Hyperliquide startet Vorhersagemärkte auf Basis realer Ereignisse

Hyperliquide startet Vorhersagemärkte auf Basis realer Ereignisse

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Hyperliquide startet Vorhersagemärkte auf Basis realer Ereignisse
  • Hyperliquid startete reale Vorhersagemärkte ohne externe Orakel.
  • Validatoren beruhigen Prognosemärkte nun direkt durch einen Kettenkonsens.
  • Der erste CPI-Prognosemarkt überschritt schnell ein Handelsvolumen von 11.000 US-Dollar.

Hyperliquid hat Vorhersagemärkte, die auf realen Off-Chain-Ereignissen basieren, direkt in sein Kernprotokoll aufgenommen, wodurch externe Oracle-Systeme, auf die die meisten konkurrierenden Plattformen angewiesen sind, nicht mehr benötigt werden.

Der erste Markt ging am Montag unter dem Titel „US May CPI Year-to-Year Growth“ live und hat bereits ein Handelsvolumen von über 11.000 US-Dollar erreicht. Es wird gefragt, ob die US-Verbraucherpreisinflation im Mai unter eine bestimmte Schwelle liegen wird, wobei die Vergleichsregelung anhand offizieller Wirtschaftsdaten bestimmt wird.

Wie es funktioniert

Der Mechanismus ist in Hyperliquids Validator-Infrastruktur integriert, anstatt darauf zu sitzen. Automatisierte Newsfeed-Software, die von Validatoren im Rahmen ihrer regulären Knotenoperationen betrieben wird, veröffentlicht die Märkte.

Diese gleichen Validatoren stimmen dann darüber ab, ob ein Markt eingesetzt und wie er geregelt werden soll, basierend auf drei Kriterien: ob die Regeln klar und eindeutig sind, ob das Ergebnis überprüfbar ist und die Gesamtqualität des Marktes.

Der Hyperliquid-Entwickler Yaugourt beschrieb die Bedeutung und sagte: „Hyperliquid hat gerade die Notwendigkeit externer Orakel auf den Prognosemärkten beseitigt. Die Validatormenge selbst ist nun das Orakel. Die reale Ereignisauflösung ist jetzt eine native Kettenfunktion.“

Warum das anders ist

Die meisten Prognosemarktplattformen, darunter Polymarket, das Anfang dieser Woche durch seinen UMA-Adaptervertrag einen Exploit in Höhe von 660.000 Dollar erlitten hat, verlassen sich auf externe Oracle-Systeme oder separate Streitbeilegungsmechanismen, um reale Ergebnisse zu überprüfen. Diese externen Abhängigkeiten schaffen sowohl Sicherheitsrisiken als auch potenzielle Schwachstellen.

Der Ansatz von Hyperliquid integriert den Auflösungsmechanismus in die Kette selbst. Validatoren, die das Netzwerk bereits sichern, sind dafür verantwortlich, Marktergebnisse zu bestimmen und machen den Prozess zu einem Teil der Kernprotokolloperationen und nicht zu einer Zusatzschicht.

Die Märkte sind vollständig besicherte Kontrakte, die innerhalb einer festen Spanne abgewickelt werden und keine Hebelwirkungen oder Liquidationen beinhalten, sodass das Risikoprofil für die Teilnehmer klar bleibt.

Der Start baut auf dem HIP-4-Upgrade von Hyperliquid auf, das die Plattform über ewige Zukunftsmodelle hinaus erweiterte. Die Outcome-Märkte gingen am 2. Mai in einer limitierten Veröffentlichung online im Mainnet.

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