- Sam Bankman-Fried nannte die Plattform einen „riesigen Schritt in die richtige Richtung“.
- TrumpRx verbindet Patienten direkt mit Pharmaunternehmen, die vergünstigte Medikamente anbieten.
- Kritiker sagen, TrumpRx sei eher eine Gutscheinseite als eine echte Gesundheitslösung.
Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO von FTX, trat am 23. Februar mit einem Beitrag auf X wieder auf, in dem er die neue Drogenpreisplattform der Trump-Administration, TrumpRx, lobte. Er behauptete, Pharmaunternehmen betrügen Amerikaner und nannte die Plattform einen „riesigen Schritt in die richtige Richtung“.
Bankman-Fried setzte sich außerdem dafür ein, dass Versicherungsgesellschaften mitmachen, damit die Menschen nicht zwischen günstigeren Medikamenten und dem Beibehalten ihres Versicherungsschutzes wählen müssen.
TrumpRx ist eine von der Regierung betriebene Website, die am 5. Februar gestartet wurde. Es verbindet Patienten direkt mit Pharmaunternehmen, die vergünstigte Medikamente anbieten, ohne dass Versicherung oder Zwischenhändler erforderlich sind. Die Seite verkauft selbst nichts, sondern bietet lediglich Gutscheine oder Links an, um direkt vom Hersteller zu kaufen.
Bei seiner Markteinführung listete TrumpRx etwa 40 Markenmedikamente auf, darunter Medikamente von Pfizer und AstraZeneca. Einige der Rabatte waren beträchtlich, zwischen 50 % und 85 % auf typische US-Preise.
Die Rabatte gelten jedoch nur, wenn Sie bar bezahlen. Sie können sie nicht mit einer Versicherung nutzen, und sie zählen nicht zu Ihrer Selbstbeteiligung, sodass für viele Versicherte die Ersparnisse nicht so einfach zugänglich sind.
Kritiker sagen, TrumpRx sei eher eine Gutscheinseite als eine echte Gesundheitslösung. Einige weisen darauf hin, dass Generika für dieselben Medikamente anderswo oft günstiger sind, während andere bezweifeln, ob das tatsächlich etwas an der Arzneimittelpreisgestaltung in den USA ändert.
Ein Stück für eine Begnadigung?
Was Sam Bankman-Fried betrifft, so stechen seine Äußerungen hervor, da er derzeit 25 Jahre wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX im Gefängnis sitzt. Die jüngsten Beiträge des ehemaligen CEOs (meist über andere geteilt) konzentrieren sich darauf, gegen seine Verurteilung vorzugehen, einen neuen Prozess zu fordern und die Erzählung um seine Rolle im Kryptobereich neu zu schreiben.
Sein Lob für TrumpRx löste auch eine Welle von Online-Spekulationen aus, wobei einige vermuten, es sei Teil eines Versuchs, sich mit der Trump-Regierung anzufreunden, zumal eine Begnadigung des Präsidenten nach seiner Verurteilung eine der wenigen legalen Karten ist, die noch auf dem Tisch liegen.
Vor einigen Wochen behauptete Bankman-Fried außerdem, die Börse sei immer solvent gewesen und FTX sei nie bankrott gewesen. Er nannte seine Anklage politisch und gab der Biden-Regierung die Schuld.
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