- KOSPI verlor 425 Milliarden US-Dollar, nachdem es seit drei Sitzungen um 10,3 % von seinem jüngsten Allzeithoch gefallen war.
- Ausländische Investoren beschleunigten den Verkauf von KI- und Halbleiteraktien nach starken Marktgewinnen.
- Analysten sagen, dass eine anhaltende Schwäche von KOSPI Privatkapital zurück in die Kryptomärkte umleiten könnte.
Der südkoreanische KOSPI-Index fiel um 3,9 %, da Investoren Technologieanteile verkauften. Der Rückgang löschte in einer Sitzung etwa ₩235 Billionen (160 Milliarden US-Dollar) Marktwert aus. Analysten führten den Rückgang auf Gewinngewinne bei KI- und Halbleiteraktien sowie Ausflüsse ausländischer Fonds in Verbindung.

Der Rückgang, der über drei Handelssitzungen etwa ₩629 Billionen oder etwa 425 Milliarden Dollar am Marktwert auslöschte, steht im Zusammenhang mit dem Verkauf ihrer Aktien durch Investoren. Bemerkenswert ist, dass diese Aktien nach monatelangen starken Gewinnen an künstliche Intelligenz und Halbleiterunternehmen gebunden sind.
Marktteilnehmer berichteten, dass ausländische Investoren den Ausverkauf beschleunigten, da sich Bedenken über gestreckte Bewertungen und eine verlangsamte Dynamik bei asiatischen Aktien ausbreiteten.
KI- und Chipaktien führen zu Verlusten
Der Abschwung folgte auf eine starke Rally der koreanischen Technologieaktien, angetrieben durch die weltweite Nachfrage nach KI-bezogenen Investitionen. Die südkoreanischen Märkte hatten internationales Kapital angezogen, während Investoren nach Alternativen zu teuren US-Technologieaktien suchten.
Der Krypto-Analyst Bull Theory bezeichnete diesen Schritt als anhaltendes „Blutbad“ in koreanischen Aktien. Der Analyst sagte, der Ausverkauf spiegele hohe Gewinngewinne bei überhitzten KI- und Chip-Aktien sowie anhaltende Auslandsabflüsse wider.
Unterdessen verglich der Marktkommentator Anyx den KOSPI-Abschwung mit den seit Ende 2024 beobachteten Trends auf den internationalen Märkten. Der Analyst sagte, Investoren hätten Kapital in Märkte wie Südkorea verlagert, als die US-Aktienbewertungen erhöht wurden.
Laut dem Analysten könnte eine Schwäche des KOSPI auf einen breiteren Druck auf den globalen Aktienmärkten hinweisen, falls die Liquiditätsbedingungen weiter verschärft werden.
Analysten sind uneinig über Marktausblicke
Ein weiterer Finanzanalyst, KiiChain, beschrieb den Rückgang eher als eine „Phase der Konsolidierung nach der Rallye“ denn als eine umfassendere Finanzkrise. Er stellte fest, dass die Volatilität oft steigt, wenn ausländische Investoren konzentrierte Märkte verlassen, die von wenigen Sektoren dominiert werden.
Kiichain fügte hinzu, dass der aktuelle Abschwung offenbar ein Liquiditätsreset nach schnellen Zuwächsen bei KI- und Halbleiteraktien sei.
Andere Analysten äußerten tiefere Bedenken hinsichtlich der Marktbedingungen. MarketRhythm erklärte , das Ausmaß der Verluste deute auf eine schnelle Abschuldung und eine mögliche Kapitulation der Anleger hin. Sie fügten hinzu, dass institutionelle und ausländische Verkäufe den Rückgang wahrscheinlich begünstigt haben.
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Der Rückgang hat auch die Aufmerksamkeit für den südkoreanischen Kryptowährungsmarkt wieder verstärkt. Während der Aktienrallye haben viele Privatanleger Berichten zufolge Kapital von digitalen Vermögenswerten in Aktien umgewandelt.
Berichte, die unter Händlern kursieren, zeigten, dass die Krypto-Bestände koreanischer Privatanleger während der Aktienmarktrallye stark zurückgingen. Unterdessen blieb der Kimchi-Aufschlag, der Preisunterschied zwischen in Südkorea und globalen Börsen gehandelten Kryptowährungen, bei etwa 1 %, was auf eine schwächere spekulative Nachfrage hinweist.
Analysten sagten, eine anhaltende Schwäche koreanischer Aktien könnte schließlich einen Teil des Einzelhandelskapitals zurück in Kryptowährungen umleiten. Die kurzfristige Stimmung sowohl bei Aktien als auch bei digitalen Vermögenswerten bleibt jedoch vorsichtig, da Investoren die globalen Liquiditätsbedingungen und Bewegungen bei Technologieaktien beobachten.
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