Monica Long von Ripple: 2026 ist das Jahr, in dem Krypto in volle Produktion geht

Von Pilotprojekten zur Skalierung: Ripple President skizziert institutionelle Krypto im Jahr 2026

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Monica Long von Ripple: 2026 ist das Jahr, in dem Krypto in volle Produktion geht
  • Ripple-Präsidentin Monica Long erklärte, dass 2026 das Jahr sein wird, in dem Krypto Mainstream wird.
  • Die Stablecoin-B2B-Zahlungen erreichten im vergangenen Jahr laut Long eine jährliche Laufzeitrate von 76 Milliarden US-Dollar.
  • Es wird erwartet, dass etwa 50 % der Fortune-500-Unternehmen bis Ende 2026 digitale Vermögenswerte halten oder aktiv nutzen werden.

Ripple-Präsidentin Monica Long sagt, 2026 werde das Jahr sein, in dem Krypto von Test- zu einer vollen Produktion innerhalb der globalen Finanzwelt übergeht. Sie behauptet, dass die Infrastruktur bereit ist, die Regeln klarer sind und Institutionen nun Gründe haben, zu skalieren.

Andererseits fiel XRP am Mittwoch um mehr als 3 % und wurde nahe 1,90 $ gehandelt. Der Preis fiel, aber die langfristige Botschaft war direkt und institutionell.

Stablecoins wechseln von Option zu Core Rail

Long Claims Stablecoins sind kein Zusatz mehr. Bis 2026 werden sie die Basisschicht für globale Siedlungen bilden. Zahlungsgiganten stecken digitale Dollar bereits direkt in bestehende Systeme. Das führt zu Stablecoins in tägliche Finanzströme, nicht in Nebenexperimente.

Der Wachstumstreiber sind Business-to-Business-Zahlungen. B2B-Stablecoin-Transfers erreichten im vergangenen Jahr eine annualisierte Laufrate von 76 Milliarden US-Dollar. Anfang 2023 lag diese Zahl unter 100 Millionen Dollar pro Monat.

Außerdem besitzen Unternehmen riesiges ungenutztes Bargeld. Über 700 Milliarden US-Dollar liegen ungenutzt auf den Bilanzen des S&P-1500, davon mehr als 1,3 Billionen Euro in ganz Europa.

Stablecoins verkürzen die Abwicklungszeit auf Minuten, senken die Lagerkosten und befreien Betriebskapital. Deshalb führen Unternehmen, nicht Einzelhandelskunden, die Einführung an.

Unternehmensbilanzen gehen in die Kette

Long erwartet, dass Krypto-Exposition für große Unternehmen zum Standard wird. Bis Ende 2026 wird erwartet, dass etwa 50 % der Fortune-500-Unternehmen digitale Vermögenswerte halten oder formelle Digital Asset Treasury-Strategien betreiben werden.

Das ist keine passive Exposition. Unternehmen nutzen aktiv tokenisierte Vermögenswerte, Stablecoins, On-Chain-Treasury-Wechsel und programmierbare Verträge. Die Bilanzen im gesamten System werden voraussichtlich mehr als 1 Billion US-Dollar an digitalen Vermögenswerten enthalten.

Daten zeigen bereits, dass inzwischen mehr als 200 börsennotierte Unternehmen BTC halten. Digital-Asset-Treasury-Unternehmen wuchsen von vier im Jahr 2020 auf heute über 200, wobei allein fast die Hälfte 2025 gegründet wurde.

Auch Krypto-ETFs spielen eine Rolle. Im Jahr 2025 wurden über 40 gestartet, machen jedoch nur 1–2 % des US-ETF-Marktes aus. Die Lücke zeigt, wie früh die institutionelle Positionierung noch ist.

Kapitalmärkte und Verwahrungsaufholen

Long erwartet, dass 5–10 % der Kapitalmarktregulierung im Jahr 2026 in die On-Chain verlagert werden. Tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoins ermöglichen es, dass Sicherheiten sofort umgesetzt werden, anstatt tagelang zu warten. Sie schätzte außerdem, dass mehr als die Hälfte der weltweit 50 größten Banken im Jahr 2026 neue Verwahrungsverhältnisse sichern wird.

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