NVIDIA liefert Vera-KI-CPUs an OpenAI, Anthropic und SpaceXAI

NVIDIA liefert Vera-KI-CPUs an OpenAI, Anthropic und SpaceXAI

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NVIDIA liefert Vera-KI-CPUs an OpenAI, Anthropic und SpaceXAI
  • NVIDIA liefert Vera-AI-CPU-Systeme an die Einheit OpenAI, Anthropic, Oracle und SpaceX.
  • NVIDIA schrieb auf X, dass es sich darauf freut, dass SpaceX und Elon Musk die Vera-CPU testen.
  • Vera wurde speziell für die nächste Welle von KI-Fabriken und selbstlaufenden KI-Agenten entwickelt.

Die neue KI-Hardware-Veröffentlichung von NVIDIA sorgt für Aufsehen, wobei das Unternehmen angibt, dass seine Vera-KI-CPU-Systeme bereits bei führenden KI-Unternehmen wie Oracle, OpenAI, Anthropic und der aufstrebenden KI-Abteilung von SpaceX gelandet sind.

Das Technologieunternehmen erklärte auf X ausdrücklich, dass es sich darauf freut, dass SpaceX und Elon Musk die Vera-CPU ausprobieren, woraufhin Musk mit „Vera nice“ antwortete.

Die Vera-CPU ist ein Teil von NVIDIAs größerer Vera Rubin KI-Plattform, die erstmals auf der GTC 2026-Konferenz Anfang dieses Jahres vorgestellt wurde. Die neue Architektur ist die Fortsetzung von NVIDIAs Blackwell-Reihe und wurde speziell für die nächste Welle von KI-Fabriken und selbstlaufenden KI-Agenten entwickelt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen CPUs, die für allgemeine Rechenleistungen entwickelt wurden, ist Vera so konzipiert, dass er zusammen mit NVIDIAs Rubin-GPUs, BlueField-4 DPUs und Spectrum-X-Netzwerkgeräten arbeitet.

Rolle von OpenAI, Anthropic und SpaceX

Die Aufnahme von OpenAI und Anthropic ist besonders bemerkenswert, da beide Unternehmen zu den größten Abnehmern von KI-Rechenleistung weltweit gehören.

OpenAI baut weiterhin sein GPT-Ökosystem und sein Enterprise-KI-Setup aus, während Anthropic seine Claude-Modelle schnell über Unternehmen und Entwicklerkreise verteilt. Beide Unternehmen benötigen immer leistungsfähigere Trainingssysteme, um im Wettrüsten der generativen KI wettbewerbsfähig zu bleiben.

Kürzlich war Anthropic auch an ungewöhnlich großflächiger KI-Infrastrukturplanung beteiligt. So wurde beispielsweise Anfang dieses Monats berichtet, dass Anthropic gemeinsam mit SpaceX weltraumbasierte KI-Rechenzentren untersucht hat, was ein Zeichen dafür ist, dass KI-Unternehmen bereits darüber nachdenken, über die Erde hinaus zu rechnen.

Unterdessen zeigt die Teilnahme von SpaceX an der Einführung von Vera, wie Elon Musks KI-Ambitionen wachsen. Im vergangenen Jahr haben sich seine KI-Bemühungen von einem separaten Projekt (xAI) zu einer größeren SpaceXAI-Einheit innerhalb von SpaceX selbst verlagert.

Diese Umstrukturierung hat SpaceX von einem Luft- und Raumfahrtunternehmen zu etwas gemacht, das Investoren heute als hybriden Riesen für Raumfahrt- und KI-Infrastruktur betrachten. Die Zusammenarbeit von NVIDIA mit SpaceXAI deutet darauf hin, dass Musk voll auf Rechenleistung setzt – für Anlagen wie Grok, selbstfahrende Systeme, Satellitenintelligenz und vielleicht sogar irgendwann KI-Infrastruktur im Weltraum.

Auch die Beziehung zwischen Anthropic und SpaceX ist in letzter Zeit enger geworden. Anfang dieses Monats wurde bekannt gegeben, dass sich die beiden Unternehmen zusammengeschlossen haben, um die Leistung von Claude AI mit etwa 220.000 NVIDIA-GPUs zu steigern. Musk bezeichnete sogar NVIDIAs GB300-Systeme in einem weiteren öffentlichen Kommentar zu X als „den besten KI-Computer“.

NVIDIAs Strategie

Der Vera-Rollout findet kurz vor dem mit Spannung erwarteten Quartalsbericht von NVIDIA (geplant für den 20. Mai 2026) statt, bei dem Investoren genau auf Signale achten, dass die Nachfrage nach KI weiterhin aktiv ist.

Das Unternehmen versucht, das zentrale Betriebssystem für die gesamte KI-Wirtschaft zu werden. Anstatt nur GPUs bereitzustellen, stellt NVIDIA nun CPUs, Netzwerke, KI-Softwareframeworks, Rack-Scale-Systeme und vollständige Bereitstellungsplattformen bereit.

Diese Strategie wird immer wichtiger, da Wettbewerber wie AMD, Intel, Google, Amazon und KI-Chip-Startups versuchen, ihre Abhängigkeit von NVIDIA-Hardware zu verringern.

Unterdessen explodiert die Nachfrage nach KI-Computing weiterhin. Neue KI-Modelle und Inferenzsysteme verbrauchen enorme Mengen an Energie und Verarbeitung, sodass die größten KI-Firmen praktisch um Hardware kämpfen.

Eine aktuelle Forschungsstudie zeigt außerdem, dass es mittlerweile eines der wichtigsten technischen Ziele der Branche ist, KI-Inferenz effizienter auf NVIDIA-Geräten laufen zu lassen. Der Hauptrat des Artikels lautet, SM Clock Locking statt Power Capping zu verwenden, was direkt auf die Funktionsweise von NVIDIAs GPU-Firmware und Taktmanagement abzielt.

Aktien- und Bewertungsleistung

Die Aktie von NVIDIA (NVDA) bleibt eine der leistungsstärksten Aktien auf den globalen Märkten. Die Aktien wurden in letzter Zeit zwischen 220 und 224 US-Dollar gehandelt (ein leichter Rückgang von etwa 1,3 % in den letzten 24 Stunden), was laut TradingView-Daten die Marktkapitalisierung des Unternehmens über 5 Billionen Dollar bringt.

SpaceX ist weiterhin privat, aber es gibt Gespräche über einen zukünftigen Börsengang, der ihn mit etwa 1,75 Billionen Dollar bewerten könnte. Mehrere Hedgefonds, die früh investiert haben, sind Berichten zufolge für massive Gewinne positioniert, falls es schließlich zu einer Börsennotierung kommt.

Auch Anthropic bleibt privat, aber seine Bewertung ist dank der Nachfrage nach KI und wichtigen Deals mit großen Cloud- und Infrastrukturanbietern stark gestiegen. Nach einigen Schätzungen könnte die implizite Bewertung auf bis zu 1 Billion Dollar steigen.

Ebenso bleibt OpenAI privat kontrolliert und hat noch keine börsennotierten Aktien, aber Analysten schätzen, dass die Bewertung auf Hunderte von Milliarden gestiegen ist, da die weltweite Einführung von ChatGPT beschleunigt wird. Ende März wurde das Unternehmen Berichten zufolge mit 852 Milliarden Dollar bewertet, nachdem eine Finanzierungsrunde von 122 Milliarden Dollar erfolgte.

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