- Die Strategie erweitert die Bilanz, da die BTC-Bestände auf 673.783 steigen, während das Bargeld auf 2,25 Milliarden US-Dollar ansteigt.
- Die Käufe im Januar erhöhten die durchschnittlichen BTC-Kosten auf 75.026 US-Dollar, während sie durch Aktienverkäufe an Geldautomaten finanziert wurden.
- Steigende USD-Reserven signalisieren trotz großer, nicht realisierter Krypto-Verluste einen Fokus auf Liquidität.
Strategy eröffnete das Jahr 2026, indem es beide Seiten der Bilanz erweiterte, die Bitcoin-Bestände erhöhte und die Bargeldreserven stärkte. Laut einer Einreichung vom 5. Januar bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) hat das Unternehmen 1.287 BTC hinzugefügt und seine US-Dollar-Reserve auf 2,25 Milliarden US-Dollar erhöht.
Folglich erreichten die Gesamtbestände der Bitcoins 673.783 BTC, was eine der größten Unternehmensbörsen weltweit darstellt. Die Käufe erfolgten zwischen dem 29. Dezember und dem 4. Januar und kosteten etwa 116 Millionen Dollar.
Strategy finanzierte die Übernahmen vollständig durch den Verkauf seiner Class-A-Stammaktien am Markt. Neben der Ausweitung der Krypto-Exposition erhöhte das Unternehmen im gleichen Zeitraum auch seine USD-Reserve um 62 Millionen US-Dollar.
Die Bitcoin-Akkumulation setzt sich bis in den Januar fort
Der Kauf im Januar folgte auf einen kleinen Kauf Ende Dezember. Strategy zahlte im Durchschnitt etwa 90.391 Dollar pro Bitcoin für die Januar-Tranche. Infolgedessen stieg der durchschnittliche Kaufpreis des Unternehmens über alle Bestände hinweg moderat auf etwa 75.026 US-Dollar pro BTC.
Darüber hinaus stieg die Gesamtausgabe für Bitcoin seit Einführung der Treasury-Strategie von Strategy auf etwa 50,6 Milliarden US-Dollar, einschließlich Gebühren. Bei aktuellen Marktpreisen weisen die Bestände erhebliche unrealisierte Gewinne auf.
Das Management betrachtete Bitcoin jedoch weiterhin als langfristiges Reservevermögen und nicht als kurzfristigen Handel. Das Unternehmen führte die Käufe Anfang Januar durch und verstärkte damit sein Muster, zu Beginn der Berichtsperioden schnell zu handeln.
ATM-Verkäufe und Bilanzpositionierung
Darüber hinaus stützte sich Strategy auf die Emission von Aktien, um seine jüngsten Schritte zu finanzieren. Zwischen dem 29. Dezember und dem 4. Januar verkaufte das Unternehmen fast zwei Millionen MSTR-Aktien für mehr als 312 Millionen US-Dollar.
Nach diesen Verkäufen sind im Rahmen des Geldautomatenprogramms über 11 Milliarden US-Dollar in Aktien der Klasse A weiterhin verfügbar. In diesem Zeitraum wurden keine Vorzugsaktien verkauft, sodass mehr als 41 Milliarden US-Dollar an Kapazität in diesen Programmen übrig blieben.
Das Unternehmen hob jedoch auch die jüngsten finanziellen Belastungen hervor. Strategy meldete für 2025 erhebliche, nicht realisierte Verluste digitaler Vermögenswerte sowie damit verbundene aufgeschobene Steuervorteile.
Trotz dieser Zahlen legte das Management Wert auf Liquidität. Daher zielt die erweiterte USD-Reserve darauf ab, bevorzugte Dividenden und Zinsverpflichtungen abzudecken und so Flexibilität bei volatilen Marktbedingungen zu bieten.
Mit Blick auf die Zukunft bezweifeln Marktbeobachter, ob Strategy sein Kauftempo von 2025 übertreffen könnte. Die Aktivitäten Anfang Januar deuten darauf hin, dass die Möglichkeit weiterhin offen bleibt.
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