Brian Armstrong skizziert 8 wichtige Veränderungen in der globalen Finanzwelt

Brian Armstrong skizziert 8 wichtige Veränderungen in der globalen Finanzwelt

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Brian Armstrong skizziert 8 wichtige Veränderungen in der globalen Finanzwelt
  • Brian Armstrong sagte, das Finanzsystem benötige noch acht große Verbesserungen.
  • Der tokenisierte reale Vermögensmarkt überschritt im Mai 2026 37,5 Milliarden US-Dollar.
  • Armstrong forderte 24/7 globalen Handel, selbstverwahrende Wallets und günstige Regulierung.

Brian Armstrong sagte, das globale Finanzsystem läuft weiterhin auf veralteter Infrastruktur und benötige acht größere Upgrades, bevor es effizient im Internetbereich funktionieren könne.

Der CEO von Coinbase hat die Bereiche in einem Beitrag auf X vorgestellt und dabei auf tokenisierte Vermögenswerte, Stablecoin-Zahlungen, KI-gestützte Finanztools, selbstverwahrende Wallets und Regulierung für digitale Märkte verwiesen.

Armstrong sagte, die nächste Finanzversion werde globaler, automatisierter und zunehmend auf Blockchain-Netzwerken basieren.

Tokenisierte Vermögenswerte rücken in den Fokus

Armstrong setzte die Tokenisierung realer Vermögenswerte ganz oben auf die Liste. Er sagte, Vermögenswerte wie Immobilien, Aktien, Anleihen und Investmentfonds sollten On-Chain gehen, um sofortige Abwicklung, breitere Verteilung und Teileigentum zu ermöglichen.

Der Markt für tokenisierte Vermögenswerte hat bereits begonnen, sich zu erweitern. Der tokenisierte reale Vermögenssektor überschritt im Mai 2026 37,5 Milliarden US-Dollar, da große Finanzunternehmen weiterhin blockchain-basierte Abwicklungssysteme testeten.

Auch traditionelle Institutionen nehmen die Aktivitäten in diesem Sektor zu. Unternehmen wie BlackRock und JPMorgan haben im vergangenen Jahr tokenisierte Fonds, Blockchain-Settlement-Rails und digitale Asset-Infrastruktur erkundet.

Der Vorstoß zur Tokenisierung ergibt sich aus einem klaren Problem innerhalb traditioneller Märkte. Die Abwicklung dauert weiterhin Zeit, die Handelszeiten bleiben begrenzt und der Zugang zu vielen Finanzprodukten hängt stark vom Standort und der Kontogröße ab.

Armstrong argumentierte, dass Blockchain-Netzwerke viele dieser Barrieren beseitigen können.

24/7-Handel und Stablecoin-Zahlungen

Ein weiteres großes Problem, das Armstrong hervorhob, ist der Mangel an kontinuierlichem globalem Handel. Traditionelle Aktien- und Anleihemärkte arbeiten weiterhin innerhalb fester regionaler Öffnungszeiten, während die Kryptomärkte bereits ununterbrochen laufen.

Armstrong sagte, dass zukünftige Finanzmärkte eine gebündelte globale Liquidität bieten sollten, sodass jeder jederzeit auf jeden Vermögenswert zugreifen kann. Er verwies außerdem auf Stablecoins als nächste Stufe globaler Zahlungen.

Laut Armstrong können Stablecoin-Überweisungen nahezu sofortige Abwicklungen zu geringeren Kosten als herkömmliche Bank-Rails ermöglichen, insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen.

Er fügte hinzu, dass Stablecoins auch „agentische Zahlungen“ unterstützen könnten, bei denen KI-Systeme Transaktionen automatisch abwickeln.

Stablecoins sind in den letzten zwei Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Segmente der Kryptoindustrie geworden, da Institutionen und Zahlungsunternehmen schnellere Abwicklungssysteme suchen, die an Fiatwährungen gebunden sind.

Coinbase selbst hat sich noch tiefer in den Sektor ausgeweitet. Coinbase Asset Management startete im April 2026 eine tokenisierte Stablecoin-Kreditstrategie für qualifizierte Investoren.

KI und Regulierung werden zu Kernthemen

Armstrong setzte sich außerdem für einen breiteren Einsatz künstlicher Intelligenz im Finanzdienstleistungssektor ein. Er sagte, KI könne die Risikoanalyse, Betrugserkennung, Compliance-Systeme, Kreditbewertung und Finanzberatung verbessern und gleichzeitig die Betriebskosten senken.

Der Coinbase-CEO argumentierte, dass KI-gesteuerte Systeme jedem Nutzer letztlich Zugang zu Finanzberatung verschaffen könnten, die normalerweise nur vermögenden Kunden zur Verfügung stehen würden.

Gleichzeitig wiederholte Armstrong Forderungen nach Regulierung, die Innovation unterstützt, anstatt sie zu verlangsamen. Coinbase hat jahrelang mit der US-amerikanischen SEC wegen der Krypto-Regulierung gekämpft. Armstrong sagte, die Finanzregeln sollten sich von umfassenden, einheitlichen Beschränkungen hin zu Systemen bewegen, die auf tatsächlichen Risikoniveaus basieren.

Erweiterter Zugang, Selbstbewahrung und solides Geld

Armstrong sagte außerdem, dass der finanzielle Zugang weiterhin zu sehr von Vermittlern abhängt. Er verwies auf offene Blockchain-Protokolle und Selbstverwahrungs-Wallets als Werkzeuge, die den Zugang für jeden mit einem Smartphone erweitern und gleichzeitig die Abhängigkeit von Banken und zentralisierten Plattformen verringern können.

Ein weiterer Bereich, den er hervorhob, war die Kapitalbildung. Armstrong sagte, das Fundraising sollte für Start-ups und Entwickler mit starken Ideen günstiger und einfacher werden. „Günstig und schlüsselfertig für jeden, um Geld für eine gute Idee zu sammeln“, teilte er seine Einschätzung mit.

Der letzte Punkt konzentrierte sich auf das, was er „fundiertes Geld“ nannte. Er beschrieb sie als Schutz vor Inflation in Zeiten, in denen Regierungen und Zentralbanken die monetäre Disziplin verlieren.

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