Mann aus Florida wegen Videospiel-Malware-Schemas angeklagt und Krypto gestohlen hat - Coin Edition

Mann aus Florida wegen Videospiel-Malware-Schemas angeklagt und Krypto gestohlen hat

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Mann aus Florida wegen Videospiel-Malware-Schemas angeklagt und Krypto gestohlen hat
  • Das FBI berichtet, dass in Videospielen versteckte Malware 8.000 Geräte infizierte und mehr als 220.000 Dollar an Kryptowährung stahl.
  • Die Staatsanwaltschaft behauptet, die Gruppe habe soziale Medien und Bots genutzt, um Krypto-Inhaber mit Malware-versetzten Spielen ins Visier zu nehmen.
  • Die Ermittler verfolgten Krypto-Zahlungen und Online-Konten zu einem Mann aus Florida, dem nun Bundesanklagen gegenüberstehen.

Bundesbehörden haben einen Mann aus Florida festgenommen, der beschuldigt wird, bei einem in Videospielen versteckten Malware-Schema geholfen zu haben, das angeblich mehr als 220.000 Dollar in Kryptowährung gestohlen hat. Die Staatsanwälte sagten, die bösartige Software sei als legitime Spiele auf einer großen Spieleplattform getarnt worden und habe etwa 8.000 Geräte infiziert.

Laut einer 15-seitigen Bundesstrafanzeige, die im Southern District of Florida eingereicht wurde, behaupten die Behörden, dass der 21-jährige Zyaire Dontaevious Zamarion Wilkins aus North Lauderdale zwischen Mai 2024 und Februar 2025 bei der Finanzierung, Förderung und Unterstützung der Operation geholfen habe.

Die Malware soll Kryptowährungsnutzer ins Visier genommen haben, sensible Informationen gestohlen und etwa 80 digitale Geldbörsen entleert haben. Wilkins wurde wegen Verschwörung zur Erlangung von Informationen per Computer zum privaten finanziellen Gewinn angeklagt und droht bei einer Verurteilung bis zu 10 Jahre Haft.

Das FBI erklärte, die Gruppe habe Malware in acht Videospielen versteckt und die Nutzer dazu bewegt, diese herunterzuladen. Die Ermittler nannten die Vertriebsplattform nicht namentlich, aber die Details in der Beschwerde stimmen stark mit Steam überein, das zuvor mehrere der Spiele entfernt hat. Die in der Einreichung aufgeführten Titel umfassen BlockBlasters, Dashverse, Lunara und PirateFi.

Staatsanwälte sagen, die Gruppe habe die Spiele auf Discord, Telegram, X und LinkedIn beworben und dabei Bots eingesetzt, um Nutzer mit großen Kryptowährungsbeständen zu identifizieren. Diese Nutzer erhielten dann gezielte Nachrichten, die sie aufforderten, die Spiele zu installieren.

Nachdem die Software installiert war, sagen die Ermittler, habe die Malware Anmeldedaten und Kryptowährungs-Wallet-Daten gesammelt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, die Gruppe habe dann die gestohlenen Informationen nach Zugang zu den digitalen Vermögenswerten der Opfer durchsucht und deren Krypto-Konten leergeräumt.

FBI verfolgt Online-Identität auf Wilkins zurück

Ermittler sagen, Wilkins habe den Online-Namen „Sibel.eth“ verwendet. Laut der Anzeige zeigten verschlüsselte Signal-Nachrichten, dass er eng mit dem leitenden Entwickler der Operation koordinierte.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, Wilkins habe einen Fernzugriffs-Trojaner für 10.000 Dollar gekauft. Die Beschwerde enthält außerdem Diskussionen über „Entlastungskampagnen“ und Möglichkeiten, „Opfer dazu zu bringen, Transaktionen zu autorisieren, die ihre Geldbörsen sofort leeren.“

Später führten die Ermittler Kryptowährungszahlungen auf Käufe zurück, die über Bitrefill getätigt wurden. Sie sagen, dass die Transaktionen zu mehr als 150 digitalen Geschenkkarten geführt haben, die mit Konten verbunden sind, die mit Wilkins‘ Universitäts- und Wohnadressen verbunden sind.

Durchsuchungsbefehl fördert weitere Beweise an den Grund

Bundesagenten durchsuchten letzte Woche Wilkins‘ Haus in North Lauderdale und beschlagnahmten mehrere elektronische Geräte. Ermittler fanden während der Suche außerdem drei Seed-Phrasen aus Kryptowährungs-Wallets.

„Eine der Startfrasen bezieht sich auf eine Monero-Wallet, eine anonymitätsverstärkte Kryptowährung, die häufig von Kriminellen genutzt wird und schwer zwischen Quelle und Ziel zurückverfolgt werden kann“, schrieb ein FBI-Agent in der Klageschrift.

Die Ermittler überprüften außerdem Transaktionsunterlagen und stellten fest, dass Wilkins Kryptowährungen im Wert von etwa 382.000 US-Dollar gesendet oder erhalten hatte. Gerichtsakten zeigen, dass die Untersuchung weiterhin aktiv ist, während die Behörden weiterhin daran arbeiten, weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe zu identifizieren.

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