- Warren fordert die SEC auf, Krypto in 401ks zu blockieren, um die langfristigen Altersvorsorge der Arbeitnehmer zu schützen.
- Ihr Brief warnt, dass Krypto-Volatilität und -Einbrüche jahrzehntelange Rentengewinne schnell zunichtemachen könnten.
- Sie hinterfragt die Motive der Trump-Regierung und verweist auf Familien-Krypto-Gewinne und mögliche Interessenkonflikte.
Die US-Senatorin Elizabeth Warren hat gewarnt, dass Kryptowährungen nicht für die Altersvorsorge der Amerikaner geeignet sind. In einem Brief an die Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) argumentierte sie, dass die Zulassen von Krypto in 401(k)-Pläne Millionen von Arbeitnehmern plötzlichen Verlusten und langfristigen finanziellen Schäden aussetzen könnte.
Ihre Warnung folgt auf eine vom August 2025 von Präsident Donald Trump unterzeichnete Exekutivverordnung, die Regulierungsbehörden ermutigt, es Rentenplänen zu erleichtern, Kryptowährungen und andere alternative Vermögenswerte einzubeziehen.
Krypto-Volatilität kollidiert mit den Ruhestandszielen
Warren sagt, das Rentengeld soll über Jahrzehnte hinweg langsam und sicher wachsen. Kryptomärkte hingegen können innerhalb von Tagen oder sogar Stunden stark steigen und fallen. Sie verweist auf die starken Rückgänge von Bitcoin Ende 2025 als Beweis dafür, dass digitale Vermögenswerte für die langfristige Altersvorsorge weiterhin instabil und unzuverlässig sind.
Sie hebt außerdem Regierungsstudien hervor, die zeigen, dass Kryptopreise schwer fair zu bewerten sind und klare Methoden zur Vorhersage zukünftiger Renditen fehlen, was sie für 401(k)-Investoren zu einer riskanten Wahl macht.
„Für die meisten Amerikaner ist ein 401(k) eine Lebensader, kein Ort zum Spielen“, schrieb Warren.
Warum Warren sagt, dass Krypto 401(k)s gefährdet
- Kryptopreise können plötzlich abstürzen und jahrelange Ersparnisse zunichtemachen
- Investorenschutz und Transparenz bleiben schwach
- Höhere Gebühren können die langfristigen Renditen still und leise verringern
- Interessenkonflikte werfen Fragen zu politischen Motiven auf
„Nachdem Bitcoin im Oktober einen Allzeithoch erreicht hatte, erlitt er einen langwierigen Einbruch – fiel in etwas mehr als sechs Wochen um 33 % und „verlor fast 800 Milliarden Dollar an Wert“ – und fiel im Dezember erneut“, schrieb sie.
Bedenken hinsichtlich Trumps Krypto-Verbindungen
Warren hat auch Alarm geschlagen wegen der engen finanziellen Verbindungen von Präsident Trump zur Kryptoindustrie. Sie argumentiert, dass der Vorstoß seiner Regierung, 401(k)s für Krypto zu öffnen, geschieht, während Projekte, die mit der Familie Trump verbunden sind, angeblich hohe Gewinne erzielt haben, obwohl viele dieser Token den Großteil ihres Wertes verloren.
Laut Warren erweckt dies den Eindruck, dass riskante Policen Insidern zugutekommen könnten, während sie gewöhnliche Arbeitnehmer Verlusten aussetzen.
Eine Warnung vor zukünftigen Regulierungen
Abschließend warnt Warren, dass anstehende Krypto-Gesetzgebungen im Kongress die Befugnisse der SEC über blockchain-basierte Finanzprodukte schwächen könnten. Sie sagt, solche Schlupflöcher könnten riskante Vermögenswerte mit wenig Aufsicht in Altersvorsorgekonten fließen lassen, was die Instabilität im weiteren Finanzsystem erhöht.
Dieser Brief folgt auf Warrens wiederholte Warnungen vor Trumps Krypto-Unternehmungen. Im Jahr 2025 bezeichnete Warren diese Unternehmen als „800-Millionen-Dollar-Betrug“ und eine „Superautobahn der Krypto-Korruption“ und argumentierte, dass sie ernsthafte Interessenkonflikte schufen.
Sie hat außerdem gesagt, dass von Trump unterstützte Stablecoins nationale Sicherheitsrisiken darstellen und gewarnt, dass der Kongress Gefahr laufe, den Präsidenten zum „Regulator seines eigenen Finanzprodukts“ zu machen.
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