Südkorea wird RWAs und Stablecoins nach geltendem Recht legalisieren

Südkorea wird RWAs und Stablecoins nach bestehenden Gesetzen legalisieren

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Südkorea wird RWAs und Stablecoins nach bestehenden Gesetzen legalisieren
  • Südkorea schlägt vor, RWAs und Stablecoins im Rahmen des Digital Asset Basic Act zu regulieren.
  • Der Vorschlag baut auf bestehenden Reformen des Capital Markets Act auf, die eine reale Asset-Sicherung für regulierte Trusts vorschreiben.
  • Dieser Schritt könnte das Wachstum des tokenisierten Marktes Südkoreas ankurbeln und Zahlungsinnovationen sowie -akzeptanz vorantreiben.

Am 8. April 2026 schlugen die südkoreanischen Regulierungsbehörden vor, tokenisierte reale Vermögenswerte und Stablecoins durch Nutzung bestehender Kapitalmarkt- und Zahlungsgesetze zu legalisieren. Der Plan erfordert eine vollständige reale Asset-Sicherung durch regulierte Trusts und erweitert die Nutzung von Stablecoin für alltägliche Transaktionen, um Verzögerungen im umfassenderen Digital Asset Basic Act zu überbrücken.

Südkorea schlägt RWA- und Stablecoins-Regulierung vor

Am 8. April 2026 schlug die regierende Demokratische Partei Südkoreas vor, tokenisierte reale Vermögenswerte (RWAs) und Stablecoins in den bestehenden Finanzregulierungsrahmen des Landes zu integrieren, anstatt komplett neue Gesetze für diese Vermögenswerte zu schaffen.

Der Vorschlag basiert auf der laufenden Arbeit der Digital Asset Task Force der Demokratischen Partei, die durch aktuelle politische Seminare informiert ist, darunter eines, das von Abgeordnetem Min Byung-duk zum Design von Stablecoin- und RWA-Systemen veranstaltet wurde. Es versucht, Innovation und finanzielle Stabilität in Einklang zu bringen, indem tokenisierte RWAs in das etablierte Kapitalmarktregime Südkoreas integriert werden.

Der Capital Markets Act verlangt reale Asset Backing

Nach dem Vorschlag müssen die verknüpften Immobilien, wie Immobilien, Kunst, geistiges Eigentum oder andere nicht standardisierte Wertpapiere aus Investmentverträgen, in einen verwalteten Trust untergebracht werden, der dem Capital Markets Act unterstellt ist. Weitere detaillierte Regeln zur Treuhandverwaltung, Aufsicht und betrieblichen Standards werden voraussichtlich durch ein präsidiales Dekret festgelegt. Diese Struktur gewährleistet:

  • Ordnungsgemäße Trennung und Verwahrung der zugrunde liegenden Vermögenswerte.
  • Verbesserter Anlegerschutz durch regulierte Treuhandmechanismen.
  • Transparente Unterstützung für tokenisierte Darstellungen dieser Vermögenswerte.

Dieser Vorschlag nutzt den bestehenden regulatorischen Rahmen, anstatt neue Gesetze für RWAs zu schaffen. Es baut auf den Änderungen des Capital Markets Act und des Electronic Securities Act vom Januar 2026 auf. Diese Änderungen legten die rechtliche Grundlage für Wertpapier-Token-Angebote, einschließlich tokenisierter Wertpapiere, und sollen 2027 in Kraft treten.

Für Stablecoins und RWAs klassifiziert der Vorschlag sie als Zahlungsmittel nach Devisenregeln, was die Ausgabe, das Reservemanagement und die Rückzahlung nach geltenden Gesetzen vereinfacht. Lizenzierte Emittenten müssen hochwertige Reserven halten und nahtlose Überweisungen ermöglichen.

Abgeordnete der Demokratischen Partei haben Stablecoins mit Won-Denominierung als „nationale strategische Priorität“ bezeichnet und betonen ihr Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich digitaler Zahlungen zu stärken.

Was kommt als Nächstes für tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoin-Märkte?

Wenn der Digital Asset Basic Act der zweiten Phase nach den Kommunalwahlen im Juni an Fahrt gewinnt, könnte Südkorea bis Ende 2026 oder Anfang 2027 klarere Regeln für sowohl RWAs als auch Stablecoins sehen, wodurch tokenisierte Vermögenswerte enger an traditionelle Finanzschutzmaßnahmen angelehnt und gleichzeitig Innovation gefördert werden.

Im Gegenteil, Verzögerungen könnten das Risiko führen, dass Südkorea in Asien und weltweit hinter schneller bewegenden Zuständigkeitsbereichen zurückfällt. Branchenakteure fordern weiterhin eine Beschleunigung und warnen, dass ein langanhaltendes gesetzliches Vakuum die Wettbewerbsfähigkeit in den schnell wachsenden globalen RWA- und Stablecoin-Märkten beeinträchtigen könnte.

Analysten prognostizieren , dass der globale tokenisierte RWA-Markt, ohne Stablecoins, bis 2030 2–4 Billionen Dollar erreichen wird. Südkoreas Compliance-First-Modell könnte dem Land helfen, einen erheblichen Anteil am Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum zu erzielen, insbesondere im Immobilien- und festverzinslichen Tokenisierungsbereich.

Daher spiegelt dieser phasenweise Ansatz, der bestehende Gesetze wo möglich nutzt, Südkoreas vorsichtige, aber strategische Balance zwischen Innovation, Investorenschutz und finanzieller Stabilität wider.

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