Bitcoin stagniert trotz schwächerer US-Inflation, da die Unsicherheit der Fed weiterhin anhält - Coin Edition

Bitcoin stagniert trotz schwächerer US-Inflation, da die Unsicherheit der Fed weiterhin anhält

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Bitcoin stagniert trotz schwächerer US-Inflation, da die Unsicherheit der Fed weiterhin anhält
  • Die niedrigere US-Inflation konnte Bitcoin nicht anheben, da Unsicherheit der Fed und globale Risiken die Anleger vorsichtig hielten.
  • Die Zuflüsse von Bitcoin-ETFs blieben moderat, was zeigt, dass allein die Lockerung der Inflation nicht ausreichte, um das Vertrauen zu stärken.
  • Die Märkte beobachten weiterhin die Fed-Politik und die Inflation, während Bitcoin im Einklang mit den allgemeinen wirtschaftlichen Trends gehandelt wird.

Neue US-Inflationsdaten haben diese Woche kurzzeitig die Stimmung an den Finanzmärkten angehoben, doch der Optimismus am Kryptomarkt verflog schnell. Obwohl die Inflation unter den Erwartungen der Ökonomen lag, blieben die Anleger auf die nächsten politischen Maßnahmen der Federal Reserve und die anhaltenden geopolitischen Spannungen fokussiert, wodurch die Nachfrage nach Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten gedämpft blieb.

Die neuesten Daten zeigten, dass die jährliche Inflation des Verbraucherpreisindex auf 3,5 % zurückging, was unter den Erwartungen von 3,8 % lag, während die Inflation des Kernproduzentenpreises um 0,2 % stieg, ebenfalls unter den Prognosen von 0,3 %. Dennoch blieben Händler vorsichtig, da die Unsicherheit über Zinssätze, Marktliquidität und globale Entwicklungen weiterhin die Risikobereitschaft belastete.

Die Bedenken der Fed belasten weiterhin Krypto

Weiche Inflationsdaten helfen im Allgemeinen den Risikoanlagen, da sie bedeuten, dass die Erwartungen an mögliche Zinssenkungen der Fed günstiger werden. Dennoch bleibt der Markt vorsichtig, und es besteht die Erwartung, dass die Zinssätze noch eine Weile hoch bleiben könnten.

Erhöhte Kreditkosten verringern die Liquidität im System und verringern somit die Nachfrage nach riskanten Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen.

Auch Konflikte im Nahen Osten bestehen weiterhin und wirken sich negativ auf den Markt aus. Trotz der Signale über eine Abkühlung der Inflationszahlen bleiben viele Marktteilnehmer aufgrund geopolitischer Spannungen und erhöhter Zinserwartungen vorsichtig.

ETF-Flows spiegeln eine schwache Nachfrage wider

Bitcoin wurde während der Sitzung am Freitag bei etwa 64.105,94 $ gehandelt und zeigte trotz schwacher als erwarteter US-Inflationsdaten kaum eine Reaktion. Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) zeigten auch, dass Anleger weiterhin vorsichtig waren.

Nach dem Inflationsbericht verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs nur am 14. und 15. Juli Nettozuflüsse, was etwas mehr als 100 Millionen US-Dollar einbrachte. Laut Daten von SoSoValue beendeten US-Spot-Bitcoin-ETFs die Woche mit etwa 75,67 Millionen US-Dollar im Fluss. Obwohl Geld in die Fonds floss, war der Betrag relativ gering, was darauf hindeutet, dass eine niedrigere Inflation allein nicht ausreichte, um das Vertrauen der Anleger zu stärken.

Die vorsichtige Stimmung zeigte sich auch im Crypto Fear and Greed Index, der zum Zeitpunkt des Artikels auf etwa 34 gestiegen ist, aber laut CoinMarketCap weiterhin in der „Fear“-Zone blieb. Das zeigt, dass viele Investoren trotz Anzeichen einer nachlassenden Inflation weiterhin zögern, mehr Risiko einzugehen.

Der ehemalige Binance-CEO Changpeng Zhao äußerte sich diese Woche ebenfalls zur Inflation und schrieb auf X: „KI ist großartig, aber sie schützt dich nicht vor Inflation. Bitcoin tut es.“

Unterdessen geben Polymarket-Händler eine 94%ige Wahrscheinlichkeit an, dass die Federal Reserve die Zinssätze bei ihrer Juli-Sitzung unverändert behält. Dennoch bleiben die Inflationserwartungen ein zentraler Schwerpunkt für Anleger, wobei Bitcoin weiterhin breitere makroökonomische Entwicklungen sowie die Nachfrage nach börsengehandelten Spotfonds begleitet.

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