Spanien nimmt Verdächtigen im Ledger-Mitgründer-Entführungsfall 2025 fest

Spanien verhaftet Verdächtigen im Entführungsfall des Mitbegründers von Ledger 2025

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Spanien verhaftet Verdächtigen im Entführungsfall des Mitbegründers von Ledger 2025
  • Ledger-Mitbegründer David Balland wurde 2025 entführt; der Verdächtige wurde später in Spanien festgenommen.
  • Entführer forderten 10 Millionen Euro; Balland freigelassen, Partner gebunden, was wachsende Krypto-Risiken zeigt.
  • Andere Krypto-Führer, darunter der Chef von Binance France, sehen sich Angriffen ausgesetzt, was Polizeimaßnahmen veranlasst

Die spanischen Behörden nahmen einen Verdächtigen fest, der mit der Entführung des Ledger-Mitbegründers David Balland im Jahr 2025 in Verbindung steht. Die Festnahme folgte auf eine einjährige Durchsuchung in ganz Europa. Der Fall hat die Besorgnis über wachsende Sicherheitsbedrohungen für Krypto-Manager in Frankreich und anderen Regionen neu belebt.

Verdächtiger im Ledger-Entführungsfall festgenommen

Die spanischen Behörden bestätigten die Festnahme am 20. März im Zusammenhang mit der Entführung von Ledger-Mitbegründer David Balland und seinem Partner. Das Paar wurde 2025 in Zentralfrankreich entführt, wobei die Entführer ein Lösegeld von 10 Millionen Euro forderten.

Berichten zufolge wurde Balland am nächsten Tag freigelassen und ins Krankenhaus eingeliefert, während sein Partner später gefesselt in einem Fahrzeug gefunden wurde. Die französische Strafverfolgungsbehörden hatten bereits mehrere Komplizen festgenommen, aber ein Verdächtiger blieb auf freiem Fuß, bevor er nach Spanien floh.

Der Fall erregte in der Kryptoindustrie erhebliche Aufmerksamkeit aufgrund der gezielten Natur des Angriffs.

Polizei verfolgt Verdächtigen quer durch Spanien

Die spanische Zivilgarde berichtete, dass der Verdächtige mit Komplizen durch Valencia, Sevilla und Cádiz gezogen sei und mit der Kreditkarte einer vierten Person in gemieteten Wohnungen übernachtet habe.

Die Behörden nahmen ihn schließlich in Benalmadena, zwischen Marbella und Malaga, fest und setzten aufgrund der Gefährlichkeit des Verdächtigen eine große Polizeitruppe ein. „Für ihre Festnahme, Überstellung und Inhaftierung am Gericht in Fuengirola (Malaga) wurde aufgrund ihrer Gefährlichkeit eine große Polizeitruppe eingesetzt“, sagte die Guardia Zivil.

Diese Festnahme erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Musters von krypto-bezogenen Angriffen in ganz Frankreich. Am 31. Mai klagten die Behörden 25 Personen im Alter von 16 bis 23 Jahren in einer Welle von Entführungen gegen Krypto-Figuren an.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf gescheiterte Entführungen, darunter die Tochter und den Enkel des Paymium-CEO Pierre Noizat. Anfang desselben Monats versuchten drei maskierte Männer, sie in einen Van im 11. Pariser Arrondissement zu zwingen, wurden jedoch von der Tochter und Passanten daran gehindert.

Sicherheitsrisiken für Krypto-Manager steigen

Neben Ledger wurden auch andere Krypto-Manager ins Visier genommen. Anfang Februar überlebte David Princay, Leiter von Binance France, einen Hauseinbruch. Die Eindringlinge fanden ihn nicht, stahlen aber zwei Mobiltelefone.

Die Polizei verfolgte später die Geräte und prüfte Überwachungsaufnahmen. Der Vorfall verstärkte Bedenken hinsichtlich wachsender physischer Sicherheitsrisiken für Personen, die mit der Kryptoindustrie verbunden sind.

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