Südkoreanische Wissenschaftler lehnen den Krypto-Steuerplan 2026 ab

Südkoreanische Wissenschaftler lehnen den Krypto-Steuerplan 2026 ab

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Südkoreanische Wissenschaftler lehnen den Krypto-Steuerplan 2026 ab
  • Südkoreas Krypto-Steuer wird wegen Fairness und schwacher Durchsetzungssysteme kritisiert.
  • Die abgeschaffte Aktiensteuerbefreiung weckt Bedenken hinsichtlich einer ungleichen Krypto-Behandlungspolitik.
  • Die Behörden verteidigen eine 22%-Krypto-Steuer, während Lücken in den Offshore-DeFi-Tracking-Systemen bestehen.

Die geplante Kryptowährungssteuer Südkoreas hat vor dem Start 2027 neuen Widerstand von Steuerwissenschaftlern und Befürwortern digitaler Vermögenswerte ausgelöst. Kritiker argumentieren , dass der Regierung sowohl die technischen Systeme als auch die politische Konsistenz fehlen, die nötig wäre, um die Maßnahme fair durchzusetzen.

Die Debatte verschärfte sich, nachdem Seoul die Einkommensteuer für Aktieninvestoren abgeschafft und einen separaten Steuerrahmen für virtuelle Vermögenswerte beibehalten hatte. Folglich bezweifeln Branchenakteure nun, ob Krypto-Investoren unter der breiteren Steuerstruktur des Landes ungleiche Behandlung erfahren.

Akademiker hinterfragen Fairness und Bereitschaft

Steuerexperten äußerten ihre Bedenken während eines Notfall-Politikseminars, das von Abgeordnetem Park so-young und der Korean Tax Policy Association organisiert wurde. Die Teilnehmer argumentierten, dass der derzeitige Rahmen das Vertrauen der Anleger schädigen und Durchsetzungskomplikationen verursachen könnte.

Oh Moon-seong, Präsident der Vereinigung, warnte, dass den Behörden weiterhin die Infrastruktur fehlt, um alle kryptobezogenen Aktivitäten zu überwachen. Inländische Börsen können Transaktionsdaten an Regulierungsbehörden weitergeben. Ausländische Börsen, dezentrale Plattformen und DeFi-Dienste sind jedoch weiterhin schwer effektiv zu verfolgen.

Neben Infrastrukturbedenken wiesen Wissenschaftler auf Inkonsistenzen in der Steuerpolitik der Regierung hin. Südkorea hob 2024 die Einkommensteuer auf Finanzinvestitionen ab, nachdem es Bedenken hinsichtlich Marktdruck und administrativer Belastung gab. Kritiker argumentieren nun, dass ähnliche Bedenken auch für digitale Vermögenswerte gelten.

Mehrere Experten warnten außerdem, dass Steuerzahler sich gegen die Politik wehren könnten, falls die Behörden Transparenz und Meldelücken vor der Umsetzung nicht beheben. Darüber hinaus betonten sie, dass eine ungleiche Kontrolle zwischen zentralisierten und dezentralen Plattformen das Vertrauen in das System schwächen könnte.

Regierung verteidigt die Krypto-Steuerstruktur

Trotz zunehmender Kritik verteidigen Finanzbeamte weiterhin die vorgeschlagene 22%-Krypto-Steuer. Die Struktur umfasst eine 20%ige nationale Steuer und eine 2%ige lokale Steuer nach einer jährlichen Befreiung von 2,5 Millionen Won.

Beamte des Wirtschafts- und Finanzministeriums vertreten die Auffassung, dass alle Einkommensquellen nach den bestehenden Grundsätzen besteuert werden sollten. Daher lehnen sie die Behauptungen zurück, dass die Aufhebung der Aktiensteuer automatisch Kryptowährungsgewinne befreien sollte.

Die Behörden verteidigten auch die Einstufung von Einkommen aus virtuellen Vermögenswerten als sonstiges Einkommen. Laut Beamten klassifizieren internationale Rechnungslegungsstandards Kryptowährungen als immaterielle Vermögenswerte. Daher ist die Regierung der Ansicht, dass die derzeitige Struktur den klarsten rechtlichen Rahmen bietet.

Fokus verlagert sich auf Compliance-Systeme

Auch Regierungsbeamte wiesen Bedenken bezüglich der Steuerverwaltung zurück. Sie erklärten, dass die Behörden weiterhin die Meldemechanismen durch internationale Zusammenarbeit und nationale Offenlegungssysteme ausweiten.

Darüber hinaus planen die Regulierungsbehörden, weitere Leitlinien zu komplexen Krypto-Aktivitäten zu veröffentlichen, einschließlich Staking-Belohnungen und Airdrops. Beamte argumentieren, dass der Pauschalsteuersatz Investoren mit hohem Einkommen im Vergleich zu progressiven Einkommenssteuersystemen zugutekommen könnte.

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