Polymarket senkt die Chancen auf US-Iran-Waffenstillstand, da ein neuer Angriff die Kryptomärkte erschüttert

Polymarket senkt die Chancen auf US-Iran-Waffenstillstand, da ein neuer Angriff die Kryptomärkte erschüttert

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  • Die Polymarket-Quoten fielen auf 51 % zu 52 %, da Händler eine vollständige 14-tägige Pause vor dem 31. August in Frage stellten.
  • Über 2,5 Millionen US-Dollar sind in den Vertrag eingetreten, da Händler das steigende Risiko erneuerter Strikes einschätzen.
  • Polymarket verlangt 14 aufeinanderfolgende Tage ohne qualifizierten US-Strike für ein „Ja“-Ergebnis.

Polymarket hat die Wahrscheinlichkeit eines zweiwöchigen US-Iran-Waffenstillstands bis zum 31. August auf etwa 51 % bis 52 % gesenkt. Der Kontrakt ist in der vergangenen Woche um etwa drei Prozentpunkte gefallen, da Händler die Haltbarkeit einer etwaigen Militärpause neu bewerten.

Berichten zufolge sind mehr als 2,5 Millionen Dollar in den Markt eingetreten, was eine starke Aufmerksamkeit für die diplomatischen und wirtschaftlichen Folgen des Konflikts widerspiegelt. Der Rückgang erfolgt zudem durch neue Strike-Risiken, die den Kryptomarkt und andere risikosensible Vermögenswerte verunsichern.

Die Polymarket-Regeln erhöhen die Messlatte für einen zweiwöchigen Waffenstillstand

Der Polymarket-Vertrag verwendet einen engeren Standard als ein formelles diplomatisches Abkommen zwischen Washington und Teheran. Sie entscheidet „Ja“ erst nach 14 ununterbrochenen Tagen ohne qualifizierten US-Militärschlag auf iranischem Territorium.

Daher würde ein Qualifikationsangriff den Countdown neu starten und die verfügbare Zeit bis zum 31. August verkürzen. Diese Bedingung erklärt, warum die US-Iran-Waffenstillstandschancen weiterhin nahe an einer ausgeglichen Verteilung sind.

Die diplomatischen Kontakte wurden trotz des schwächeren Marktwertes fortgesetzt. Präsident Donald Trump sagte am 24. Juli, dass die Gespräche weiterhin aktiv seien, fügte jedoch hinzu, dass Iran noch nicht bereit für eine endgültige Vereinbarung sei.

Unterdessen erschweren militärische Aktivitäten weiterhin den Prozess. Berichte verwiesen auf ausgeweitete US-Operationen gegen iranische Militärinfrastruktur, einschließlich Ziele jenseits der Küstengebiete.

Iran hat auch mit Angriffen reagiert, die Schifffahrtsrouten und regionale US-Einrichtungen betreffen. Zusammen haben diese Entwicklungen den Polymarket-Vertrag sensibel für jede gemeldete militärische Aktion gehalten.

Fresh Strike-Risiken setzen die Öl-, Aktien- und Kryptomärkte unter Druck

Vor diesem Hintergrund haben die Energiemärkte einige der klarsten Reaktionen bei früheren Eskalationen verzeichnet. Brent-Rohöl beispielsweise stieg zuvor über 90 Dollar pro Barrel, da Störungen rund um die Straße von Hormus Bedenken hinsichtlich der globalen Ölversorgung auslösten.

Folglich können höhere Ölpreise die Inflationserwartungen erhöhen, Unternehmenskosten unter Druck setzen und die Zinspolitik erschweren. Im Gegenzug zeigten auch die Aktienmärkte während früherer Phasen der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran eine Schwäche, da Investoren defensivere Positionen einschlugen.

Ebenso standen Technologie- und Halbleiteraktien unter Verkaufsdruck, da Kapital in sicherere Vermögenswerte floss. Der Kryptomarkt folgte während der ersten Welle geopolitischer Unsicherheit einem ähnlichen Risiko-Off-Muster.

Darüber hinaus bewegt sich Bitcoin während großer Sicherheitsschocks zunehmend im Einklang mit den breiteren makroökonomischen Vermögenswerten. Ethereum und kleinere Kryptowährungen haben jedoch noch größere Schwankungen verzeichnet, da sie stärker auf spekulative Kapitalflüsse angewiesen sind.

Gleichzeitig hat sich der US-Dollar im Allgemeinen in Zeiten erhöhter geopolitischer Risiken gestärkt. Infolgedessen kann ein stärkerer Dollar die finanziellen Bedingungen verschärfen und sowohl Aktien als auch für den Kryptomarkt zusätzliche Gegenwinde schaffen.

Insgesamt spiegeln Polymarket-Wahrscheinlichkeiten kollektive Markterwartungen wider und nicht garantierte Ergebnisse. Da der Vertrag nahe 51 % liegt, sind Händler uneinig, ob vor der Frist am 31. August eine zweiwöchige Pause der US-Militäraktion erreicht wird.

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