- Jiang hinterfragt die Ursprünge von Bitcoin und verweist auf CIA-DARPA-Links und Bedenken wegen Anonymität.
- Analysten verweisen auf 97.000 Knoten in 164 Ländern, die Dezentralisierung unterstützen.
- Das Bitcoin-Netzwerk läuft ohne zentrale Server und verwendet verteilte globale Validierung.
Eine öffentliche Debatte ist entstanden, nachdem Jiang Xueqin, stellvertretender Schulleiter an der Tsinghua-Universität in Peking, andeutete, Bitcoin könnte von US-Geheimdiensten entwickelt worden sein. In einem Interview und Podcast-Auftritt stellte Jiang die Herkunft der Kryptowährung infrage und argumentierte, dass ihre kostenlose Freigabe, der anonyme Schöpfer und die zugrundeliegende Infrastruktur auf eine mögliche Beteiligung von Organisationen wie der CIA oder DARPA hindeuten.
Jiang stellte sein Argument um drei zentrale Fragen herum: Wer Bitcoin bauen könnte, wer profitiert davon und warum sein Schöpfer anonym blieb. Er erklärte, dass ein langwieriger Entwicklungsbemühen, gefolgt von einer kostenlosen globalen Veröffentlichung, nicht mit den üblichen Anreizen für einzelne Entwickler übereinstimmte. Auf Grundlage dieser Begründung schlug er vor, dass staatlich geförderte Institutionen hinter dem Projekt stecken könnten.
Er argumentierte weiter, dass die Blockchain-Technologie aus denselben Forschungsumgebungen entstanden sein könnte, die Systeme wie das Internet und GPS hervorgebracht haben. Laut Jiang könnten solche Institutionen von der Struktur der Blockchain profitieren und sie als ein System beschreiben, das sowohl großflächige Überwachung als auch verdeckte Finanzaktivitäten unterstützen kann.
Jiang äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Infrastruktur und konzentrierte sich auf den physischen Standort der Server. Er erklärte, dass die Kontrolle über Hardware auch Kontrolle über Software bedeuten könne, und stellte Behauptungen über Dezentralisierung und Open-Source-Transparenz infrage. Außerdem bezog er sich auf frühe Bitcoin-Investoren, darunter die Winklevoss-Zwillinge, im Rahmen seiner umfassenderen Untersuchung, wer frühzeitiges Wissen über das System gehabt haben könnte.
Bitcoin-Netzwerkstruktur als Antwort genannt
Die Reaktionen auf Jiangs Behauptungen konzentrierten sich auf das technische Design des Bitcoin-Netzwerks. Analysten stellten fest, dass Bitcoin auf etwa 97.000 unabhängig geführten Knoten betrieben wird, die über 164 Länder verteilt sind. Diese Knoten verwalten das System gemeinsam, ohne auf zentralisierte Server angewiesen zu sein, was die Wahrscheinlichkeit einer Einzelpunktsteuerung verringert.
Auch die Sicherheit des Netzwerks wurde hervorgehoben, mit einer Mining-Aktivität von über 1.000 Exahashes pro Sekunde. Kritiker erklärten, dass dieses Niveau verteilter Rechenleistung die Widerstandsfähigkeit des Systems unterstützt und seine dezentrale Struktur stärkt.
Einige Kommentatoren gingen Jiangs Bedenken bezüglich der Server direkt auf und erklärten, dass Bitcoin nicht auf eine zentrale Datenbank oder einen einzigen Hardwarestandort angewiesen ist. Stattdessen werden die Daten über Tausende von Knoten hinweg repliziert, die jeweils unabhängig von Transaktionen verifizieren.
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