- Der Bericht des Finanzministeriums besagt, dass Krypto-Mixer die finanzielle Privatsphäre schützen, aber auch illegale Geldwäsche ermöglichen können.
- Legale Nutzer nutzen Mixer, um Vermögen, Zahlungen und Ausgabendaten auf öffentlichen Blockchains zu verbergen.
- Das Finanzministerium schlägt Gesetze vor, um verdächtige Krypto-Vermögenswerte während der Untersuchungen zu pausieren.
Das US-Finanzministerium hat anerkannt, dass Kryptowährungsmischdienste legitimen Datenschutzzwecken dienen können, auch wenn sie Herausforderungen für Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden darstellen. In einem Bericht , der dem Kongress nach dem GENIUS Act von 2025 vorgelegt wurde, erklärte das Ministerium, dass einige rechtmäßige Nutzer auf Mixer angewiesen sind, um sensible Finanzinformationen auf öffentlichen Blockchains zu schützen.
Gleichzeitig hob der Bericht hervor, dass diese Tools auch genutzt wurden, um illegale Transaktionen zu verschleiern, darunter solche, die mit Ransomware-Gruppen und nordkoreanischen Cyberakteuren verbunden sind.
Das Finanzministerium erkennt Datenschutzanwendungen für Blockchain-Mixer an
Laut den Erkenntnissen des Finanzministeriums werden Mixer manchmal von Einzelpersonen und Unternehmen verwendet, die finanzielle Privatsphäre bei Transaktionen auf öffentlichen Blockchains wahren wollen. Da Blockchain-Transaktionen öffentlich sichtbar sind, können Nutzer Mischdienste nutzen, um zu verhindern, dass Details über ihr persönliches Vermögen, wohltätige Spenden, Geschäftszahlungen oder Konsumausgaben leicht nachverfolgt werden können.
Mixing-Dienste funktionieren, indem sie digitale Asset-Transaktionen so kombinieren oder weiterverteilen, dass es schwieriger wird, Herkunft, Ziel oder beteiligte Teilnehmer zu identifizieren. Diese Systeme können über zentralisierte Plattformen oder dezentrale Mechanismen funktionieren und können Techniken wie das Bündeln von Vermögenswerten mehrerer Nutzer, das Aufteilen von Transaktionen in kleinere Beträge oder die Umstrukturierung von Transaktionsabläufen durch Code umfassen.
Das Finanzministerium stellte fest, dass einige Mixer Verwahrungsdienste sind, die während des Mischprozesses die Kontrolle über die Nutzergelder übernehmen. Diese Verwahrungsmischer können unter bestehende regulatorische Rahmenbedingungen fallen und müssen sich möglicherweise als Gelddienstleister registrieren, Aufzeichnungen führen und Berichte über verdächtige Aktivitäten bei den Behörden einreichen.
Risiken durch illegale Finanzierungen bleiben ein zentrales Anliegen
Während legitime Nutzungen anerkannt wurden, hob der Bericht des Finanzministeriums hervor, dass Mischer häufig von kriminellen Akteuren verwendet werden, die versuchen, die Bewegung illegaler Gelder zu verbergen. Das Ministerium nannte mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar an Einzahlungen, die aus dem Mixing von Dienstleistungen in Blockchain-Brücken seit Mai 2020 stammen.
Behörden teilten mit, dass Cyberakteure, die mit Nordkorea in Verbindung stehen, nach Kryptowährungsdiebstählen Mixer als Teil umfassenderer Geldwäschestrategien eingesetzt haben. Diese Operationen beinhalten oft den Austausch gestohlener Token über dezentrale Börsen, das Vermischen der Vermögenswerte, um ihre Herkunft zu verschleieren, und sie über Blockchains zu übertragen, bevor sie in Stablecoins oder Fiatwährungen umgewandelt werden.
Politische Empfehlungen und gesetzgeberische Überlegungen
Um diesen Risiken zu begegnen, empfahl das Finanzministerium mehrere politische Maßnahmen und blieb dabei ein technologieneutraler regulatorischer Ansatz erhalten. Zu den Vorschlägen gehört ein Gesetz, das es Finanzinstituten erlauben würde, verdächtige digitale Vermögenswerte während der Ermittlungen vorübergehend auszusetzen und so einen rechtlichen sicheren Hafen zu bieten, während die Behörden potenzielle illegale Aktivitäten prüfen.
Das Ministerium hob zudem die Bedeutung von Blockchain-Analysen, künstlicher Intelligenz und verbesserten Informationsaustauschmechanismen zwischen Finanzinstituten und Regulierungsbehörden hervor, um die Kontrolle gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu stärken.
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