- Japan plant ein 24/7-Blockchain-Finanzsystem mit Stablecoins und automatisierten digitalen Diensten.
- Der Schritt zielt darauf ab, die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungsnetzwerken und ausländischen Stablecoin-Plattformen zu verringern.
- Regulierungsbehörden beschleunigen die Stablecoin-Regeln, während die Blockchain-Finanzen zunehmend in den Mainstream eingeführt werden.
Die regierende Liberaldemokratische Partei Japans (LDP) genehmigte einen neuen Vorschlag zur Modernisierung des Finanzsystems des Landes mittels Blockchain-Technologie und automatisierter digitaler Dienste. Der Plan, genannt „Next-generation AI & Onchain Finance Concept“, konzentriert sich auf den Aufbau eines Finanznetzwerks, das rund um die Uhr funktioniert.
Nach dem Vorschlag könnten digitale Systeme schließlich Zahlungen, Kredite, Handelsabwicklungen und andere finanzielle Transaktionen mit begrenzter menschlicher Beteiligung abwickeln. Dieser Schritt spiegelt auch Japans wachsende Bemühungen wider, die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungsplattformen und ausländischen Stablecoin-Netzwerken zu verringern.
Der Vorschlag kam von einem LDP-Projektteam unter der Leitung von Seiji Kihara und erhielt am Dienstag die Zustimmung des Policy Research Council der Partei. Das Framework skizziert ein zukünftiges System, in dem Transaktionen, Logistik und Finanzierung schneller über blockchain-basierte Infrastruktur ablaufen.
Nach der Genehmigung schrieb Kihara auf X: „Es ist wirklich ein ‚Konzept‘, und von hier an bauen wir es Stück für Stück auf.“ Er fügte hinzu: „Das Wichtigste ist die Nachverfolgung von nun an, und wir werden weiter daran arbeiten.“
Japan zielt auf KI-gesteuerte Finanzautomatisierung ab
Der Vorschlag skizziert ein zukünftiges Finanzsystem, das kontinuierlich über Blockchain-Netzwerke und automatisierte digitale Werkzeuge läuft. Im Rahmen des Plans könnten digitale Systeme schließlich Einkäufe, Zahlungen, Finanzierung und Handelstransaktionen mit wenig menschlicher Beteiligung abwickeln.
Unterdessen würde die Blockchain-Technologie helfen, Transaktionen sofort zu verifizieren und Verzögerungen bei finanziellen Aktivitäten zu reduzieren.
Der Vorschlag nutzte alltägliche Beispiele, um zu erklären, wie das System in der Praxis funktionieren könnte. Intelligente Kühlschränke könnten automatisch Lebensmittel bestellen, wenn der Vorrat knapp wird, und die Zahlungen sofort abschließen. In einem weiteren Beispiel könnten digitale Einkaufsagenten limitierte Produkte im Ausland kaufen, den Versand organisieren und Zollunterlagen bearbeiten, ohne eine manuelle Genehmigung zu benötigen.
Der Rahmen konzentrierte sich zudem stark auf die Verbesserung von Geschäftszahlungen und Finanzierungen. Hersteller könnten Zahlungen sofort über Yen-gesicherte Stablecoins erhalten, sobald die Lieferungen bestätigt sind. Darüber hinaus könnten Unternehmen tokenisierte Vermögenswerte und blockchainbasierte Datensätze nutzen, um schneller Finanzierung zu sichern und den täglichen Cashflow zu verbessern.
Stablecoins und Tokenisierung stehen im Mittelpunkt
Japans Vorschlag stellte Stablecoins und tokenisierte Bankeinlagen in den Mittelpunkt seiner zukünftigen Finanzstrategie. Die politischen Entscheidungsträger unterstützten die Entwicklung von bankgegebenen Stablecoins, blockchain-basierter Wertpapierabwicklung und tokenisierter Geldtransfers zwischen Finanzinstituten.
Das übergeordnete Ziel besteht darin, Japans Abhängigkeit von ausländisch kontrollierten digitalen Zahlungsnetzwerken und ausländischen Stablecoin-Systemen wie USDT und USDC zu verringern.
Der Plan kam zudem in Kraft, als die japanischen Regulierungsbehörden ihren Fokus auf die Stablecoin-Aufsicht verstärkten. Anfang dieses Jahres eröffnete die japanische Finanzdienstleistungsbehörde Konsultationen zu neuen Reservenregeln, die an die überarbeiteten Zahlungsgesetze gebunden sind. Die Diskussionen waren Teil einer umfassenderen Anstrengung, um zu klären, wie Stablecoin-Emittenten Kundengelder verwalten und innerhalb des Finanzsystems des Landes agieren.
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