- JPMorgan steigerte seine Bestände an IBIT, BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF, um etwa 175 %.
- Bereits wurde berichtet, mehr als 5,28 Millionen IBIT-Aktien im Wert von etwa 343 Millionen US-Dollar zu besitzen.
- IBIT hält 49 % aller US-Spot-Bitcoin-ETF-Vermögenswerte und verfügt über rund 64 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen.
JPMorgan Chase hat Berichten zufolge seine Bestände am Spot-Bitcoin-ETF von BlackRock, dem iShares Bitcoin Trust (IBIT), im ersten Quartal 2026 auf etwa 8,3 Millionen Aktien erhöht. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 175 % gegenüber dem vorherigen Anteil.
Die Nachricht ist ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass Institutionen über regulierte ETFs zunehmend Zugang zu Bitcoin gewinnen. Das ist besonders interessant, da JPMorgan in der Vergangenheit nicht besonders begeistert von Bitcoin war.
Der Anstieg folgt einem Trend von Ende 2025, als JPMorgan bereits berichtete, mehr als 5,28 Millionen IBIT-Aktien im Wert von etwa 343 Millionen US-Dollar zu besitzen.
Damals sahen Analysten dies als einen großen Wandel für eine Bank, die lange für ihre Skepsis gegenüber Bitcoin bekannt war. Der Anstieg auf 8,3 Millionen Aktien deutet nun darauf hin, dass JPMorgan den Kunden mehr Zugang zu Kryptowährungen gewährt und Spot-ETFs zu einem regelmäßigen Bestandteil traditioneller Portfolios werden.
Warum IBIT so wichtig ist
Seit dem Start im Januar 2024 ist BlackRocks IBIT zur dominierenden Kraft im US-Spotmarkt für Bitcoin-ETFs geworden.
Aktuelle Zahlen zeigen, dass IBIT etwa 49 % aller US-Spot-Bitcoin-ETF-Vermögenswerte hält. Außerdem verfügte es über rund 64 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen und einen kumulierten Nettozufluss von 65,7 Milliarden US-Dollar.
IBIT ist zum wichtigsten Einstieg für Institutionen geworden, um sich mit Bitcoin zu befassen. Für viele Banken und Vermögensverwalter umgehen ETFs die Kopfschmerzen des direkten Haltens von Kryptowährungen, während sie dennoch die Teilnahme an den Preisbewegungen von Bitcoin ermöglichen.
Ein großer Wandel in JPMorgans Haltung
Die Ankündigung ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass JPMorgan-CEO Jamie Dimon jahrelang Bitcoin kritisiert hat.
Zuvor hat er Bitcoin als Betrug bezeichnet und Bedenken geäußert, dass es für Kriminalität verwendet wird, wobei er es auch als Schneeballsystem bezeichnet.
Trotz dieser Rhetorik hat JPMorgan die kryptobezogenen Aktivitäten stetig ausgebaut, darunter Bitcoin-ETF-Bestände, Blockchain-Abwicklungsprojekte, tokenisierte Asset-Piloten und Stablecoin-Zahlungssysteme.
Tatsächlich haben auch andere große Finanzunternehmen wie Morgan Stanley und Goldman Sachs dasselbe getan.
Wie sich das auf den aktuellen Bitcoin-Preis auswirken wird, bleibt abzuwarten. Der König der Kryptowährungen ist kürzlich unter 80.000 $ gefallen und verzeichnete in den letzten 7 Tagen einen Rückgang von etwa 1,75 %.
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