- Buterin verteidigt privacy-first-Tools im Einklang mit Bitcoins Selbst-Souveränitäts-Ethos.
- Die Community warnt, dass Nischenplattformen die Kommunikation und Reichweite von Ethereum verringern könnten.
- Buterin skizziert einen geschichteten Datenschutz-Technologiestack, um zentrale Datenexposition zu begrenzen.
Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat auf Kritik an seinem jüngsten Wandel hin zu datenschutzorientierten, dezentralen Softwaretools reagiert und dies als Teil eines umfassenderen Vorstoßes für die Selbstsouveränität der Informatik dargestellt. Der Austausch fand auf X statt, nachdem Community-Mitglieder die Zugänglichkeit und Praktikabilität seiner Softwarewahl infrage stellten.
Buterin erklärte, dass der Widerstand gegen die weitverbreitete Nutzung von Mainstream-Plattformen, die Nutzerdaten sammeln und möglicherweise staatlichen Hintertüren unterliegen, mit den Prinzipien übereinstimmt, die zur Entstehung von Bitcoin geführt haben.
Er verwies auf Liberty Reserve, einen inzwischen eingestellten zentralisierten Digitalwährungsdienst, als Beispiel dafür, wie die Abhängigkeit von zentralisierten Systemen scheitern kann. Laut Buterin zeigt die Priorisierung von Werkzeugen, die die Autonomie der Nutzer und die Datensouveränität schützen, eine bewusste technische und philosophische Ausrichtung statt einer Ablehnung von Benutzerfreundlichkeitsbedenken.
Community-Widerstand gegen Werkzeugwahl
Die Antwort folgte auf Kommentare von ChimeraDefi.eth, die Buterins Entscheidung kritisierten, sich von weit verbreiteten Plattformen wie Telegram hin zu Alternativen wie Signal und Fileverse zu bewegen.
ChimeraDefi argumentierte , dass der Wechsel zu weniger verbreiteten Tools die Verteilung und Kommunikation mit der breiteren Ethereum-Community verringern könnte. Er stellte auch Buterins Zugänglichkeit und Kommunikationsstil infrage und schlug vor, dass der Fortschritt von Ethereum unabhängig von Führungsdynamiken weitergeht.
Die Äußerungen äußerten Bedenken hinsichtlich Fragmentierung in Kommunikationskanälen von Entwicklern und Communitys, insbesondere wenn Führungskräfte Nischen- oder experimentelle Plattformen übernehmen, die nicht breit verbreitet sind.
Buterin skizziert eine Software-Migrationsstrategie
In einem früheren Beitrag schilderte Buterin seinen Übergang hin zu dezentralen und datenschutzfördernden Werkzeugen. Er erklärte, dass er auf Fileverse für verschlüsselte, dezentrale Dokumentenspeicherung umgestiegen sei, Signal zu seiner primären Messaging-Plattform gemacht und SimpleX sowie Session installiert habe. Er ersetzte außerdem Google Maps durch OpenStreetMap und Organic Maps und nannte die lokale Datenspeicherung und die reduzierte Standortverfolgung als Hauptgründe.
Buterin wies zudem auf eine Migration von Gmail zu ProtonMail und einen verstärkten Fokus auf dezentrale soziale Medienplattformen hin. Er sagte, er erforsche lokale Large Language Model (LLM)-Setups und hob Usability-Lücken in den aktuellen Tools hervor, darunter fragmentierte Schnittstellen für Übersetzung, Transkription, Dokumentensuche und generative Workflows.
Buterin skizzierte einen mehrschichtigen Ansatz zur Minimierung der Datenexposition bei der Interaktion mit zentralisierten KI-Systemen. Er verwies auf die mögliche Nutzung von Zero-Knowledge-Zahlungen pro Abfrage, vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen, lokale Filterung sensibler Daten und zukünftige Fortschritte in der vollständig homomorphen Verschlüsselung. Er sagte, dass es angesichts der bestehenden technischen Alternativen nicht notwendig sei, alle persönlichen Daten an zentralisierte Drittanbieterdienste zu senden.
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