Ripple-CEO vergleicht XRP und Bitcoin, um die Innovation in Zahlungen zu erklären - Coin Edition

Ripple-CEO vergleicht XRP und Bitcoin, um die Innovation in Zahlungen zu erklären

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Ripple-CEO vergleicht XRP und Bitcoin, um die Innovation in Zahlungen zu erklären
  • XRP-Transaktionen werden in etwa vier Sekunden abgewickelt und kosten Bruchteile eines Cents.
  • Bitcoin-Transaktionen dauern im Durchschnitt 10 Minuten mit höheren Gebühren, was Designunterschiede hervorhebt.
  • Garlinghouse verglich aktuelle Zahlungsnetzwerke mit frühen Internetsystemen und betonte dabei die Herausforderungen der Interoperabilität.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse sprach kürzlich auf einer Branchenveranstaltung über die Vorteile von XRP gegenüber Bitcoin und hob dabei Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und institutionelle Akzeptanz hervor.

Die Sitzung betonte, warum XRP für grenzüberschreitende Zahlungen und nicht für individuelle Spekulation konzipiert ist, und stellte die Transaktionszeiten und Gebühren von XRP und Bitcoin gegenüber. Garlinghouse erklärte außerdem, wie aktuelle Zahlungsnetzwerke nicht effektiv kommunizieren, was zu Reibungen bei globalen Geldtransfers führt.

Vergleichende Zahlungskosten und Abwicklungszeiten

Garlinghouse betonte, dass XRP-Transaktionen weltweit in etwa vier Sekunden abgewickelt werden, wobei Kosten pro Übertragung Bruchteile eines Pennys betragen. Im Vergleich dazu können Bitcoin-Transaktionen laut Angaben von Garlinghouse bis zu 10 Minuten dauern und fast 10 Dollar pro Übertragung kosten.

Er formulierte den Vergleich nicht als Kritik an Bitcoin, sondern um die Designunterschiede zwischen Blockchains zu verdeutlichen: Bitcoin priorisiert Sicherheit und Dezentralisierung, während XRP Wert auf Geschwindigkeit und Kosteneffizienz für institutionelle Transfers legt.

Ripples Ansatz zielt laut Garlinghouse auf die strukturellen Ineffizienzen bestehender Zahlungssysteme ab. Traditionelle Apps wie PayPal oder Venmo funktionierten historisch als geschlossene Netzwerke und konnten kein reibungsloses Geld zwischen Plattformen überweisen.

Diese begrenzte Interoperabilität führt zu Verzögerungen und Fehlern bei internationalen Überweisungen, wobei Gelder gelegentlich wochenlang im Transit stecken bleiben. XRP, als Brückenwährung für Finanzinstitute konzipiert, behebt diese Verzögerungen und senkt die Transaktionskosten.

Anstatt sich auf Einzelhandelskunden zu konzentrieren, hat Ripple die XRP-Einführung auf Banken und Finanzinstitute ausgerichtet und so effiziente grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht. Garlinghouse verwies außerdem auf Ripples rechtliche Herausforderungen bei der SEC und stellte fest, dass die US-Rechtsstreitigkeiten die inländischen Aktivitäten jahrelang einschränkten.

Trotz der Klage betonte das Unternehmen, dass XRP auf einer Open-Source-Blockchain arbeitet, die unabhängig von Ripples Unternehmenskontrolle ist.

Der CEO stellte den Nutzen von XRP in realen Anwendungen dar: Liquidität für Banken, schnelle Abwicklung für globale Überweisungen und extrem niedrige Transaktionsgebühren. Diese Eigenschaften unterscheiden XRP von anderen Kryptowährungen und zeigen, warum Finanzinstitute es als Brücke für Mehrwährungsabwicklungen nutzen könnten.

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Zahlungssysteme und Blockchain-Einblicke

Garlinghouse verglich moderne Zahlungsnetzwerke mit dem frühen Internet, wo Protokolle und Netzwerke Standardisierung erforderten, um effektiv zu kommunizieren. Die Blockchain von XRP fungiert als digitales Hauptbuch mit unveränderlichen Soll- und Kreditbuchungen und bietet Transparenz sowie eine Echtzeit-Abwicklung. Durch die Optimierung der Zahlungsabläufe und die Reduzierung von Transaktionsreibungen adressiert XRP Schmerzpunkte, die traditionelle Systeme weiterhin schwer zu lösen haben.

Er betonte außerdem regulatorische Klarheit als Schlüsselfaktor für die Einführung und verglich die Notwendigkeit einer strukturierten Krypto-Regulierung mit dem rechtlichen Rahmen des frühen Internets. Klare Regeln, so sagte er, helfen Finanzinstituten, Blockchain-Lösungen verantwortungsvoll und ohne rechtliche Unsicherheit einzusetzen.

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