Chinas Vorstoß für CXMT und YMTC könnten die weltweiten Preise für Speicherchips erschüttern

Chinas Vorstoß für CXMT und YMTC könnten die weltweiten Preise für Speicherchips erschüttern

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Chinas Vorstoß für CXMT und YMTC könnten die weltweiten Preise für Speicherchips erschüttern
  • Chinesische Speicherproduzenten erhöhen die DRAM- und NAND-Produktion, da die globalen Preise weiterhin hoch bleiben.
  • CXMT RAM wird Berichten zufolge für etwa 150 US-Dollar verkauft, was unter dem globalen Durchschnittsbereich von 300 bis 400 US-Dollar liegt.
  • CXMT kontrolliert etwa 7,7 % des globalen DRAM-Marktes, während YMTC 11 % bis 13 % des NAND-Flash hält.

Die Speicherpreise könnten unter neuem Druck stoßen, da chinesische Chiphersteller die Produktion von DRAM und NAND schneller ausweiten. Bull Theory sagte, dass Chinas CXMT und YMTC günstigere Speicherchips auf den Markt bringen, was Fragen darüber aufwirft, ob Verbraucher bald niedrigere Preise für RAM und Speicher erwarten könnten.

Der Wandel erfolgt nach monatelangen hohen Preisen im gesamten Speichersektor. Dieser Artikel untersucht, warum die chinesische Versorgung wichtig ist, wie globale Hardwaremarken darauf reagieren und was dieser Schritt für Verbraucher und große Speicherhersteller bedeuten könnte.

China drängt auf günstigere Speicherversorgung

Chinesische Speicherchiphersteller erhöhen die Produktion zu einer Zeit, in der globale DRAM- und NAND-Preise weiterhin hoch sind. Bull Theory stellte fest, dass CXMT-RAM nahe 150 US-Dollar verkauft wird, während der globale Durchschnittspreis zwischen 300 und 400 US-Dollar liegt.

Diese Preislücke gibt chinesischen Lieferanten eine klare Öffnung. Speicherchips, die 15 % oder mehr unter den Konkurrenzprodukten liegen, können PC-Hersteller, Serverkäufer, Speicherfirmen und Komponentenmarken anziehen, die Margen sparen wollen.

CXMT ist Chinas größter DRAM-Hersteller. Berichten zufolge kontrolliert das Unternehmen nun etwa 7,7 % des globalen DRAM-Marktes, nachdem es die Kapazität erweitert und weitere DDR5-Produkte auf den Markt gebracht hat. Unterdessen hält YMTC bereits einen geschätzten Anteil von 11 % bis 13 % am globalen NAND-Flash-Markt.

Das ist wichtig, da sich die Preise für DRAM und NAND oft stark bewegen, wenn sich das Angebot ändert. Wenn chinesische Unternehmen weiterhin günstigere Lagerbestände hinzufügen, könnten Käufer gegenüber etablierten Lieferanten mehr Verhandlungsmacht gewinnen.

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Hardware-Marken beginnen, Chips zu testen

Berichten zufolge hat Corsair DDR5-Speichermodule mit CXMT-Chips getestet. Online geteilte Screenshots zeigten ein Corsair Vengeance DDR5-6000-Modul mit CXMT-Speicher, Teil eines 32GB-Bausatzes. Das Modul unterstützt Berichten zufolge Intel XMP- und AMD EXPO-Profile, die gängige Funktionen für Performance-Speicherkits sind.

Corsair hat häufig Chips von größeren globalen Anbietern bezogen. Allerdings scheinen höhere Preise einige Hersteller dazu veranlasst zu haben, günstigere Alternativen zu testen. Andere Marken, darunter Acer und Asus, haben Berichten zufolge auch Lieferanten gebeten, chinesisches Gedächtnis zu beziehen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede globale PC-Marke schnell auf chinesische Chips umsteigen wird. Leistung, Zuverlässigkeit, Zertifizierung, Lieferkonsistenz und Kundenvertrauen sind weiterhin wichtig. Dennoch kann selbst eine begrenzte Akzeptanz die Preise unter Druck setzen, wenn Käufer günstigeres chinesisches Angebot als Hebel nutzen.

Darüber hinaus richtet sich China nicht nur an Consumer-PCs. YMTC und andere inländische Unternehmen erweitern die NAND-Produktion, während einige Anbieter an DDR5-RDIMMs für Server und Rechenzentren arbeiten. Das bringt chinesische Speicherfirmen näher an Märkte mit höherem Wert.

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Preisentlastung kann von der Angebotsgeschwindigkeit abhängen

Das Wachstum von CXMT zeigt, wie schnell sich der Sektor verändert. Der Umsatz im ersten Quartal stieg Berichten zufolge im Jahresvergleich um 719 % auf 50,8 Milliarden Yuan, also etwa 7,4 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen schwankte zudem von Verlusten zu hohen Gewinnen, als die Gedächtnispreise stiegen.

Allerdings kann eine schnelle Expansion das Marktgleichgewicht verändern. Wenn CXMT, YMTC und andere Anbieter die Produktion schneller steigern als die Nachfrage wächst, könnten die Preise für DRAM und NAND fallen. Samsung-Berater Kyung Kye-hyun hat gewarnt, dass die Speicherpreise bis 2028 wieder auf niedrigere Niveaus zurückkehren könnten, falls das Angebot zu schnell wächst.

Für Verbraucher könnte das günstigere RAM-Kits, SSDs, Laptops und Speichergeräte bedeuten. Für etablierte Chiphersteller könnte dies nach einem starken Preiszyklus Margendruck ausüben.

Im Moment bewegt sich der Speichermarkt zwischen zwei Kräften. KI-Server, Rechenzentren und Hochleistungsrechnen unterstützen weiterhin die Nachfrage. Unterdessen bringen chinesische Lieferanten günstigere Chips in Märkte, die mit hohen Preisen zu kämpfen haben.

Wenn die chinesische Produktion weiter steigt und mehr Hardwaremarken diese Chips akzeptieren, könnten Speicherkäufer endlich Erleichterung erfahren. Wenn die Nachfrage von KI und Servern das zusätzliche Angebot absorbiert, könnten die Preise länger stabil bleiben.

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