Bank über ihre Plattform mehr als 160 digitale Asset-Ausgaben organisiert, darunter erstmals tokenisierte Produkte im Zusammenhang mit Immobilien und Öl.
Diese Initiativen zeigen, wie Russlands größter Kreditgeber blockchain-basierte Tools testet und dabei innerhalb der bestehenden gesetzlichen Grenzen bleibt.
Börsen bereiten sich auf regulierten Krypto-Handel vor
Auch die großen russischen Börsen bereiten sich auf einen regulierten Kryptomarkt vor. Sowohl die Moskauer Börse als auch die St. Petersburger Börse haben bestätigt, dass sie bereit sind, den Kryptowährungshandel zu starten, sobald der gesetzliche Rahmen des Landes finalisiert ist.
Ihre Stellungnahmen folgten auf eine Ankündigung der Bank of Russia am 23. Dezember, die ein regulatorisches Konzept darlegt, das den 1. Juli 2026 als Zieltermin für umfassende Krypto-Gesetzgebung festlegt.
Die Bank von Russland hatte zuvor ein vollständiges Verbot von Krypto-Börsen und Token-Handel gefordert. Westliche Sanktionen und die wachsende Nachfrage nach alternativen Finanzkanälen haben jedoch eine Verschiebung hin zur regulierten Einführung vorangetrieben.
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