- Die in den USA gelisteten Miner erreichten einen Hashrate-Anteil von 42,6 %, was einen Anstieg um vier Jahre gegenüber 14,8 % im Jahr 2022 darstellt.
- Der Hashpreis fällt von 70 auf 35 US-Dollar pro PH, was die Einnahmen im Zuge der KI-Infrastruktur drückt.
- Winterstürme und Kürzungen führen zu Leistungskürzungen, was den größten Schwierigkeitsgrad seit 2021 verursacht.
US-börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen halten weiterhin einen nahezu rekordverdächtigen Anteil an der globalen Bitcoin-Netzwerk-Hashrate, obwohl die Branche mit geringeren Umsätzen, Winterbedingungen und einer zunehmenden Hinwendung zur künstlichen Intelligenz-Infrastruktur konfrontiert ist.
Die von J.P. Morgan zusammengestellten Daten zeigen, dass börsennotierte US-Miner Anfang 2026 42,6 % der gesamten Netzwerk-Hashrate ausmachten – der höchste Wert im Datensatz und ein Anstieg von 14,8 % im Januar 2022.
Die Daten zeigen eine anhaltende Ausweitung des Fußabdrucks der in den USA gelisteten Bergbauunternehmen in den letzten vier Jahren. Ihr Anteil stieg von 14,8 % Anfang 2022 auf über 24 % Anfang 2023, bevor sie sich für weite Teile dieses Jahres im niedrigen Bereich von 20 % stabilisierte. Das Wachstum beschleunigte sich 2024, als die Zahl bis Jahresende über 31 % lag.

Bis Mitte 2025 kontrollierten US-börsennotierte Unternehmen etwa 38 % der globalen Hashrate. Trotz gelegentlicher monatlicher Rückgänge blieb der breitere Trend nach oben und gipfelte im Höchststand von 42,6 % Anfang 2026. Die Zahlen basieren auf Berechnungen von J.P. Morgan und Unternehmensoffenlegungen.
Umsatzdruck und KI-Neupositionierung
Der Anstieg des Hashrate-Anteils ist parallel zu einer Schrumpfung der Mining-Ökonomie einhergegangen. Hashprice, ein Maß für Mining-Einnahmen pro Rechenleistungseinheit, ist von fast 70 Dollar pro Petahash, als Bitcoin nahe Rekordhochs gehandelt wurde, auf etwas über 35 Dollar pro Petahash gefallen. Das stellt einen effektiven Rückgang des Umsatzes pro Petahash von 50 % dar.
Die Einnahmeknappheit hat einen Wandel ausgelöst. Einige Betreiber haben die Infrastruktur auf künstliche Intelligenz-Workloads umgeleitet und suchen längerfristige Verträge. Ein Beispiel ist Bitfarms (BITF), das kürzlich erklärt hat, nicht mehr ausschließlich als Bitcoin-Mining-Unternehmen zu agieren, sondern sich als Rechenzentrumsentwickler mit Fokus auf Hochleistungsrechnen und KI neu positioniert.
Stürme, Einschränkungen und Schwierigkeitsreposition
Die operativen Herausforderungen haben den finanziellen Druck verschärft. Schwere Winterstürme, insbesondere in Texas, veranlassten Netzbetreiber dazu, Kürzungen zu verlangen, da die Stromnachfrage stark anstieg. Öffentliche Mining-Unternehmen reduzierten die Produktion, wobei einige während der Spitzenstörungen tägliche Rückgänge der Bitcoin-Produktion von mehr als 60 % berichteten.
Diese Abschaltungen trugen zu einem Rückgang der Netzwerk-Hashrate bei und führten zu einer am 9. Februar 2026 registrierten Schwierigkeitsanpassung – laut früheren Berichten der größte Rückgang seit 2021. Trotz dieser Störungen und umfassenderen Branchenverschiebungen haben die in den USA gelisteten Miner ihren Anteil an der globalen Rechenleistung weiter ausgebaut und so das Bitcoin-Netzwerk gesichert.
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