Südkorea baut eine Krypto-Zukunft auf, während der Handel langsamer wird – Coin Edition

Südkorea baut eine Krypto-Zukunft auf, während der Handel langsamer wird

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Südkorea baut eine Krypto-Zukunft auf, während der Handel langsamer wird
  • Der Kryptomarkt Südkoreas reift, da Institutionen trotz schwächerer Handelsvolumina wachsen.
  • Stablecoins sind zu einem zentralen Fokus geworden, der den Wettbewerb zwischen Regulierungsbehörden, Banken und Unternehmen vorantreibt.
  • Neue Regeln und Blockchain-Infrastruktur signalisieren einen Wandel von Spekulation hin zu langfristiger Verbreitung.

Der südkoreanische Kryptowährungsmarkt verlangsamt sich in der Handelsaktivität, obwohl die institutionelle Entwicklung weiterhin wächst.

Ein neuer Bericht von CoinGecko zeigt, dass der Sektor sich allmählich von spekulativem Handel hin zu Regulierung, Entwicklung von Stablecoin-Währungen und Unternehmensadoption bewegt. Obwohl die Börsenzahlen zurückgegangen sind, bauen Banken, politische Entscheidungsträger und Technologieunternehmen weiterhin Infrastruktur für eine längerfristige Nutzung auf.

Laut dem Bericht hat sich Südkorea als bedeutender Markt für Stablecoins erwiesen, die nicht in US-Dollar betrieben werden. Darüber hinaus zeigen Regulierungsbehörden, Börsen und Finanzinstitute ihre Beteiligung an der Entwicklung von Zahlungssystemen auf Basis von Blockchain-Technologie.

Handelsvolumen sinken, da Investoren ihre Strategie ändern

Südkoreas fünf große Kryptobörsen verzeichneten im ersten Quartal 2026 eine geringere Aktivität, wobei das durchschnittliche monatliche Handelsvolumen von 125,2 Billionen Won Ende 2025 auf 98,1 Billionen Won sank.

Der Rückgang deutet jedoch nicht eindeutig auf ein geringeres Interesse an digitalen Vermögenswerten hin. Stattdessen scheinen Anleger Vermögenswerte länger zu halten, obwohl spekulativer Handel weiterhin zurückhaltend bleibt. Bitcoin wurde in diesem Zeitraum meist zwischen 60.000 und 72.000 US-Dollar gehandelt.

Gleichzeitig zogen traditionelle Märkte neue Zuflüsse an. Samsung Electronics und SK Hynix profitierten von einer starken Nachfrage, die durch künstliche Intelligenz und Wachstum von Halbleitern angetrieben wurde. Infolgedessen haben einige Anleger das Risiko von Kryptowährungen auf Aktien verlagert und Halbleiter-Börsenbörsenfonds gehebelt.

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Stablecoins werden zum neuen Schlachtfeld

Stablecoins sind heute eines der Hauptthemen in Südkoreas Digital-Asset-Plänen. Die nächste Phase des Digital Asset Basic Act konzentriert sich darauf, zu bestimmen, wer berechtigt ist, Stablecoins basierend auf dem koreanischen Won auszugeben.

Die Bank of Korea bevorzugt, dass die Ausgabe von Stablecoins von Geschäftsbanken abgewickelt wird, doch die Financial Services Commission plädiert für einen umfassenderen Ansatz innerhalb der Vorschriften.

Während die Regulierungsbehörden über das Rahmenwerk beraten, machen Unternehmen Fortschritte bei ihren eigenen Plänen. KRWQ, ein von IQ und Frax entwickelter Stablecoin mit Won-Pegg, erreichte im April 2026 ein tägliches Handelsvolumen von 1 Milliarde Won.

Regulierung und Infrastruktur kommen voran

Nach dem Unfall mit Bithumb, bei dem das Unternehmen versehentlich Bitcoin während einer Werbeveranstaltung verschickte, haben die südkoreanischen Regulierungsbehörden ihre Überwachung verstärkt.

Die Gremien haben strengere Betriebsrichtlinien für die Börsen eingeführt, wie etwa die Pflicht, die Börsenbücher alle fünf Minuten abzustimmen, sowie monatliche Prüfungen.

Gleichzeitig startete Dunamu GIWA, ein Ethereum-Layer-2-Netzwerk, das für institutionelle Abwicklungen konzipiert ist. Regulierungsbehörden arbeiten außerdem an Rahmenwerken für Krypto-Exchange-Traded Funds und an Regeln, die eine stärkere Unternehmensbeteiligung an Investitionen in digitale Vermögenswerte ermöglichen.

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