- EU-Berater Peter Kerstens kündigte die MiCA-Überprüfung bei einem Kamingespräch auf der Paris Blockchain Week 2026 an.
- Die Überprüfung von MiCA beginnt, während die Kryptomärkte schnell über das ursprüngliche Gesetz hinausgehen.
- Öffentliche Konsultationen mit „keine Tabus“ beginnen bald und könnten zu Gesetzesvorschlägen und MiCA 2 führen.
Am 15. April 2026 gab Peter Kerstens auf der Paris Blockchain Week 2026 bekannt, dass die Europäische Kommission (EU) eine öffentliche Konsultation zur Überprüfung von MiCA einleiten wird. Die Überprüfung stellt sicher, dass die Krypto-Regulierung mit dem reifenden Markt für digitale Vermögenswerte Schritt hält.
Die Kommission bittet um Branchenfeedback ohne „Tabus“, wo die Regeln ausgeweitet, angepasst oder unverändert bleiben sollten. Die eingebaute Überprüfungsklausel von MiCA erfordert einen Bericht bis zum 30. Juni 2027, der zu Gesetzesvorschlägen führen könnte.
EU kündigt MiCA-Regulierungsüberprüfung an
Am 15. April 2026 kündigte Peter Kerstens, Berater für technologische Innovation, digitale Transformation und Cybersicherheit in der Finanzdienstleistungsabteilung der Europäischen Kommission (EU), während eines Kamin-Chats der Paris Blockchain Week 2026 die bevorstehende Überprüfung der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) an.
Der MiCA-Rahmen enthält bereits eine eingebaute Überprüfungsklausel, die die Kommission verpflichtet, bis zum 30. Juni 2027 über ihren Antrag zu berichten und mögliche Gesetzesvorschläge zu prüfen. Die aktuelle Bewertung konzentriert sich auf die reale Leistung seit der vollständigen Einführung des Rahmens.
Warum die MiCA-Überprüfung gerade stattfindet
Die Überprüfung ist keine Reaktion auf einen fehlerhaften Rahmenwerk. Stattdessen stellt er sicher, dass die Vorschriften mit der sich wandelnden Marktstruktur Schritt halten. MiCA wurde ursprünglich entwickelt, als einige große Vermögenswerte und zahlreiche kleinere Token die Kryptomärkte dominierten. Die rasche Reifung, einschließlich des Wachstums von tokenisierten Vermögenswerten, DeFi und institutioneller Verbreitung, hat neue Realitäten geschaffen, die einer Neubewertung bedürfen.
Dies stimmt mit laufenden realen Tests von MiCA überein. So reichte beispielsweise am 24. März 2026 Circle, der Emittent von MiCA-konformen EURC und USDC, ein Feedback ein, in dem er Änderungen am von der EU vorgeschlagenen Market Integration Package forderte.
Circle forderte niedrigere Schwellenwerte für euro-denominierte Stablecoins für die Wertpapierabwicklung, einen breiteren Zugang für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) und weniger Beschränkungen zur Förderung der Liquidität und institutionellen Nutzung.
Was steht als Nächstes für die EU-Krypto-Regulierung an?
Die Diskussionen über eine mögliche Verlagerung der Aufsicht über größere Krypto-Firmen an die European Securities and Markets Authority (ESMA) laufen, um eine konsistentere Durchsetzung zwischen den Mitgliedstaaten zu erreichen, wobei die Debatte etwa am 3. April 2026 beginnt.
Die Kommission wird bald eine umfassende „keine Tabus“-Konsultation starten. Die EU möchte offenes Feedback von Börsen, Geldbörsen, Emittenten, Verbrauchergruppen und anderen Interessengruppen darüber, was funktioniert, was erweitert und angepasst werden muss. Schwerpunkte könnten DeFi, NFTs, Nachhaltigkeitsberichterstattung, grenzüberschreitende Themen und Konsistenz in der Aufsicht umfassen.
Daher könnte ein potenzieller „MiCA 2“ entstehen. Kerstens stellte fest, dass sich EU-Finanzgesetze oft in Etappen entwickeln. Obwohl er feste Vorhersagen vermied, schlug er vor, dass eine Fortsetzung von „MiCA 2“ nicht ungewöhnlich wäre. Dies spiegelt einen proaktiven Ansatz wider, um rechtliche Unsicherheiten zu verhindern, wenn Märkte über starre Regeln hinaus innovieren, und nicht ein Zeichen dafür, dass MiCA kaputt ist.
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