Italiens Bancomat erweitert Euro-Stablecoin-Offensive

Italiens Bancomat erweitert Euro-Stablecoin-Offensive

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Italiens Bancomat erweitert Euro-Stablecoin-Offensive
  • Italienische Banken führen EUR.bank Stablecoin-Tests vor der regulatorischen Überprüfung durch.
  • Bancomat erweitert die Blockchain-Zahlungsstrategie mit Unterstützung großer Banken.
  • Die Bedenken der ECB-Stablecoin bestehen weiterhin, da italienische Kreditgeber EUR.bank-Prognosen unterstützen.

Italiens Bancomat hat seine digitale Zahlungsstrategie beschleunigt, nachdem es Unterstützung von neun großen italienischen Banken für seine EUR.bank Stablecoin-Initiative erhalten hat. Das Zahlungsunternehmen bestätigte , dass die teilnehmenden Kreditgeber mit internen Tests beginnen werden, während das Projekt sich der regulatorischen Überprüfung nähert. Die Entwicklung signalisiert ein wachsendes Interesse traditioneller europäischer Banken an blockchain-basierter Zahlungsinfrastruktur, trotz wachsender Vorsicht der Europäischen Zentralbank gegenüber Stablecoins.

Zu den Gründungsbankpartnern gehören Banca Generali, MPS, Sella, BPM, BPER, Cassa Centrale, CREDEM, Crédit Agricole Italia und Intesa Sanpaolo. Bancomat erklärte, dass sich die Anfangsphase ausschließlich auf interne Betriebstests konzentrieren wird. Daher greifen Kunden während der frühen Ausrollphase nicht auf den Stablecoin zu.

Italienische Banken stärken die Zusammenarbeit im Bereich digitaler Zahlungen

Bancomat nimmt eine dominierende Rolle im italienischen Zahlungssektor ein. Das Unternehmen betreibt Debit- und Kreditkartendienste, Kassentechnologie und eine weit verbreitete Peer-to-Peer-Zahlungsanwendung. Daher erwarteten Branchenbeobachter starke Unterstützung von inländischen Banken.

Darüber hinaus unterstützte der Italienische Bankenverband ABI das Projekt schon früh. ABI unterstützte zuvor mehrere Blockchain-Initiativen im ganzen Land. Ihr Engagement trug dazu bei, die Koordination zwischen Finanzinstituten zu schaffen, die digitale Abwicklungssysteme erforschen.

Bancomat beschrieb EUR.bank als das erste Element innerhalb eines breiteren digitalen Banking-Ökosystems. Das Unternehmen plant, in Zukunft weitere blockchain-basierte Finanztools einzuführen. Darüber hinaus könnte die Initiative die inländische Kontrolle über digitale Zahlungen stärken, da Europa zunehmender Wettbewerb durch globale Fintech-Unternehmen ausgesetzt ist.

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Drei teilnehmende Banken, darunter Banca Sella, BPER und Intesa Sanpaolo, gehören ebenfalls zum Qivalis-Stablecoin-Konsortium. Qivalis umfasst derzeit 37 europäische Finanzinstitute, die an einem separaten, euro-gesicherten Stablecoin-Rahmen arbeiten.

Die regulatorische Genehmigung bleibt die größte Herausforderung

Trotz wachsender institutioneller Unterstützung benötigt EUR.bank weiterhin eine regulatorische Genehmigung vor einem kommerziellen Start. Europäische Regulierungsbehörden prüfen weiterhin, wie Stablecoins die Geldpolitik, die Bankenliquidität und die finanzielle Stabilität beeinflussen könnten.

Bemerkenswerterweise kam die Ankündigung kurz nachdem die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, Bedenken hinsichtlich der Expansion privater Stablecoin in Europa erneut geäußert hatte. Die politischen Entscheidungsträger befürchten, dass die weitverbreitete Einführung von Stablecoin traditionelle Bankensysteme schwächen und die Aufsicht auf den Zahlungsmärkten verringern könnte.

Europäische Banken investieren jedoch weiterhin in Blockchain-Infrastruktur, da die Nachfrage der Kunden nach schnelleren Abwicklungen wächst. Viele Institute sehen regulierte Stablecoins als effiziente Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen und digitalen Handel an.

Unicredit, das an Qivalis teilnimmt, ist nicht der Gründungsgruppe EUR.bank beigetreten. Dieses Fehlen wirft Fragen auf, ob mehrere europäische Stablecoin-Projekte letztlich konkurrieren oder kooperieren werden.

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