- Wintermute hält seit 2022 AAVE, beteiligt sich an der Governance, besitzt aber keine Anteile an Aave Labs.
- Der Hauptstreit dreht sich darum, wie der Wert des Aave-Ökosystems an die Token-Inhaber zurückfließen sollte.
- Wintermute wird mit Nein stimmen und sagt, der Vorschlag sei unklar, aber eine langfristige Lösung bleibe möglich.
Evgeny Gaevoy, Gründer des Krypto-Marktanbieters Wintermute, hat angekündigt, dass das Unternehmen gegen einen aktuellen Vorschlag der Aave-Governance stimmen wird. Zunächst präzisierte er Wintermutes Position und erklärte, dass das Unternehmen seit 2022 AAVE-Token hält und aktiv an der Aave-Governance beteiligt ist. Gaevoy sagte außerdem, dass er persönlich AAVE-Tokens besitzt, bestätigte jedoch, dass weder er noch Wintermute einen Eigentumsanteil an Aave Labs besitzen.
„Ich schätze all die Politik rund um diese Abstimmung wirklich nicht, all die Theatralik darüber, dass Prozesse nicht eingehalten werden, und die allgemeine Dämonisierung der Labore“, sagte er.
Wintermute gibt seine AAVE-Bekanntheit offen
Token-Wert im Zentrum des Streits
Gaevoy sagte, das Hauptproblem sei, wie der Wert aus dem Aave-Ökosystem zu den AAVE-Tokeninhabern zurückfließt. Seiner Ansicht nach wächst die Frustration unter den Token-Inhabern, die das Gefühl haben, dass die Vorteile des Protokolls ihnen nicht klar ankommen. Er sagte, dieses Problem sei im Kryptobereich ausführlich diskutiert worden und bleibe ungelöst.
Die Erwartungen zwischen Aave Labs und Token-Inhabern kollidieren
Eine weitere von Gaevoy angesprochene Sorge ist eine Diskrepanz in den Erwartungen. Er sagte, Aave Labs und viele AAVE-Inhaber seien sich nicht einig darüber, was vom Unternehmen kontrolliert werden sollte und was den Token-Inhabern gehören sollte. Dazu gehören Entscheidungen in Bezug auf Umsatz, Branding und Geschäftsentwicklung, die laut Gaevoy zu Spannungsquellen geworden sind.
Der Vorschlag enthält keine Details
Gaevoy sagte, er könne den Vorschlag nicht unterstützen, da er die entscheidenden Punkte nicht erklärt. Dazu gehören, wer das Aave-Frontend und die Marke kontrollieren würde, ob die neue Struktur profitabel betrieben wird und wie Tokeninhaber finanziell profitieren würden. Ohne klare Antworten, sagte er, wäre eine Genehmigung des Vorschlags verfrüht.
Politik und öffentliche Streitigkeiten erhöhen den Druck
Er kritisierte auch den Ton der Debatte und sagte, sie sei zu politisch und schädlich geworden. Obwohl Gaevoy anerkannte, dass die Kommunikation durch die Aave-Führung besser hätte sein können, sagte Gaevoy, dass das öffentliche Schuldzuweisungsspiel zu weit gegangen sei und den Ruf des Projekts schädigen könnte.
Wintermute stimmt mit Nein, lässt aber die Tür offen
Obwohl er plant, gegen den Vorschlag zu stimmen, sagte Gaevoy, glaube Wintermute weiterhin, dass Aave eine langfristige Lösung finden könne. Er fügte hinzu, dass Aave, falls es gelingt, den Tokenbesitz richtig mit realem Wert zu verknüpfen, als Modell für andere Kryptoprojekte dienen könnte, die mit ähnlichen Governance-Problemen konfrontiert sind.
AAVE-Preis unter Druck
AAVE handelt um etwa 152,72 US-Dollar, ein Plus von 1,77 % in den letzten 24 Stunden. Der Preis fiel früher stark und steht weiterhin unter Verkaufsdruck. Allerdings hält sie sich nun stabil in der Nähe eines wichtigen Unterstützungsniveaus.

Der Bereich von 150 bis 155 Dollar ist ein Bereich, in dem Käufer schon früher eingegriffen haben. Wenn dieses Niveau wieder hält, könnte das weitere Verluste verhindern. Wenn die Käufer aktiv bleiben, könnte AAVE kurzfristig einen Anstieg von 175 bis 185 US-Dollar sehen.
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