Willy Woo sagt, das Quantenrisiko lastet auf Bitcoin

Willy Woo sagt, das Quantenrisiko lastet auf Bitcoin

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Willy Woo sagt, das Quantenrisiko lastet auf Bitcoin
  • Willy Woo sagt, dass der 12-jährige Trend von Bitcoin gegenüber Gold durchbrochen ist.
  • Er verbindet den Wandel mit dem zunehmenden Bewusstsein für Risiken im Bereich Quantencomputing.
  • Woo schätzt, dass 4 Millionen verlorene BTC zurückkehren könnten, falls die Kryptographie scheitert.

Der On-Chain-Analyst Willy Woo sagt, dass das Quantencomputing-Risiko die Bewertung von Bitcoin im Vergleich zu Gold belastet. Er teilte ein Diagramm, das einen 12-jährigen Trendbruch zwischen Bitcoin- und Goldpreisen zeigt. Woo argumentiert, dass die Märkte beginnen, zukünftige kryptografische Bedrohungen im Zusammenhang mit dem „Q-Day“ einzupreisen.

Der 12-jährige Bitcoin-Gold-Trend bricht

Quelle: X

Im Diagramm vergleicht Woo den Bitcoin-Preis in US-Dollar mit dem Goldpreis in Bitcoin. Mehr als ein Jahrzehnt lang gewann Bitcoin stetig an Wert gegenüber Gold. Dieser Aufwärtstrend ist nun unterbrochen.

Er schrieb, dass Bitcoin „im Vergleich zu Gold viel höher bewertet werden sollte“, sagte aber, dass dem nicht so sei. Laut Woo begann der Wandel, als Risiken durch Quantencomputing unter Entwicklern und Investoren in die Mainstream-Diskussion gerieten.

Das Diagramm zeigt, dass Bitcoin deutlich unter seinem Allzeithoch im Dollar gehandelt wird, während auch seine relative Stärke gegenüber Gold nachgelassen hat. Woo sagte, dies signalisiere eine strukturelle Veränderung in der Wertschätzung der Märkte des Vermögenswerts.

Quantenrisiko und verlorene Münzen

Quantencomputer könnten theoretisch die kryptographischen Signaturen knacken, die Bitcoin-Wallets schützen. Entwickler haben mögliche Upgrades für quantenresistente Signaturen diskutiert.

Woo sagte, solche Upgrades würden ein anderes Problem nicht lösen: ruhenden oder verlorenen Bitcoin. Schätzungen zufolge sind etwa 4 Millionen BTC-Token dauerhaft verloren gegangen, weil private Schlüssel nicht zugänglich sind.

Er sagte, es bestehe eine 75%ige Chance, dass diese Münzen nicht durch einen Protokoll-Hard Fork eingefroren würden, wenn die Quantentechnologie genug fortgeschritten wäre, um sie freizuschalten. Wenn sie genutzt werden, könnten diese Münzen wieder in Umlauf kommen und das Angebot erhöhen.

Woo verglich diese Zahl mit der jüngsten institutionellen Nachfrage. Seit 2020 haben börsennotierte Unternehmen und in den USA gelistete Bitcoin-Börsenbörsenfonds zusammen etwa 2,8 Millionen Bitcoin angesammelt.

Er sagte, 4 Millionen Münzen würden ungefähr acht Jahre ähnlicher Akkumulation entsprechen. Er argumentierte, der Markt beginne, dieses potenzielle Angebotsrisiko im Voraus einzupreisen.

Q-Day-Zeitplan und Marktauswirkung

Woo definierte den „Q-Day“ als den Moment, an dem Quantencomputer innerhalb von 24 Stunden einen Bitcoin-Public-Key knacken können. Er schätzte, dass das Ereignis noch fünf bis fünfzehn Jahre entfernt sein könnte.

Bis die Bedrohung beseitigt ist, sagte Woo, werde der US-Dollar-Preis von Bitcoin die Unsicherheit widerspiegeln. Er fügte hinzu, dass das nächste Jahrzehnt entscheidend sei, da Investoren in späten Schuldenzyklen oft auf harte Vermögenswerte wie Gold zurückgreifen. Seiner Ansicht nach hat Gold von diesem Wandel profitiert, während Bitcoin zusätzlichen technologischen Risiken ausgesetzt ist.

Gemischte Reaktionen der Marktteilnehmer

Andere Branchenvertreter widersprachen Woos Einschätzung. Samson Mow sagte , Quantencomputing sei ein „Nicht-Ereignis“ und argumentierte, dass Märkte entfernte Risiken nicht im Voraus preisen.

Andere Kommentatoren sagten, der Zeitpunkt, die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Quantendurchbrüchen seien weiterhin ungewiss. Einige wiesen darauf hin, dass Bitcoin-Entwickler quantenresistente Upgrades umsetzen könnten, bevor eine großflächige Bedrohung eintritt.

Kritiker verwiesen auch auf alternative Erklärungen für die jüngste Entwicklung von Bitcoin, darunter konzentriertes Besitz und Verkauf durch Großbesitzer.

Die Debatte spiegelt umfassendere Fragen darüber wider, wie Märkte langfristige technologische Risiken bewerten. Obwohl es heute keinen praktischen Quantenangriff auf Bitcoin gibt, prägt die Diskussion über potenzielle Schwachstellen weiterhin die Investorenstimmung.

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