- Warren bat Meta, Stablecoin-Pläne vor der Abstimmung über den CLARITY Act offenzulegen.
- Metas Reichweite von 3,5 Milliarden Nutzern warf Bedenken hinsichtlich Zahlungen, Datenschutz und Wettbewerbsrisiken auf.
- Warren möchte Details zu Stablecoin-Tests von Drittanbietern, MetaPay und finanziellen Deals.
Senatorin Elizabeth Warren hat Meta gebeten, seine Stablecoin-bezogenen Pläne offenzulegen, bevor der Bankenausschuss des Senats den CLARITY Act prüft. Der Demokrat aus Massachusetts sagte, die Gesetzgeber müssten ein vollständiges Bild von Metas Zahlungsambitionen haben, bevor sie über ein Gesetz abstimmen, das die US-Krypto-Aufsicht grundlegend gestalten könnte.
In einem Brief an Mark Zuckerberg sagte Warren, der Kongress müsse die Auswirkungen von Metas möglichen Stablecoin-Integrationsplänen verstehen. Ihr Antrag konzentriert sich darauf, ob das Unternehmen digitale Zahlungen über Drittanbieter-Stablecoin-Produkte beeinflussen könnte, auch ohne einen eigenen Token auszugeben.
Eine Abstimmung im Senat rückt Metas Stablecoin-Pläne unter die Lupe
Bemerkenswert ist, dass der CLARITY Act einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten schaffen würde. Es würde auch klären, wann Krypto-Token unter Wertpapiere, Rohstoffe oder andere regulatorische Regelungen fallen.
Das Gesetz folgt auf langjährige Streitigkeiten zwischen Kryptofirmen, Banken und Regulierungsbehörden über die Marktkontrolle. Es könnte auch beeinflussen, wie Stablecoin-Prämien und Zahlungsprodukte im gesamten Finanzsystem funktionieren.
Infolgedessen bat Warren, der oberste Demokrat im Bankenausschuss des Senats, Meta, die Stablecoins zu identifizieren, die getestet oder in Betracht gezogen werden. Sie fragte außerdem, ob ein Start für die zweite Jahreshälfte geplant sei.
Der Senator forderte außerdem Details zu etwaigen Gewinnbeteiligungen oder transaktionsbasierten Vergütungen zwischen Meta und einem Stablecoin-Anbieter an. Ihr Brief fragte außerdem, ob Meta eine digitale Zahlungsoption anderen vorziehen würde.
Metas 3,5 Milliarden Nutzer verschärfen Zahlungsbedenken
Laut dem Brief hängen Warrens Bedenken hauptsächlich mit Metas globaler Größe zusammen. Das Unternehmen erreicht weltweit etwa 3,5 Milliarden Nutzer, was jede Zahlungsentscheidung erhebliche Auswirkungen auf den Markt hat.
Daher sagte der Senator, dass Metas Entscheidung, ein Stablecoin-Produkt zu unterstützen, den Wettbewerb, die Privatsphäre, die Zahlungsintegrität und die finanzielle Stabilität beeinträchtigen könnte. Sie stellte außerdem infrage, wie das Unternehmen mit Kontrollen und Risikostandards im Zusammenhang mit illegaler Finanzierung umgehen würde.
Ein weiteres zentrales Problem ist MetaPay. Warren fragte, ob Meta plant, den Dienst so zu ändern, dass Nutzer Stablecoin-Salden direkt auf der Plattform halten können.
Das wäre ein anderer Anwendungsfall als das bloße Speichern von Zahlungsdaten. Warren bat Meta außerdem zu erklären, welche Datenschutzmaßnahmen gelten würden, wenn Nutzer digitale Vermögenswerte über seine Dienste besitzen.
Libras Zusammenbruch prägt Warrens neue Meta-Warnung
Die Untersuchung belebt auch Bedenken aus Metas früherem Krypto-Projekt Libra. Zuvor hatte Facebook 2019 Libra angekündigt, doch der Plan stieß auf starken Widerstand von Gesetzgebern und Regulierungsbehörden.
Das Projekt wurde später aufgegeben, nachdem der Kongress sich gegen die Idee eines großen Technologieunternehmens gewehrt hatte, ein Produkt wie eine private Währung zu entwickeln. Warren sagte, dass die Geschichte Metas aktuelle Stablecoin-bezogene Aktivitäten besonders sensibel mache.
Meta hat jedoch zuvor erklärt, dass es keine Pläne hat, einen eigenen Stablecoin herauszugeben. Warren hingegen argumentierte, dass die Antwort keine möglichen Drittanbietervereinbarungen oder eine Integration auf Plattformebene behandele.
Im vergangenen Frühjahr fragten Warren und Senator Richard Blumenthal Meta, ob es plane, Stablecoins einzuführen. Ein Unternehmensleiter antwortete, dass Meta keine Pläne habe, in Zukunft einen Stablecoin herauszugeben.
Warren hat Meta nun gebeten, bis zum 20. Mai zu antworten. Sie möchte Details zu Experimenten mit Drittanbietern, Datenschutzrichtlinien, bevorzugten Zahlungsoptionen und etwaigen finanziellen Vereinbarungen.
Die Anfrage stellt Metas Zahlungspläne direkt in die Krypto-Politikdebatte des Senats. Es signalisiert auch, dass die Gesetzgeber beobachten, ob große Technologieplattformen den Stablecoin-Markt gestalten können, ohne selbst Token auszugeben.
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