Südkorea erlässt Regeln für die Beschlagnahmung von Privatsphärenmünzen

Südkorea erlässt Regeln für die Beschlagnahmung von Privatsphärenmünzen

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Südkorea erlässt Regeln für die Beschlagnahmung von Privatsphärenmünzen
  • Südkorea legt die ersten formellen Regeln für den Umgang mit Privacy Coins in beschlagnahmten Krypto-Fällen fest.
  • Die Polizei schreibt Hot-Wallet-Speicherung auf dedizierten Servern mit versiegelten privaten Schlüsseln vor.
  • Vergangene Bitcoin-Verluste und Diebstahl führen zu einer Überarbeitung des Verwahrungsrahmens.

Die südkoreanische Strafverfolgungsbehörden haben ihre ersten formellen Richtlinien zur Beschlagnahmung und Verwaltung von datenschutzorientierten Kryptowährungen eingeführt und damit verändert, wie Behörden mit digitalen Vermögenswerten umgehen, die schwer nachzuverfolgen und zu speichern sind.

Die neue Direktive, erlassen von der Korean National Police Agency (KNPA), adressiert operative Lücken, die nach mehreren Vorfällen mit verlorenen oder unsachgemäßen beschlagnahmten Krypto-Vermögenswerten entstanden sind. Durch die Definition von Verfahren für den Umgang mit Privatsphärenmünzen und die Klärung von Aufbewahrungsanforderungen wollen die Verantwortlichen Risiken im Zusammenhang mit der Vermögensverwahrung verringern und gleichzeitig die Konsistenz zwischen den Untersuchungen verbessern.

Neue Regeln richten sich auf die Herausforderungen der Speicherung von Privacy Coins

Die aktualisierten Verwaltungsregeln zum Management beschlagnahmter virtueller Vermögenswerte enthalten spezifische Bestimmungen für Datenschutzmünzen wie Monero. Diese Vermögenswerte unterscheiden sich von herkömmlichen Kryptowährungen, da ihre Transaktionsdaten, einschließlich Absender-, Empfänger- und Überweisungsbeträge, verborgen werden können. Diese Funktion hat historisch sowohl das Tracking als auch die Speicherung erschwert.

Nach den neuen Richtlinien sind die Behörden verpflichtet, Privacy-Coins in Software-Wallets, auch bekannt als Hot Wallets, und nicht in Hardware-Geräten aufzubewahren. Die KNPA erklärte, dass solche Wallets auf dedizierten Servern erstellt werden müssen, mit privaten Schlüsseln, die versiegelt sind, um unbefugten Zugriff oder Verlust zu verhindern.

Früher konzentrierte sich die Polizeipraxis darauf, beschlagnahmte Kryptowährungen in Hardware-Wallets aufzubewahren. Allerdings waren Beamte, die mit Privacy Coins umgingen, oft gezwungen, sich ohne formale Anleitung auf Software-Wallets zu verlassen, was zu Inkonsistenzen im Vermögensmanagement führte. Die neue Richtlinie formalisiert diese Verfahren und soll Verwirrung bei Feldoperationen verringern.

Aktualisierung der Richtlinien zu früheren Vorfällen

Die Änderung der Richtlinie folgt auf eine Reihe von Vorfällen, die den Verlust oder die Kompromittierung von Krypto-Vermögenswerten betreffen. Die Behörden verwiesen auf den Verlust von 22 Bitcoin durch die Polizeistation Gangnam sowie einen separaten Fall, in dem Vermögenswerte des National Tax Service nach dem Aufdecken einer Eselsbrücke gestohlen wurden. Diese Fälle machten Schwachstellen bestehender Sorgerechtspraktiken sichtbar und führten zu einer Überprüfung der internen Verfahren.

In den letzten fünf Jahren hat die südkoreanische Polizei etwa 54,5 Milliarden Won an digitalen Vermögenswerten beschlagnahmt. Diese Summe umfasst laut offiziellen Daten etwa 50,7 Milliarden Won in Bitcoin und 1,8 Milliarden Won in Ethereum.

Neben der Aktualisierung der Speicherregeln arbeitet die KNPA an der Einrichtung eines strukturierteren Verwahrungsrahmens. Die Behörden planen, innerhalb der ersten Jahreshälfte einen Verwahrer aus dem privaten Sektor auszuwählen, obwohl frühere Ausschreibungsversuche gescheitert sind.

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