Die australische eSafety-Regulierungsbehörde hat rechtliche Schritte gegen Telegram eingeleitet, weil angeblich pro-terrorfreundliche Inhalte nicht entfernt wurden. Die Behörde fordert nach einer einjährigen Untersuchung der Sicherheitspraktiken von Telegram eine mögliche Strafe von 54,6 Millionen australischen Dollar. Beamte behaupten , der Nachrichtendienst habe es trotz Nutzerberichte und Sicherheitsbedenken versäumt, schädliches extremistisches Material zu adressieren.
Die Untersuchung weist Sicherheitsbedenken auf
Die Regulierungsbehörde behauptet, Telegram habe es zugelassen, dass Terrorvideos und extreme Gewalt über längere Zeiträume zugänglich blieben. Außerdem sagen Beamte, dass die Plattform es versäumt hat, verwandte Konten, Gruppen und Kanäle nach Warnungen zu entfernen. Die Untersuchung identifizierte außerdem Verzögerungen im Zusammenhang mit Material im Zusammenhang mit größeren Anschlägen, darunter Vorfälle in Christchurch und Buffalo.
Darüber hinaus behauptet eSafety, Telegram habe keine starken Maßnahmen zur Verhinderung der wiederholten Verbreitung illegaler Inhalte gehabt. Die Plattform bedient weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer und zieht monatlich etwa 1,5 Millionen australische Besucher an. Daher argumentieren Regulierungsbehörden, dass große digitale Dienste Gemeinschaften vor ernsthaften Online-Schäden schützen müssen.
Regulatorische Maßnahmen richten sich auf Online-Verantwortung
eSafety-Kommissarin Julie Inman Grant sagte, der Fall zeige die Bedeutung einer stärkeren Plattform-Verantwortlichkeit. Daher treibt eSafety weiterhin Dienste voran, um Erkennungs-, Meldesysteme und Benutzerschutz zu verbessern. Der Regulator betonte, dass Telegram-Gruppen 200.000 Mitglieder erreichen können, was erhebliche Risiken darstellt, wenn schädliche Inhalte sich verbreiten.
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