- Das Weiße Haus trifft sich mit Strafverfolgungsgruppen, während Bedenken wegen illegaler Finanzen und Ethik die Krypto-Gesetzgebung verzögern.
- Mehr als 200 Kryptofirmen fordern die Senatsführer auf, den CLARITY Act voranzutreiben.
- Galaxy Digital senkt die Verabschiedungschancen des CLARITY Act auf 60 % angesichts von Hürden im Senat und ungeklärter Bedenken.
Das Weiße Haus wird am Mittwoch Treffen mit Strafverfolgungsbehörden abhalten, während Regierungsbeamte daran arbeiten, Bedenken bezüglich Bestimmungen im Digital Asset Market Clarity Act zu klären.
Die Gespräche finden in einer Schlüsselphase für die Gesetzgebung statt, die weiterhin auf Widerstand bei Fragen der illegalen Finanzen und ethikbezogenen Anforderungen stößt. Mehrere Demokraten haben erklärt, dass sie das Gesetz nicht unterstützen werden, solange die Strafverfolgungsbehörden nicht zufrieden sind, dass ihre Bedenken angesprochen wurden, was die bevorstehenden Treffen zu einem wichtigen Schritt in den laufenden Verhandlungen macht.
Laut Eleanor Terret werden sich die Diskussionen teilweise auf den Schutz der Entwickler im CLARITY Act konzentrieren, der vom Blockchain Regulatory Certainty Act abgeleitet ist. Strafverfolgungsbehörden haben Bedenken geäußert, dass die Bestimmungen die Untersuchung und Verfolgung bestimmter kryptobezogener Finanzstraftaten erschweren könnten, indem rechtliche Schutzmaßnahmen geschaffen werden, die die Durchsetzung einschränken.
Der Druck der Industrie verstärkt sich vor der Senatsentscheidung
Die Sitzungen im Weißen Haus folgen auf eine umfassendere Bemühung der Digital-Asset-Branche, Unterstützung für die Gesetzgebung unter Gesetzgebern und Strafverfolgungsbehörden zu gewinnen. Die jüngste Öffentlichkeitsarbeit umfasste eine Bürgerversammlung und einen Fly-in, an dem ehemalige Strafverfolgungsbeamte beteiligt waren, die nun im Kryptosektor tätig sind.
Gleichzeitig haben mehr als 200 Kryptounternehmen und Branchenorganisationen die Senatsführung aufgefordert, eine Abstimmung über das Gesetz anzusetzen. Unterzeichner wie Coinbase, Ripple Labs, Andreessen Horowitz, Stand With Crypto, die Blockchain Association und der Crypto Council for Innovation forderten die Gesetzgeber auf, die Gesetzgebung voranzutreiben.
Senatskalender erhöht den Druck
Befürworter des Gesetzes zeigen weiterhin Vertrauen trotz ungelöster Probleme. Senatorin Cynthia Lummis bekräftigte kürzlich ihre Unterstützung für die Gesetzgebung, während Patrick Witt, Geschäftsführer des Beraterrats des Präsidenten für digitale Vermögenswerte, sagte, die Verhandlungen würden seit der Verabschiedung des Senatsausschusses für Banken im Mai fortgesetzt.
Es bleiben jedoch Fragen zum Verlauf des Gesetzes durch den Senat. Alex Thorn, Forschungsleiter von Galaxy Digital, hat kürzlich seine geschätzte Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 von 75 % auf 60 % reduziert und verwies auf begrenzte Senatssitzungen sowie fehlende sichtbare Fortschritte bei Ethik und illegalen Finanzbestimmungen.
Das Gesetz würde 60 Stimmen erfordern, um den Senat zu verabschieden. Da die Republikaner Josh Hawley und Rand Paul die Maßnahme voraussichtlich ablehnen werden, werden Unterstützer wahrscheinlich die Unterstützung von mindestens neun Demokraten benötigen.
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