- Der Ways and Means Committee des Repräsentantenhauses verteilt sieben Entwürfe zur Diskussion zur Steuer auf digitale Vermögenswerte.
- Das Paket umfasst Stablecoin-Transaktionen, Mining, Staking, Verleihung, Wash-Sale-Regeln und wohltätige Spenden.
- Mehrere Entwürfe unterteilen Teile des umfassenderen Digital Asset PARITY Act in eigenständige Vorschläge.
Die US-Krypto-Steuerreform rückt wieder in den Fokus, da die Abgeordneten des Repräsentantenhauses sieben Diskussionsentwürfe verbreiten, die die Besteuerung digitaler Vermögenswerte grundlegend gestalten könnten. Das Paket richtet sich an mehrere langjährige Compliance-Themen für Händler, Miner, Validatoren, Kreditgeber und alltägliche Krypto-Nutzer.
Bemerkenswert ist, dass der Ways and Means Committee des Repräsentantenhauses sich darauf vorbereitet, die Vorschläge vor einer angesetzten Anhörung zum Thema Besteuerung digitaler Vermögenswerte am 9. Juni zu prüfen. Die Gesetzentwürfe trennen die breitere Krypto-Steuersprache in kleinere Maßnahmen, die einzeln durch den Kongress gebracht werden können.
Sieben Entwürfe zielen auf Krypto-Steuerregeln ab
Die Diskussionsentwürfe konzentrieren sich auf mehrere Bereiche, in denen Gesetzgeber sagen, dass die aktuellen Steuervorschriften für Nutzer digitaler Vermögenswerte weiterhin unklar sind. Das Paket umfasst Stablecoin-Transaktionen, Mining- und Staking-Belohnungen, Krypto-Kreditvergabe, Wash-Sale-Regeln, wohltätige Spenden und freiwillige Offenlegung für Steuerzahler mit früheren Berichtsproblemen.
Ein in den Dokumenten gezeigter Entwurf trägt den Titel „Less Tax Paperwork for Digital Asset Owners Act.“ Ihr erklärter Zweck ist es, bestimmte steuerliche Belastungen im Zusammenhang mit dem Besitz digitaler Vermögenswerte zu verringern.
Ein weiterer Entwurf trägt den Titel „Tax Clarity for Mining and Staking Act“. Dieser Vorschlag würde Einkünfte im Zusammenhang mit dem Mining und Staking digitaler Vermögenswerte adressieren. Dieser Bereich hat Aufmerksamkeit erregt, da Miner und Validatoren oft Belohnungen erhalten, bevor sie sie verkaufen.
Ein dritter Entwurf, das „Providing Analogous Rules for Digital Assets Act“ oder „PAR Act“, versucht zu klären, wie bestimmte Handelsregeln auf digitale Vermögenswerte angewendet werden. Der Entwurfstext zeigt, dass Gesetzgeber versuchen, Teile der Krypto-Besteuerung mit den bereits in traditionellen Märkten geltenden Regeln in Einklang zu bringen.
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Mining-Staking und Stablecoins nehmen den Fokus auf
Bemerkenswert ist, dass die Vorschläge Bergleuten und Stakers klarere Zeitrahmen für steuerpflichtiges Einkommen geben würden. Nach dem berichteten Rahmen würden Belohnungen erst nach dem Verkauf steuerpflichtiges Einkommen werden, was die Bedenken hinsichtlich der Steuern auf Vermögenswerte vor dem Erhalt der Gelderlöse verringert.
Stablecoin-Transaktionen befinden sich ebenfalls nahe der Mitte des Pakets. Gesetzgeber überprüfen, wie routinemäßige Zahlungen nach bundesstaatlichen Steuervorschriften gehandhabt werden sollten, da kleine Übertragungen digitaler Vermögenswerte Berichtspflichten unter der aktuellen Behandlung schaffen können.
Unterdessen würde Krypto-Kreditvergabe eine eigene Aufmerksamkeit erhalten. Die Entwürfe würden die Wertpapier-ähnlichen Kreditvergaberegeln auf digitale Vermögenswerte ausweiten, was bedeutet, dass bestimmte qualifizierte Darlehen nicht automatisch als steuerpflichtige Verkäufe gelten.
Das Paket enthält außerdem Wash-Sale-Regeln für Kryptowährungen. Wenn sie eingeführt wird, hätten Händler eine 30-tägige Beschränkung erhalten, bevor sie Vermögenswerte nach Geltendmachung eines Steuerverlusts zurückkaufen dürfen. Aktieninvestoren folgen bereits ähnlichen Grenzen, während Krypto-Händler derzeit unter einer anderen Behandlung arbeiten.
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Die Anhörung im Juni könnte den nächsten Schritt prägen
Zusätzlich enthalten die Entwürfe auch Formulierungen zu wohltätigen Spenden und ausländischer Steuerbehandlung. Ein Dokument zielt darauf ab, Gewinne aus dem Verkauf digitaler Vermögenswerte bestimmter US-Personen in den Vereinigten Staaten zu ermitteln, wenn auf diese Gewinne keine erhebliche Einkommensteuer an ein fremdes Land gezahlt wird.
Eleanor Terrett berichtete, dass die Entwürfe effektiv den umfassenderen Miller-Horsford Digital Asset PARITY Act und ähnliche Gesetze von Senatorin Cynthia Lummis in eigenständige Vorschläge aufteilen. Diese Struktur könnte es den Gesetzgebern ermöglichen, getrennte Steuerfragen zu diskutieren, ohne einen großen Gesetzentwurf durch den Ausschuss zu zwingen.
Der Zeitpunkt platziert die Entwürfe vor der Ways and Means-Anhörung zur Krypto-Besteuerung. Diese Sitzung könnte zeigen, welche Vorschläge genügend Unterstützung haben, um voranzukommen, und welche Bestimmungen möglicherweise einer weiteren Überarbeitung unterliegen.
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