- Der Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli soll am 12. August veröffentlicht werden.
- Ein niedriger als erwarteter VPI-Bericht wäre wahrscheinlich das bullischste Ergebnis für Bitcoin.
- Eine heiße Inflation, die die Erwartungen an Zinserhöhungen der Fed wiederbelebt, würde stark auf Bitcoin lasten.
Der Bericht des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli soll am Mittwoch, den 12. August, veröffentlicht werden. Ökonomen erwarten, dass die jährliche Inflationszahl leicht auf 3,4 % sinken wird, nach den im Juni verzeichneten 3,5 %.
Nach einem schwachen Arbeitsmarktbericht im Juli haben die Märkte die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Fed gedämpft, was Risikoanlagen und Bitcoin einen Aufschwung verschafft. Der CPI-Bericht vom Mittwoch könnte diese tauenhafte Sichtweise jedoch festigen oder im Handumdrehen umkehren.
Weicher CPI – Potenzielles bullisches Bitcoin-Setup
Wenn der CPI-Bericht deutlich niedriger als erwartet ausfällt, wäre das wahrscheinlich das bullischste Ergebnis für Bitcoin.
Die erwartete Folge wäre eine niedrigere Inflation, was zu weniger Erwartungen an Fed-Erhöhungen führt. Ein solches Szenario würde die Anleiherenditen und den Dollar senken lassen und gleichzeitig die Liquidität und Risikobereitschaft stärken, von denen Bitcoin tendenziell profitiert.
Ein weicher Verbraucherpreisindex (CPI) würde die Märkte beruhigen, dass die Inflation noch nicht festgesetzt hat, was der Fed mehr Luft zum Stillstand geben oder sich schließlich entspannen kann. Ein solches Umfeld ist meist gut für riskantere Vermögenswerte wie Bitcoin.
Im Allgemeinen spielt auch Hebelwirkung eine Rolle, und falls Händler bereits auf einen duiven CPI setzen, könnte ein besonders gutes Ergebnis einen Ansturm zur Eröffnung neuer Kaufpositionen auslösen. Auch wenn das den Bitcoin-Preis schneller steigen lassen könnte, kann es auch den Derivatemarkt überhitzen.
Der VPI ist ungefähr wie erwartet
Das ist das neutralste Ergebnis. Wenn die CPI-Zahlen ungefähr das liegen, was Ökonomen erwartet haben, wird der Markt keinen triftigen Grund haben, seine Aussichten für die Fed zu ändern. Mit anderen Worten: Renditen und Dollar würden wahrscheinlich stabil bleiben, und Bitcoin würde seinem aktuellen Trend folgen.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Bitcoin flach bleibt. Die Märkte könnten weiterhin auf Details wie den Kern-CPI, Wohnkosten, Dienstleistungen, Transport, Energie und monatliche Inflationszahlen reagieren.
Der Juni gab uns bereits ein gutes Beispiel: Der Gesamt-VPI lag im Jahresvergleich bei 3,5 %, der Kern-CPI (ohne Lebensmittel und Energie) lag mit 2,6 % deutlich niedriger.
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});Heißer CPI – Bitcoins eigentlicher Test
In diesem Szenario könnte eine Bitcoin-Rallye verwundbar werden. Sollte die Inflation im Juli über den Prognosen (insbesondere dem Kern-CPI) liegen, könnten die Märkte schnell die Ansicht überdenken, dass weitere Zinserhöhungen ausgeschlossen sind.
Wenn das geschieht, belebt eine höhere Inflation die Erwartungen der Fed an Erhöhungen, was die Renditen und den Dollar nach oben treibt und gleichzeitig Aktien und damit auch Bitcoin belastet. Das ist relevant, weil Bitcoin oft wie ein makrosensitives Risikoobjekt gehandelt wurde.
Allein die Neubewertung der Fed-Politik kann ausreichen, um Bitcoin zu schädigen.
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