- Coinbase testet KI-Agenten in Slack und E-Mail als menschenähnliche Teamkollegen.
- „Fred“- und „Balaji“-Agenten übernehmen Strategie und Kreativität basierend auf ehemaligen Führungskräften.
- KI-Agenten könnten die Anzahl des Personals übertreffen, da die Tools mit agentischen Wallets und x402-Zahlungen expandieren.
Coinbase arbeitet laut Aussagen von CEO Brian Armstrong an künstlichen Intelligenzagenten, die als Teamkollegen am Arbeitsplatz fungieren sollen. Die Agenten werden getestet, um innerhalb interner Kommunikationssysteme wie Slack und E-Mail zu arbeiten, wo sie mit den Mitarbeitern ähnlich wie menschliche Kollegen interagieren können.
Das Programm steht im Einklang mit den fortlaufenden Bemühungen des Unternehmens, KI in seine Abläufe zu integrieren und gleichzeitig zu untersuchen, wie automatisierte Systeme interne Arbeitsabläufe und Entscheidungsfindung unterstützen können.
KI-Agenten, die auf ehemaligen Führungskräften basieren
Die Einführung umfasst zwei Agenten namens „Fred“ und „Balaji“, die nach dem Vorbild der ehemaligen Coinbase-Manager Fred Ehrsam und Balaji Srinivasan gestaltet sind, die derzeit Mitbegründer von Nudge und Paradigm sowie Gründer der Network School sind. Laut Armstrongs Angaben hat jeder Agent eine definierte Funktion innerhalb der Organisation.
„Fred“ ist darauf ausgelegt, als strategischer Exekutivagent zu agieren. Es bietet hochrangiges Feedback und unterstützt Mitarbeiter bei der Verfeinerung von Dokumenten, Strategien und konzeptionellen Arbeiten. Das System soll Mitarbeitern helfen, Prioritäten aufzuklären und die Klarheit in der internen Planung zu verbessern.
Im Gegensatz dazu agiert „Balaji“ als Agent, der sich auf Kreativität und langfristiges Denken konzentriert. Seine Aufgabe besteht darin, Annahmen zu hinterfragen und Mitarbeiter bei komplexen Projekten zu unterstützen, die unkonventionelle Ansätze erfordern. Der Agent ist so strukturiert, dass er ein breiteres Denken über Teams hinweg fördert.
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Erweiterung über digitale Nachbildungen hinaus
Armstrong wies darauf hin, dass die aktuellen Versionen dieser Mittel eine frühe Entwicklungsphase darstellen. Er wies darauf hin, dass zukünftige Iterationen sich davon entfernen könnten, reale Individuen direkt zu modellieren. Stattdessen wird erwartet, dass angehende Agenten unabhängige Identitäten haben, anstatt als digitale Nachbildungen bestehender oder ehemaliger Mitarbeiter zu fungieren.
Das Unternehmen arbeitet außerdem daran, die Technologie intern zugänglicher zu machen. Armstrong erklärte, dass Mitarbeiter bald in der Lage sein könnten, individuelle KI-Agenten zu erstellen, die auf spezifische Aufgaben oder Teambedürfnisse zugeschnitten sind. Er fügte hinzu, dass die Anzahl der KI-Agenten letztlich die Zahl der menschlichen Mitarbeiter innerhalb der Organisation übersteigen könnte.
Integration mit breiteren KI- und Kryptosystemen
Das Wachstum der KI-Agenten am Arbeitsplatz steht im Einklang mit Coinbases umfassenderen Vorstoß in den Bereich künstliche Intelligenz. Anfang 2025 führte das Unternehmen „Agentic Wallets“ ein, mit denen KI-Systeme eigenständig Gelder halten, Zahlungen senden, digitale Vermögenswerte handeln und an On-Chain-Transaktionen teilnehmen können.
Diese Wallets sind mit Coinbases x402-Protokoll verbunden, das autonome Zahlungen sowohl über Krypto- als auch Fiat-Systeme unterstützt. Das Framework ermöglicht es KI-Agenten, finanzielle Transaktionen ohne direkte menschliche Beteiligung durchzuführen.
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