- Die New Yorker Börse empfängt Morgan Stanley zum Start des MSBT Bitcoin ETF.
- Bankausgegebene Bitcoin-ETFs vertiefen die Integration zwischen Finanzwesen und Blockchain.
- MSBT überschreitet in der ersten Woche 100 Millionen US-Dollar, während Morgan Stanley den Zugang zu Bitcoin-ETFs ausweitet.
Die New Yorker Börse begrüßte Morgan Stanley Investment Management zur Feier der kürzlichen Einführung seines Spot-Bitcoin-ETFs MSBT während einer Abschlussfeier.
Laut Aussagen der New York Stock Exchange stellt MSBT den ersten Spot-Bitcoin-ETF dar, der von einer großen US-Bank ausgegeben wurde. Das Produkt ist darauf ausgelegt, den Bitcoin-Preis über direkte Bestände zu verfolgen, wobei Drittverwahrung und Verwaltungsinfrastruktur verwendet werden. Dies ermöglicht es Investoren, über Standard-Brokerage-Konten Exposure zu erhalten, ohne direkt mit Krypto-Börsen interagieren oder private Schlüssel verwalten zu müssen.
Das Produkt führt eine neue Kategorie von Emittenten in einen Markt, der zuvor von Vermögensverwaltern dominiert wurde. Durch den Einstieg in das Segment spotsicherer ETFs erweitert Morgan Stanley die Rolle regulierter Banken bei der Verteilung digitaler Vermögenswerte. Die Listung wurde als Schritt zur Erweiterung des institutionellen Zugangs beschrieben und spiegelt eine tiefere Integration zwischen traditionellen Finanzsystemen und blockchainbasierten Vermögenswerten wider.
Wettbewerbspositionierung und frühe Abläufe
MSBT tritt in ein wettbewerbsintensives Umfeld ein, das Produkte wie iShares Bitcoin Trust und Wise Origin Bitcoin Fund sowie Angebote von VanEck und Grayscale Investments umfasst. Die Sponsorengebühr des Fonds liegt bei 0,14 %, unter mehreren konkurrierenden Produkten, darunter die 0,25 % von IBIT.
Innerhalb der ersten Woche verzeichnete MSBT Vermögenswerte von über 100 Millionen US-Dollar. Die Verteilung des Fonds wird von etwa 16.000 Finanzberatern unterstützt, was den Zugang über vermögende und institutionelle Kundenkanäle ermöglicht. Morgan Stanley, das etwa 6,2 Billionen Dollar an Vermögenswerten verwaltet, integriert das Produkt in sein etabliertes Beratungsnetzwerk.
Der Start fällt mit ähnlichen Entwicklungen bei großen Finanzinstituten zusammen. Goldman Sachs hat Pläne angekündigt, einen eigenen Bitcoin-ETF einzuführen, während Charles Schwab sich darauf vorbereitet, Krypto-Handelsdienste anzubieten. Zusammen verwalten diese Unternehmen Vermögenswerte im Wert von mehr als 15 Billionen Dollar.
Gleichzeitig zeigen interne Entwicklungen bei Morgan Stanley anhaltende Bemühungen, digitale Vermögenswerte in die Kerngeschäfte zu integrieren. Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie, erklärte , dass krypto-bezogene Dienstleistungen zunehmend Teil der täglichen Geschäftsabläufe werden.
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