- Zentralbanken überprüfen, wie digitale Vermögenswerte globale Zahlungen und makroökonomische Trends verändern.
- Frankreich und Südkorea fördern CBDC-Pilotprojekte und stärken so die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
- Südkorea verschärft die Stablecoin-Regeln, während Frankreich die Einhaltung von MiCA durchsetzt.
Die Bank of Korea und die Bank of France hielten diese Woche ein gemeinsames Seminar ab, um zu untersuchen, wie digitale Vermögenswerte und der Klimawandel die globale makroökonomische Landschaft verändern, teilten Beamte am Dienstag mit.
Die Diskussionen konzentrierten sich nicht auf die Festlegung der Kryptopolitik, sondern darauf, die breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen digitaler Finanzen zu verstehen, einschließlich ihrer Rolle bei Zahlungen, finanzieller Stabilität und grenzüberschreitender Koordination.
Die Veranstaltung folgt auf einen kürzlichen Staatsbesuch von Emmanuel Macron in Seoul, der die wachsende finanzielle Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zeigt.
Laufender akademischer Austausch
„Die beiden Institutionen werden sich über die Rolle der Zentralbanken und politische Reaktionsrichtungen angesichts der jüngsten Veränderungen im Finanzumfeld austauschen“, sagte die Bank of Korea.
Das Seminar ist Teil eines fortlaufenden akademischen Austauschprogramms, das 2024 gestartet wurde und die Sitzungen abwechselnd in Südkorea und Frankreich stattfinden. Beamte sagten, beide Seiten planen, die Zusammenarbeit durch zukünftige Konferenzen und gemeinsame Forschungsinitiativen weiter auszubauen.
Transformation digitaler Vermögenswerte und Zahlungen
Beamte sagten, digitale Vermögenswerte würden zunehmend globale Zahlungssysteme beeinflussen, insbesondere durch den raschen Aufstieg von Stablecoins und tokenisierter Finanzierung. Die Teilnehmer diskutierten, wie solche Entwicklungen Liquiditätsflüsse, Abwicklungssysteme und monetäre Kontrolle neu gestalten könnten.
Für Unwissende: Stablecoins sind in den letzten Jahren stark gestiegen, mit einem kombinierten Marktwert von etwa 311 Milliarden Dollar, gegenüber etwa 50 Milliarden Dollar vor fünf Jahren.
CBDC-Kooperation gewinnt an Bedeutung
Beide Zentralbanken tauschten auch Meinungen zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) aus, wobei jedes Land seine eigenen Projekte vorantrieb.
Frankreich führt derzeit Großhandels-CBDC-Pilotprogramme durch, während Südkorea seine Initiative „Projekt Han-Fluss“ entwickelt.
Die Vorträge behandelten Designprinzipien sowohl für Einzelhandels- als auch für Großhandels-CBDCs, einschließlich technischer Architektur und Interoperabilität, während politische Entscheidungsträger untersuchen, wie souveräne digitale Währungen mit privaten digitalen Vermögenswerten koexistieren könnten.
Regulatorische Koordination und finanzielle Stabilität
Regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte standen ebenfalls ganz oben auf der Agenda, insbesondere die Notwendigkeit grenzüberschreitender Koordination.
Südkorea bewegt sich in Richtung einer strengeren Aufsicht über Stablecoins, sodass Won-gekoppelte Token nur von lizenzierten Banken ausgegeben werden dürfen. Bis Mitte 2026 wird erwartet, dass eine Gesetzgebung Risiken von Kapitalflucht verhindert und die geldpolitische Kontrolle aufrechterhält.
In Frankreich werden digitale Vermögenswerte als verhandelbares immaterielles Eigentum eingestuft. Stablecoin-Emittenten unterstehen der Aufsicht der Bankenaufsicht des Landes und müssen bis zum 30. Juni 2026 den Rahmen der Markets in Crypto-Assets (MiCA) der Europäischen Union einhalten.
Verwandt: Südkoreas Toss untersucht eigene digitale Währung angesichts regulatorischer Verzögerungen
Disclaimer: The information presented in this article is for informational and educational purposes only. The article does not constitute financial advice or advice of any kind. Coin Edition is not responsible for any losses incurred as a result of the utilization of content, products, or services mentioned. Readers are advised to exercise caution before taking any action related to the company.