- Das Schreiben behauptet, dass Blanche persönlich zwischen 158.000 und 470.000 Dollar besaß.
- Senatoren geben an, dass er seine Besitzungen erst Monate nach der Auflösung von NCET verkauft habe.
- Die Senatoren haben alle Unterlagen und Mitteilungen über seine Krypto-Investitionen gefordert.
Sechs US-Senatoren, Mazie K. Hirono (D-HI), Elizabeth Warren (D-MA), Dick Durbin (D-IL), Sheldon Whitehouse (D-RI), Chris Coons (D-DE) und Richard Blumenthal (D-CT), schickten einen Brief an den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Todd Blanche, in dem sie seine Entscheidung im April 2025, das National Cryptocurrency Enforcement Team (NCET) des Justizministeriums (DOJ) aufzulösen, scharf kritisierten.
Senatoren sagen, dies sei ein großer Interessenkonflikt, weil Blanche persönlich eine große Menge an Kryptowährungen besaß, als er die Entscheidung traf. Der Brief behauptet, er habe zwischen 158.000 und 470.000 Dollar gehalten, hauptsächlich in Bitcoin und Ethereum, und dass Blanche seine Bestände erst Monate nach der Entscheidung verkauft habe.
Das Argument ist, dass dies gegen die bundesstaatlichen Ethikgesetze verstoßen könnte, die Regierungsbeamten verbieten, Entscheidungen zu treffen, die ihr eigenes Geld oder ihre Investitionen beeinflussen könnten.
Die Senatoren haben alle Unterlagen und Mitteilungen zu seinen Krypto-Investitionen und der Entscheidungsfindung gefordert, mit einer Frist bis zum 11. Februar 2026. Berichte deuten darauf hin, dass auch eine formelle Ethikbeschwerde beim DOJ-Büro des Generalinspekteurs eingereicht wurde.
Darüber hinaus verweisen die Gesetzgeber auch auf Berichte, die zeigen, dass illegale Krypto-Aktivitäten im Jahr 2025 stark angestiegen sind, wobei Hunderte Milliarden Dollar an Verbrechen wie Menschenhandel oder Hacks beteiligt sind. Sie argumentieren, dies beweise, wie wichtig es ist, ein starkes Bundesteam gegen Krypto-Kriminalität zu haben, und dass es riskant ist, eine solche zu schließen.
Die Änderung der Krypto-Politik des DOJ
Das Krypto-Durchsetzungsteam, bekannt als NCET, wurde 2022 gegründet, um die Bemühungen des Justizministeriums auf die Bekämpfung von Kryptokriminalität wie Betrug und Geldwäsche zu konzentrieren. Das Team leitete umfangreiche Ermittlungen, darunter auch die gegen die Binance-Börse und deren Gründer, Changpeng „CZ“ Zhao.
Im April 2025 erließ Blanche jedoch eine Richtlinie, die das NCET auflöste. Rechtliche Maßnahmen, die als „Regulierung durch Strafverfolgung“ wahrgenommen wurden, wurden ebenfalls gestoppt.
Er forderte die Bundesstaatsanwälte außerdem auf, sich auf Krypto zu konzentrieren, die für offensichtliche Verbrechen wie Terrorismus oder Drogengeschäfte verwendet werden, und sich nicht gegen Handelsplattformen oder Geldbörsen wegen Verstößen gegen Finanzregeln vorzustellen.
Blanche verteidigte seine Politik damit, dass das Justizministerium keine Regulierungsbehörde für digitale Vermögenswerte sei und solche Angelegenheiten den Finanzaufsichtsbehörden und nicht dem Strafjustizsystem überlassen werden sollten.
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