SBF kritisiert die Rivalität zwischen SEC und CFTC, da Staatsanwälte sich gegen eine Neuverhandlung aussprechen

SBF kritisiert die Rivalität zwischen SEC und CFTC, da Staatsanwälte sich gegen eine Neuverhandlung aussprechen

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SBF kritisiert die Rivalität zwischen SEC und CFTC, da Staatsanwälte sich gegen eine Neuverhandlung aussprechen
  • Bankman-Fried gibt der Rivalität zwischen SEC und CFTC die Schuld an der Verwirrung bei der Krypto-Regulierung.
  • Die Staatsanwaltschaft lehnt eine Neuverhandlung ab und beruft sich auf vorherige Kenntnis der FTX-Zeugenaussagen.
  • Politischer Einfluss und Gnadenspekulationen umgeben Bankman-Frieds 25-jährige Haftstrafe.

Der Rechtsstreit um den Zusammenbruch von FTX entwickelt sich weiter, während sein Gründer Sam Bankman-Fried neue Kritik an den US-Regulierungsbehörden hervorruft. Der inhaftierte Manager argumentierte kürzlich, dass die regulatorische Konkurrenz in Washington ernsthafte Risiken für den Sektor digitaler Vermögenswerte darstelle.

Er wies insbesondere auf Spannungen zwischen der US-Börsenaufsicht (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hin. Bankman-Fried behauptete, dass der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler versucht habe, die Kontrolle der Behörde über die Aufsicht über Kryptowährungen auszuweiten. Seiner Ansicht nach wurde dieser Konflikt zu einer der größten Bedrohungen für die Kryptoindustrie während der vorherigen Regierung.

Regulatorische Konflikte und Krypto-Kontrolle

Bankman-Fried argumentierte, dass der regulatorische Wettbewerb in Washington Verwirrung für Unternehmen im Kryptomarkt stifte. Er behauptete, Gensler habe energisch darauf gedrängt, mehr digitale Aktivitätsaktivitäten unter die SEC-Zuständigkeit zu bringen. Folglich verringerte dieser Schritt den Einfluss der CFTC bei der Überwachung bestimmter Kryptomärkte.

Neben regulatorischen Streitigkeiten verband Bankman-Fried das Thema auch mit politischem Einfluss in Washington. Er schlug vor, dass Gesetzgeber wie Elizabeth Warren eine umfassendere Befugnis der SEC über digitale Vermögenswerte unterstützen sollten. Folglich standen Kryptounternehmen vor Unsicherheiten hinsichtlich Lizenzanforderungen und Compliance-Regeln.

Außerdem argumentierte er, dass die Regulierungsbehörden Lizenzen verlangten, die Unternehmen realistisch nicht erhalten könnten. Daher hatten viele Unternehmen Schwierigkeiten herauszufinden, welche Behörde ihre Aktivitäten kontrollierte. Branchenteilnehmer fürchteten oft Durchsetzungsmaßnahmen durch mehrere Regulierungsbehörden gleichzeitig.

Darüber hinaus lobte Bankman-Fried die Regulierungsphilosophie von Donald Trump, der zuvor Gensler durch marktfreundliche Führung bei der SEC abgelöst hatte. Er hob die Ernennung von Paul Atkins als Beispiel für einen vorhersehbareren Ansatz hervor. Nach Ansicht von Bankman-Fried sollten Regulierungsbehörden zuerst Regeln erstellen und diese danach durchsetzen.

Staatsanwaltschaft lehnt den Antrag auf Neuverhandlung ab

Bankman-Fried sieht sich jedoch anhaltendem rechtlichen Druck ausgesetzt, der nichts mit regulatorischen Debatten zu tun hat. US-Staatsanwälte forderten kürzlich einen Bundesrichter auf, seinen Antrag auf einen neuen Prozess abzulehnen. Der Antrag versuchte, Zeugenaussagen ehemaliger FTX-Manager einzubringen, die während der ursprünglichen Verhandlung nicht erschienen waren.

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass die Verteidigung bereits vor dem Prozess 2023 von diesen Zeugen wusste. Folglich gelten ihre Aussagen nicht als neu entdeckte Beweise. Sie betonten außerdem, dass starke Finanzunterlagen zeigten, dass Bankman-Fried große Überweisungen von Kundengeldern an Alameda Research geleitet habe.

Darüber hinaus wiesen die Staatsanwaltschaft die Behauptungen zurück, dass FTX vor seinem Zusammenbruch solvent geblieben sei. Gerichtsunterlagen deuteten darauf hin, dass die Börse nur etwa 105 Bitcoin gegen Kundenansprüche auf fast 100.000 Bitcoin hielt.

Politische Ansprüche und Gnadendebatte

Bankman-Fried schlug außerdem vor, dass politische Motive seine Verfolgung beeinflussten. Die Staatsanwaltschaft wies dieses Argument jedoch zurück und hob seine Geschichte mit Spenden an demokratische Kampagnen hervor.

Unterdessen wird weiterhin über eine mögliche präsidentielle Begnadigung spekuliert. Präsident Trump hatte Ross Ulbricht und Changpeng Zhao zuvor Gnade gewährt. Trump deutete jedoch Anfang dieses Jahres an, dass er Bankman-Fried nicht begnadigen will.

Folglich verbüßt der ehemalige Krypto-Manager weiterhin seine 25-jährige Haftstrafe, während die Gerichte seine jüngste Rechtsklage prüfen.

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