Revolut fügt seiner Krypto-Börse KI hinzu, während der Agentic Trading wächst - Coin Edition

Revolut fügt seiner Krypto-Börse KI hinzu, während der Agentic Trading wächst

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Revolut fügt seiner Krypto-Börse KI hinzu, während der Agentic Trading wächst
  • Revolut hat KI-Assistenten, darunter Claude, OpenClaw und Cursor, in seine Krypto-Börse integriert.
  • Nutzer müssen jeden Handel genehmigen, da Revolut die Haftung für Fehler von Drittanbieter-KI-Handelswerkzeugen ablehnt.
  • Dies signalisiert eine zunehmende Nutzung von Agentic Trading, nach ähnlichen KI-Integrationen von Gemini und Liquid.

Revolut hat seine eigenständige Kryptowährungsbörse Revolut X mit Drittanbieter-Assistenten für künstliche Intelligenz (KI) verbunden, die es Nutzern ermöglicht, Märkte zu analysieren, Portfolios zu überwachen, Benachrichtigungen zu setzen, Strategien zurückzutesten und Trades über natürliche Spracheingaben auszuführen. Die Integration zielt darauf ab, den Kryptohandel zu vereinfachen und von den Nutzern zu verlangen, jede Bestellung vor der Ausführung zu prüfen und zu genehmigen.

Revolut integriert KI-Assistenten in seine Krypto-Börse

Am 10. Juli 2026 gab Revolut bekannt, dass es Revolut X integriert hat, mit führenden KI-Assistenten wie Claude, Gemini, OpenClaw und Cursor. Dies ermöglicht es dem Nutzer, Märkte zu analysieren, Portfolios zu überwachen, benutzerdefinierte Preiswarnungen zu setzen, Handelsstrategien zu testen, Markt- und Limitorders zu platzieren und Positionen vollständig mittels natürlicher Spracheingaben zu verwalten.

Die Integration unterstützt die Verknüpfung von Accounts über eine universelle Skill oder eine GitHub-Kommandozeile und entfällt somit Programmierkenntnisse. Kunden können beispielsweise ein Handelskonzept in natürlicher Sprache beschreiben, wie zum Beispiel das Bitcoin-Grid der letzten 90 Tage, und so historische Performance, Risikoindikatoren und Optimierungsergebnisse erhalten.

Nutzer müssen jeden Krypto-Trade auf Revolut genehmigen

Ein wesentlicher Schutz bei Revoluts neuer KI-Integration für seine Krypto-Börse ist die obligatorische menschliche Genehmigungspflicht für jeden Handel. Trotz der fortschrittlichen Fähigkeiten vernetzter KI-Assistenten werden keine Befehle automatisch ausgeführt. Nutzer müssen alle vorgeschlagenen Trades prüfen und ausdrücklich genehmigen, bevor sie durchgehen.

Bemerkenswert ist, dass dieser „Mensch-in-der-Schleife“-Ansatz sicherstellt, dass Kunden die volle Kontrolle und Verantwortung über ihre Handelsentscheidungen behalten. Revolut erklärt ausdrücklich, dass es die Drittanbieter-Tools nicht unterstützt oder garantiert, und dass es nicht für Verluste, verpasste Chancen oder fehlerhafte Trades infolge von KI-Fehlern haftet.

In einer Stellungnahme betonte Leonid Bashlykov, Leiter für Krypto bei Revolut, die Vorteile: „KI-Agenten bieten uns viel schnellere Arbeitsabläufe, intelligentere Ausführung und eine engere Integration mit den Werkzeugen, die wir täglich zum Handel nutzen.“

Was steht als Nächstes für Revolut an, wenn der agentische Handel an Fahrt gewinnt?

Die Integration von KI-Agenten durch Revolut in den Krypto-Handel positioniert das Unternehmen in einen sich schnell wachsenden Trend der agentischen Finanz. Der Schritt baut auf seiner umfassenderen KI-Strategie auf, einschließlich AIR, dem In-App-Finanzassistenten. Mit mehr als 75 Millionen Kunden und über 16 Millionen Krypto-Nutzern in 30 europäischen Märkten verfügt Revolut über eine bedeutende Größe, um diese Fähigkeiten zu verfeinern.

Gleichzeitig schließt sich das Unternehmen Plattformen wie Gemini, Liquid und Robinhood an, die ebenfalls KI-gesteuerte Handelserfahrungen erkunden. Gemini ermöglicht es Nutzern, Claude und ChatGPT über den MCP-Standard zu verbinden, während Liquid Live-Handelsausführung über ChatGPT und Claude einführte. Robinhood bereitet außerdem kryptofokussierte agentische Konten für US-Nutzer vor.

Mit der Ausweitung des KI-gestützten Handels wird der zukünftige Erfolg von Revolut davon abhängen, Innovation mit Sicherheit, Transparenz und regulatorischer Einhaltung in Einklang zu bringen. Starke Schutzmaßnahmen, menschliche Aufsicht und Richtlinien zur Null-Datenaufbewahrung könnten dazu beitragen, das Vertrauen der Nutzer aufzubauen. Wenn es effektiv umgesetzt wird, könnte sich Revolut X von einer Krypto-Börse zu einer umfassenden, KI-gestützten Finanzplattform entwickeln.

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