Dubai baut seine Krypto-Führung aus, während Indien einen vorsichtigeren Weg einschlägt

Dubai bleibt mit der 50. Lizenz im Juli führender Krypto-Hub, während Indien und andere aufholen

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Dubai baut seine Krypto-Führung aus, während Indien einen vorsichtigeren Weg einschlägt
  • Dubais VARA gab die 50. VASP-Lizenz aus und baute damit ihren Vorsprung gegenüber Hongkong und Singapur aus.
  • Taiwan führte sein erstes Krypto-Gesetz ein, das eine Lizenzierung für VASPs und eine strenge Genehmigung verlangt.
  • Indien unterstützt regulierte Tokenisierung und fordert die Banken auf, keine direkte Exposition gegenüber Krypto zu vermeiden.

Dubai hat seinen Vorsprung auf dem regulierten Kryptomarkt Asiens nach der Ausstellung seiner 50. Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP) ausgebaut und seine Position als eine der aktivsten Jurisdiktionen für lizenzierte Digital-Asset-Unternehmen etabliert.

Die jüngste Genehmigung ging an Tribe Tokenisation FZE, eine Plattform, die sich auf das Tokenisieren realer Vermögenswerte wie Immobilien, Anleihen, Rohstoffe und Kunstwerke konzentriert. Der Meilenstein kommt zu einer Zeit, in der sich mehrere asiatische Volkswirtschaften in unterschiedliche Richtungen bewegen, wobei einige die Krypto-Regulierung ausweiten, während andere weiterhin die Beschränkungen verschärfen.

Dubai baut seinen Vorsprung bei der Krypto-Lizenzierung aus

Dubais Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) erteilte Tribe Tokenisation FZE ihre 50. VASP-Lizenz und markierte damit einen weiteren Schritt im Bemühen des Emirats, ein reguliertes Krypto-Ökosystem aufzubauen.

Obwohl die Anzahl der Lizenzen nicht der Anzahl der aktiven Unternehmen entspricht, liegt Dubais Gesamtzahl inzwischen höher als die gemeldeten Zahlen in anderen großen regionalen Hubs. Inzwischen hat Singapur 37 lizenzierte Anbieter digitaler Zahlungstoken gemeldet.

VARA wies außerdem darauf hin, dass der Erhalt einer Lizenz einem Unternehmen nicht automatisch erlaubt, kommerziellen Betrieb aufzunehmen. Neu genehmigte Unternehmen müssen zunächst Betriebstests, Compliance-Überprüfungen und regulatorische Anforderungen durchführen, bevor sie Kunden bedienen können. Bis Ende 2025 hatten 39 lizenzierte Unternehmen den vollbetrieblichen Status erreicht, während die Zahl für 2026 noch überprüft wird.

Taiwan baut Regeln auf, während Indien Beschränkungen beibehält

Taiwan hat einen anderen Ansatz gewählt und sein erstes eigenes Krypto-Gesetz eingeführt. Die neue Gesetzgebung verlangt von allen Anbietern virtueller Vermögenswerte, vor dem Betrieb die Genehmigung der Financial Supervisory Commission einzuholen.

Stablecoin-Emittenten müssen außerdem die Zustimmung sowohl der Zentralbank als auch der FSC einholen, über einen Treuhänder ausreichende Reserven unterhalten und regelmäßige Prüfungen durchführen. Der Rahmen bringt Taiwan näher an Rechtsgebiete wie Japan, Singapur, Hongkong und Dubai, die spezielle Regeln eingeführt haben, um regulierte Krypto-Unternehmen anzuziehen.

Indien trennt jedoch weiterhin Blockchain-Innovation von Kryptowährungen. Die Reserve Bank of India hat Berichten zufolge den Gesetzgebern geraten, Banken vor Kryptowährungen und privaten Stablecoins abzuschirmen und gleichzeitig die regulierte Tokenisierung von Staatsanleihen und anderen traditionellen Finanzanlagen zu unterstützen.

Die Zentralbank warnte außerdem, dass die Anwendung standardisierter Finanzvorschriften auf spekulative Krypto-Vermögenswerte den Eindruck erwecken könnte, dass sie offiziell abgesichert sind.

Die jüngsten Kommentare folgen auf eine verstärkte regulatorische Kontrolle auf dem indischen Kryptomarkt, einschließlich einer strengeren Aufsicht über die Stablecoin-Aktivitäten und große Kryptotransaktionen über den Counter.

Regierungen konzentrieren sich auf digitales Geld und Tokenisierung

In anderen Regionen Asiens plant Russland, den digitalen Rubel am 1. September einzuführen , nachdem die Zentralbankgouverneurin Elvira Nabiullina erklärt hatte, das Land sei bereit für die Ausrollung. Die digitale Zentralbankwährung wird zunächst über Finanzinstitute als Ergänzung zum bestehenden Rubel eingeführt.

Südkorea konzentriert sich auf Tokenisierung statt auf Kryptowährungen selbst. Der Gouverneur der Bank of Korea, Hyun Song Shin, sagte, dass die Tokenisierung von Staatsanleihen die Verifizierung, Abwicklung und das Transaktionsmanagement von Sicherheiten vereinfachen könnte.

Er skizzierte außerdem Pläne, tokenisierte Staatsanleihen, digitale Großhandelswährungen der Zentralbanken und tokenisierte Geschäftsbankeinlagen über ein einheitliches Hauptbuch im Rahmen des Projekts Hangang zu verbinden.

In der gesamten Region wird die Richtung immer klarer. Dubai erweitert weiterhin seinen regulierten Kryptomarkt, Taiwan baut umfassende Lizenzregeln auf, Südkorea treibt die Tokenisierung voran, und Russland setzt eine digitale Zentralbankwährung voran.

Indien bleibt vorsichtiger und fördert regulierte Blockchain-Anwendungen und bewahrt eine restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen und privaten Stablecoins.

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