Den Dip kaufen: Warum Saylors 101-Millionen-Dollar-Wette den Bärenmarkt herausfordert

Den Sink kaufen: Warum Saylors 101-Millionen-Dollar-Wette dem Bärenmarkt trotzt

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Den Sink kaufen: Warum Saylors 101-Millionen-Dollar-Wette dem Bärenmarkt trotzt
  • Strategy fügte seinen Dollarreserven 100 Millionen Dollar hinzu, wodurch sein Cash-Pile auf 1 Milliarde Dollar stieg.
  • Da Bitcoin immer noch weit unter seinen Höchstständen liegt, könnte Strategys Schritt als „Kauf den Einbruch“ verstanden werden.
  • Der Anstieg der Dollarreserven durch die Strategie könnte auf eine Absicherung gegen Unsicherheit hindeuten.

Am 8. Juni veröffentlichte Michael Saylor , Mitbegründer von Strategy, auf X, dass das Unternehmen weitere 1.550 Bitcoin für etwa 101 Millionen Dollar gekauft hatte, womit sein gesamter Vorrat auf erstaunliche 845.256 BTC stieg. Strategy gab außerdem an, 100 Millionen Dollar zu seinen Dollarreserven hinzugefügt zu haben, womit sich der Cash-Stapel auf etwa 1 Milliarde Dollar erhöht hat.

Es scheint, dass Strategy trotz des jüngsten bärischen Marktes und Trends sein Spielbuch nicht ändert.

Saylor hat immer gesagt, dass Bitcoin ein langfristiges Staatsanleihe-Vermögen ist, kein kurzfristiger Handel. Dieser jüngste Kauf zeigt, dass Strategy an dieser Sichtweise festhält, selbst bei Marktschwankungen und zunehmendem Wettbewerb um Investorenkapital.

Aufgrund des zeitlichen Timings unterscheidet sich dieser Kauf jedoch von den üblichen BTC-Übernahmen der Strategy.

Verwandt: Michael Saylors Strategie verkauft 32 BTC für 2,5 Millionen US-Dollar, während MSTR um 7 % fällt.

Den Dip kaufen?

Für Investoren könnte der jüngste Kauf darauf hindeuten, dass der Glaube an den langfristigen Wert von Bitcoin erhalten bleibt. Tatsächlich kann es als das klassische „Buy the Dip“-Signal gesehen werden, da Bitcoin immer noch weit unter seinen Höchstständen liegt und langfristigen Inhabern ermöglicht, auch bei kurzfristiger Schwäche weiter zu stacken.

Historisch gesehen erzielten die größten langfristigen Gewinne von Bitcoin oft, wenn die Stimmung niedrig und die Unsicherheit hoch war. Indem man während Rückzahlungen mehr kauft, setzt Strategy im Grunde darauf, dass die heutigen Preise später günstig erscheinen werden.

Andererseits könnte fortlaufender Unternehmenskauf Bitcoin noch volatiler machen und das Konzentrationsrisiko erhöhen. Mit mehr als 845.000 BTC unter seiner Kontrolle (etwa 4 % des endgültigen Gesamtangebots von Bitcoin) ist Strategy einer der größten Akteure im Bitcoin-Ökosystem.

Jeder neue Kauf sorgt für Schlagzeilen oder zieht Aufmerksamkeit auf sich, was die Wahrnehmung von Bitcoin als Kernvermögen institutioneller Investoren stärkt. Daher könnte jede Bewegung, ob sie kauft oder verkauft, die Marktstimmung beeinflussen.

Wachsende Liquiditätsposition

Dennoch ist vielleicht der am meisten übersehene Teil der Ankündigung die wachsende Liquiditätsreserve des Unternehmens.

Während Strategy weitere 101 Millionen Dollar an Bitcoin hinzufügte, berichtete Saylor, dass das Unternehmen auch seine Liquiditätsposition auf 1 Milliarde Dollar ausbaute. Das zeigt, dass Strategy nicht einfach jeden verfügbaren Dollar in BTC investiert. Stattdessen scheint das Unternehmen eine gewisse Flexibilität zu bewahren, während es an seinem größeren Bitcoin-Plan festhält.

Die Ankündigung legt nahe, dass Strategy in Bezug auf die langfristige Zukunft von Bitcoin sehr zuversichtlich ist, sich aber auch gegen Unsicherheiten absichert.

In vielerlei Hinsicht spiegelt dies das aktuelle Marktumfeld wider, in dem langfristige Gläubige (sowohl Einzelinhaber als auch Unternehmenskäufer) weiterhin Vertrauen in Bitcoin haben, aber kurzfristige Volatilität und makroökonomische Risiken alle vorsichtig halten.

Begeisterung und Skepsis gegenüber dem neuesten Kauf

Angesichts der Tatsache, dass Strategy letzte Woche 32 Bitcoin verkauft hat, hat ein so großer Kauf viele Reaktionen unter Krypto-Nutzern und Enthusiasten ausgelöst.

Die Reaktionen sind überwiegend positiv, mit starker Unterstützung von langfristigen Bitcoin-Inhabern, was die bullische Stimmung nach dem Verkauf in der vergangenen Woche neu entfachte.

Nicht alle sind auf den Hype-Zug aufgesprungen, da manche die Finanzierung hinterfragen (wahrscheinlich durch den Verkauf von Aktien, was bestehende Aktionäre verwässern kann). Nutzer fragen sich auch, warum das Unternehmen in seiner Ankündigung nicht die Zahlen erreicht hat, und einige führen dies mit Sorgen über zukünftige Dividenden oder Schulden in Verbindung, die in Zukunft noch mehr Verkäufe erzwingen könnten.

So warf Peter Schiff Saylor vor, absichtlich Details wegzulassen, was zeigte, dass der Kauf den bestehenden Stammaktionären verwässerte.

Es herrscht außerdem Konsens, dass Saylor absichtlich 32 Bitcoin verkauft hat, um den Markt zum Absturz zu bringen, damit er und sein Unternehmen BTC zu einem niedrigeren Preis kaufen konnten. Nach dem Verkauf sank der Bitcoin-Preis um etwa 20 %.

Interessanterweise sehen einige in der Krypto-Community dies als Machtzug und loben Saylor und seine Taktiken.

So oder so sieht Saylor die Marktschwäche weiterhin eher als Chance denn als Warnsignal.

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