- Pavel Durov sagte, Frankreich habe in nur 3,5 Monaten im Jahr 2026 41 Entführungen von Kryptoinhabern erlebt.
- Er machte durchgesickerte personenbezogene Daten und angebliche Exposition in Steuerdatenbanken für diese Angriffe verantwortlich.
- Die französischen Behörden bestätigten seit Januar mehr als 40 Krypto-Entführungen oder -Versuche.
Telegram-Gründer Pavel Durov sagte, Frankreich habe in den ersten 3,5 Monaten des Jahres 2026 41 Entführungen von Krypto-Inhabern verzeichnet. Er brachte den Anstieg mit geleakten persönlichen Daten in Verbindung und behauptete, Kriminelle würden diese Informationen nutzen, um wohlhabende digitale Vermögensbesitzer zu identifizieren.
In einem Beitrag auf X beschuldigte Durov französische Steuerbeamte, Daten von Krypto-Besitzern an Kriminelle verkauft zu haben, und verwies auf große Datenbanklecks. Er warnte außerdem, dass ein breiterer staatlicher Zugang zu Ausweisen und privaten Nachrichten das Risiko erhöhen würde, falls diese Systeme gehackt werden.
Die französischen Behörden haben den breiteren Trend bestätigt, allerdings nicht Durovs konkrete Vorwürfe. Beamte sagten, seit Januar seien mehr als 40 krypto-bezogene Entführungen oder Entführungsversuche gemeldet worden.
Fälle wurden von selten auf regulär umgestellt
Die französische Polizei teilte mit, dass die Krypto-Entführungen 2024 noch begrenzt waren, aber 2025 beschleunigten, als etwa 30 Fälle gemeldet wurden. Das Tempo hat sich 2026 erneut erhöht.
Beamte sagten, die Methoden variieren, wobei einige Operationen von kriminellen Netzwerken im Ausland geleitet werden. Ziele werden oft spät ausgewählt, und die Verbrechen reichen von kurzen Geiselnahmen bis hin zu gewalttätigen Lösegeldversuchen.
Diesen Monat wurden eine Frau und ihr elfjähriger Sohn in Burgund entführt, bevor ein Krypto-Lösegeld gefordert wurde. Rund 100 Beamte waren an der Operation beteiligt, die sie befreite, und sieben Verdächtige wurden festgenommen.
In einem weiteren Fall im April in Anglet suchten fünf Verdächtige angeblich nach einem Krypto-Investor, stahlen Schmuck, Telefone und Computer und wurden später am Bahnhof Paris Montparnasse festgenommen, nachdem sie angeblich die falschen Personen ins Visier genommen hatten.
Einer der schwerwiegendsten Angriffe ereignete sich im Januar 2025, als Ledger-Mitbegründer David Balland entführt wurde. Angreifer schnitten ihm einen Finger ab, während sie Lösegeld forderten. Er wurde am nächsten Tag befreit.
Französische Staatsanwälte haben Berichten zufolge 88 Personen, darunter Minderjährige, in mindestens einem Dutzend Krypto-Entführungsfällen angeklagt.
Datenpannen verstärken Sicherheitsängste
Andererseits berichteten Berichte, die mit der französischen Behörde für sichere Dokumente verbunden sind, dass Daten von rund 19 Millionen Menschen offengelegt wurden, darunter Namen, Adressen und Telefonnummern. Cybersicherheits-Stimmen sagen, dass dies Teil eines viel größeren Problems ist.
Sicherheitsexperte Sebla Tombe sagte, dass seit Jahresbeginn mehr als 300 französische Dienste gehackt wurden, mit 23 Millionen kompromittierten Konten und über 250 Millionen Datensätzen.
Er nannte Vorfälle mit France Titres mit mehr als 11,7 Millionen exponierten Konten, Leaks zu staatlichen Zahlungsagenturen, EDF-Dokumente, polizeiverbundene E-Campus-Systeme, die Studentenplattform Parcoursup, Einzelhändler, Versicherer und andere Verbraucherdatenbanken.
Wenn Kriminelle Identitätsdaten, Adressen, Telefonnummern und bekannte Krypto-Besitzverhältnisse kombinieren können, wird die Opferauswahl einfacher.
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