- Yakovenkos Stablecoin-Ausblick von 1 Billion Dollar übertrifft JPMorgans Prognose für 2028 von 500 Milliarden bis 600 Milliarden Dollar.
- Das Wachstum von Stablecoin wird weiterhin durch Krypto-Handel und DeFi angetrieben, noch nicht durch die gängige Akzeptanz der Zahlungen.
- Solana verzeichnet steigende Stablecoin-Salden, was die Netzwerknutzung im Zusammenhang mit On-Chain-Dollarflüssen widerspiegelt.
Anatoly Yakovenko, der Mitbegründer von Solana, hat eine Reihe von Prognosen für 2026 vorgestellt, die Stablecoins im Zentrum mehrerer struktureller Veränderungen auf den digitalen Vermögensmärkten stellen. Seine Kommentare wurden in einem öffentlichen Beitrag auf X geteilt und bezogen sich auf eine Zukunft, in der das weltweite Stablecoin-Angebot 1 Billion Dollar übersteigt, zusammen mit Fortschritten in künstlicher Intelligenz und Robotik, die über den Kryptosektor hinausgehen.
Yakovenkos Prognose steht im Gegensatz zu anderen Prognosen traditioneller Finanzinstitute. JPMorgan Chase & Co. schätzte kürzlich, dass das gesamte Stablecoin-Angebot bis 2028 zwischen 500 Milliarden und 600 Milliarden Dollar liegen könnte. JPMorgan beschrieb das aktuelle Wachstum als weitgehend mit der Aktivität des Kryptomarktes verbunden und nicht mit einer weit verbreiteten Zahlungsakzeptanz.
Die Bank berichtete, dass der Stablecoin-Markt in diesem Jahr um etwa 100 Milliarden Dollar gewachsen ist, womit das Gesamtangebot auf etwa 308 Milliarden Dollar liegt. Der Anstieg wurde hauptsächlich von Tetethers USDT und Circles USDC angeführt. Analysten stellten fest, dass allein Derivateplattformen rund 20 Milliarden US-Dollar an Stablecoin-Salden hinzufügten, was mit höheren Terminhandelsvolumina zusammenfällt.
Anwendungsfälle bleiben auf den Kryptomärkten konzentriert
Die Analyse von JPMorgan hob hervor, dass die meiste Nachfrage nach Stablecoins weiterhin durch ihre Rolle als Bargeldäquivalente oder Sicherheiten im Krypto-Ökosystem getrieben wird. Diese Vermögenswerte unterstützen Handel, Kreditvergabe und Kreditaufnahmen auf dezentralen Finanz- und Derivatmärkten.
Der Bericht hob außerdem hervor, dass eine breitere Zahlungsverbreitung nicht zwangsläufig eine proportionale Erhöhung des gesamten Stablecoin-Angebots bedeutet. Eine höhere Transaktionsgeschwindigkeit, ermöglicht durch eine tiefere Integration in Finanzsysteme, könnte den Umlauf bestehender Lieferungen effizienter ermöglichen.
Gleichzeitig entwickeln Banken und Zahlungsnetzwerke tokenisierte Einlagen und verwandte blockchainbasierte Produkte. Im Gegensatz dazu erforschen Zentralbanken weiterhin digitale Währungen, die mit privat ausgegebenen Stablecoins konkurrieren könnten.
Die Solana-Aktivität spiegelt das Wachstum auf Netzwerkebene wider
Vor diesem Hintergrund hat sich Solana als eines der Netzwerke etabliert, das ein enormes Wachstum bei der Stablecoin-Nutzung verzeichnet. Niedrige Transaktionskosten und schnelle Abwicklungszeiten haben erhöhte Ausgaben und Transfers auf der Blockchain unterstützt. Daten des vergangenen Jahres zeigen, dass die Stablecoin-Salden auf Solana Rekordniveaus erreicht haben, was seine Rolle bei der Erleichterung der On-Chain-Dollarbewegung widerspiegelt.
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