- Thailand hat Krypto als Basiswert für regulierte Derivate zugelassen.
- Die SEC wird Lizenzen und Regeln so überarbeiten, dass Digital-Asset-Unternehmen krypto-gebundene Verträge anbieten dürfen.
- CO₂-Zertifikate werden als Waren klassifiziert, was den physisch gelieferten Futures-Handel ermöglicht.
Die thailändische Securities and Exchange Commission (SEC) wird digitale Vermögenswerte als zugrunde liegende Instrumente für Derivateprodukte erlauben, nachdem das Kabinett Änderungen am Derivategesetz B.E. 2546 (2003) am 10. Februar genehmigt hat.
Die Reform erweitert die Arten von Vermögenswerten, die auf dem thailändischen Derivatemarkt erlaubt sind. Krypto steht heute neben traditionellen Instrumenten im formellen Kapitalmarktrahmen des Landes.
Die Aufsichtsbehörde wird Folgeregelungen entwerfen und Lizenzen anpassen, um den Handel mit krypto-gebundenen Derivaten zu unterstützen. Das Ziel ist es, den Derivatemarkt nach globalen Standards auszuweiten und den Anlegerschutz zu erhöhen, während den Institutionen neue Wege zum Risikomanagement eröffnet werden.
Krypto als Anlageklasse anerkannt
Das neue Rahmenwerk ermöglicht es digitalen Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen und digitalen Token, als zugrunde liegende Produkte für regulierte Derivateverträge zu agieren. Dies würde den Status von Krypto als Anlageklasse in Thailand stärken.
Die SEC erklärte, dass die Änderung das Marktwachstum, die Diversifizierung des Portfolios und ein besseres Risikomanagement unterstützt. Es öffnet zudem den Zugang zu Investitionen für eine breitere Investorengruppe, darunter institutionelle Akteure.
Thailand treibt bereits eine tiefere Krypto-Integration voran. Anfang 2026 stellte die SEC einen dreijährigen Kapitalmarktplan vor, der Tokenisierungsprojekte und Krypto-Exchange-Trade-Fonds umfasst. Die thailändische Börse plant außerdem, 2026 Bitcoin-Futures und börsengehandelte Produkte auf den Markt zu bringen .
Beamte sagen, dass die politische Änderung anerkennt, dass digitale Vermögenswerte nun eine größere Rolle auf den globalen Kapitalmärkten spielen. Marktteilnehmer sehen dies als Versuch, Krypto-Aktivitäten unter klarere rechtliche Regeln zu bringen und gleichzeitig Kapitalstandards und Offenlegungspflichten einzuhalten.
Thailand richtet sich auch an institutionelle Investoren. Die Behörden wollen, dass sich das Land als regionales Zentrum für institutionellen Kryptohandel in Südostasien positioniert.
Regulatorische Veränderungen und Marktstruktur
Die SEC wird ihre Geschäftslizenzen für Derivate so ändern, dass Betreiber digitaler Vermögenswerte Verträge im Zusammenhang mit Krypto anbieten dürfen. Börsen und Clearinghäuser werden aktualisierte Aufsichtsregeln erhalten, um die mit digitalen Vermögenswerten verbundenen Risiken zu bewältigen.
Die Regulierungsbehörde wird außerdem mit der Thailand Futures Exchange Public Company Limited (TFEX) zusammenarbeiten, um Vertragsspezifikationen für krypto-verknüpfte Produkte zu entwerfen. Diese Details decken Risikomerkmale und praktische Marktnutzung ab.
Neben Kryptowährungen umfasst die Reform auch CO₂-Zertifikate. Die Regierung klassifizierte CO₂-Zertifikate als Güter und nicht als Variablen. Dadurch können physisch gelieferte Futures-Kontrakte, nicht nur bar-abgerechnet Produkte, auf Derivatebörsen gehandelt werden.
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