- Das FBI bietet bis zu 10.000 Dollar für Informationen, die zur Festnahme von Arthur Lee Cofield führen.
- Behörden sagen, er habe ein Schmuggelhandy benutzt, um auf das Charles-Schwab-Konto eines Opfers zuzugreifen.
- Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass 11 Millionen Dollar verwendet wurden, um 6.106 Goldmünzen und eine Villa im Wert von 4 Millionen Dollar zu kaufen.
Das FBI bietet eine Belohnung von bis zu 10.000 Dollar aus, während die Behörden weiterhin nach Arthur Lee Cofield suchen, einem entflohenen Bundeshäftling, der mit einem 11-Millionen-Dollar-Charles-Schwab-Betrugsschema in Verbindung steht. Beamte sagen, Cofield habe das Mindestsicherheitslager neben der Federal Correctional Institution in Jesup, Georgia, am 26. Mai verlassen.
Laut Bundesbehörden sollte Cofield als bewaffnet und gefährlich gelten. Der Fall hat größere Aufmerksamkeit erregt, nachdem Staatsanwälte angaben, er habe bereits in Gewahrsam ein verbotenes Handy benutzt, um die Identität eines Opfers zu stehlen und Millionen über ein Brokerage-Konto zu transferieren.
FBI vergibt Belohnung nach der Flucht
Bundesermittler sagen, dass Cofield, 34, am Nachmittag des 26. Mai als vermisst aus dem Gefangenenlager entdeckt wurde. Das FBI-Büro in Atlanta unterstützt den U.S. Marshals Service bei der Suche.

Quelle: FBI.GOV
Die FBI-Mitteilung beschreibt Cofield als 1,63 Meter groß und etwa 95 Kilogramm schwer. Er hat schwarze Haare, braune Augen und Verbindungen zum Großraum Atlanta. Die Mitteilung listet außerdem Aliase auf, darunter „Lil Co“, „Archie Dee“, „Don Meet“ und „Yap“.
Die Behörden sagten, jeder mit Informationen solle sich an das FBI oder den U.S. Marshals Service wenden. Die Belohnung gilt für Informationen, die zu Cofields Verhaftung führen.
Schmuggelhandy, das bei Betrug verwendet wird
Cofield verbüßte eine elfjährige Haftstrafe, nachdem er wegen Verschwörung zum Bankbetrug und schweren Identitätsdiebstahls verurteilt worden war. Die Staatsanwaltschaft sagte, der Betrug habe stattgefunden, während er bereits inhaftiert war.
Laut dem Fall nutzte Cofield ein verbotenes Handy, um auf das Online-Konto eines Charles-Schwab-Klienten zuzugreifen, der in Gerichtsunterlagen als „S.K.“ identifiziert wurde. Ein Mitverschwörer soll geholfen haben, indem er ein Führerscheinbild und eine mit dem Opfer verbundene Stromrechnung aus Los Angeles geschickt hat.
Die Behörden sagten, Cofield habe sich dann als Opfer ausgegeben und ein Girokonto auf dessen Namen eröffnet. Charles Schwab überwies später 11 Millionen Dollar aus den Mitteln des Opfers an einen Edelmetallhändler in Idaho.
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Goldmünzen und Herrenhaus folgten
Die Staatsanwaltschaft sagte, das Geld sei zum Kauf von 6.106 American Gold Eagle-Münzen verwendet worden. Eine private Sicherheitsfirma transportierte die Münzen anschließend mit einem Privatflugzeug von Idaho nach Atlanta.
Ermittler sagten, die Goldmünzen seien später für eine Transaktion im Zusammenhang mit dem Kauf einer 4-Millionen-Dollar-Villa in der Nähe von West Paces Ferry in Atlanta verwendet worden. Cofield wurde 2024 verurteilt und verpflichtet, dem Opfer Wiedergutmachung zu zahlen.
Der Fall gelangte auch in Krypto-Kreisen, nachdem der Ripple-CTO Emeritus David Schwartz auf X reagierte und schrieb, er wisse nicht, ob er wütend oder beeindruckt sein solle. Sein Kommentar erfolgte, als sich die Geschichte aufgrund des Ausmaßes des Betrugs und der Nutzung eines Handys aus dem Gefängnis online verbreitete.
Die Fahndung bleibt aktiv. Die Bundesbehörden fordern weiterhin die Öffentlichkeit auf, jegliche Informationen über Cofields Aufenthaltsort zu melden, warnen jedoch, dass man ihn nicht ansprechen sollte.
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